Alba-Manager lobt den Team-Charakter

Alba-Manager lobt den Team-Charakter

Wieder einmal mobilisierte Alba beim Eurocup-Erfolg gegen Limoges alle Reserven. Das freut vor allem Marco Baldi.

ALBA Berlin - Marco Baldi

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Marco Baldi, Geschäftsführer von Alba Berlin, spricht während einer Pressekonferenz (Archivbild)

Voll des Lobes zeigten sich die Verantwortlichen von Basketball-Bundesligist ALBA Berlin nach dem hart erkämpften 84:76-Erfolg am Mittwochabend im Eurocup gegen die Franzosen aus Limoges. «Eigentlich unglaublich. Egal wer fehlt, egal wie es steht, egal, wer der Gegner ist. Irgendwie holen sie immer noch was raus», freute sich Manager Marco Baldi.
Ohne die verletzten Guards Peyton Siva, Martin Hermannsson und Joshiko Saibou geht ALBA allerdings immer mehr auf dem Zahnfleisch. Nach einer schwachen ersten Hälfte fanden die Berliner aber in der zweiten ihre Energie wieder. «Mentalität und Charakter sind wirklich sensationell. Sie ziehen sich immer wieder gegenseitig hoch, aber das geht nicht endlos», fand Baldi.
Eigentlich sollte gegen Limoges Ex-NBA-Star Jordan Crawford sein Debüt geben und die Situation auf der Guard-Position etwas entspannen. Doch der 30-Jährige fiel durch den Medizintest. Baldi bedauert das sehr. «Ein Spieler, der dieses Format hat und wohl keine lange Anlaufzeit gebraucht hätte, das war wie ein Fünfer im Lotto gewesen. Eigentlich war er ein Glücksfall», so der Manager. Ein anderer Spieler wird nicht geholt. «Da brauchen wir jetzt gar nicht weitersuchen», erklärte Baldi.
Für Clint Chapman war es vorerst das letzte Spiel im ALBA-Trikot. Der Vertrag des Centers läuft am Donnerstag aus. Dann wird man sich zusammensetzen. «Wir haben bis Mitternacht Zeit», berichtet Baldi. Möglicherweise bleibt der 29-Jährige. Denn im Moment hat Chapman auf der Center-Position gegenüber Dennis Clifford und Johannes Thiemann die Nase vorn. Trainer Aito Garcie Reneses würde ihn deshalb gerne behalten. «Er hat eine gute Ausstrahlung. Und seitdem er bei uns ist, ist er immer besser geworden. Er hat mehr Energie, verteidigt besser und läuft mehr», lobt ihn der Spanier.
Und ALBA braucht weiter jeden Mann. Denn die letzen Wochen mit den vielen Spielen hat bei dem dezimierten Kader Spuren hinterlassen. «Wir sind sehr müde», berichtet Spielmacher Stefan Peno. «Man sieht schon, wie viel Energieaufwand in den letzten Wochen auf wenigen Schultern verteilt war», findet Baldi. Vor der Länderspielpause muss ALBA am Sonnabend im Bundesliga-Duell in Würzburg noch einmal die letzten Kräfte mobilisieren. Danach hofft man auf die Rückkehr einiger verletzter Spieler.
Alba Berlin gegen den Straßburg IG
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 22. November 2018 10:59 Uhr

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