ALBA sorgt sich nach Bursa-Sieg um Hermannsson

ALBA sorgt sich nach Bursa-Sieg um Hermannsson

Mit gemischten Gefühlen kehrte Basketball-Bundesligist ALBA Berlin vom hart erkämpften 106:101-Erfolg im Eurocup bei Tofas Bursa zurück. Mit dem fünften Sieg im sechsten Spiel ist den Berlinern der Einzug in die Top16-Runde kaum zu nehmen. «Das war ein wirklich wichtiger Sieg für uns bei einem sehr starken Gegner», sagte Sportdirektor Himar Ojeda.

Martin Hermannsson

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Martin Hermannsson von ALBA Berlin wärmt sich vor dem Spiel auf. Foto: Arne Immanuel Bänsch/Archiv

Doch zu Beginn des letzten Viertels knickte Martin Hermannsson mit seinem rechten Fuß um und musste danach vom Feld getragen werden. «Und er hatte danach sehr starke Schmerzen», berichtet Ojeda.
Nach dem Rückflug am Donnerstag nach Deutschland sollte der Isländer nicht mit dem Team zum nächsten Bundesliga-Spiel am Samstag in Vechta reisen, sondern gleich zur Untersuchung nach Berlin weiterfahren. «Wir hoffen, dass es nicht so schlimm ist, aber er wird wohl mehrere Wochen ausfallen», befürchtet Ojeda. Nach dem Ausfall von Peyton Siva verschärft sich damit für ALBA die Situation auf der Guard-Position.
In der Schlussphase in Bursa konnten die Berliner seinen Ausfall noch kompensieren. Nach einer famosen ersten Halbzeit mit einem 20-Punkte-Polster sah ALBA schon wie der sichere Sieger aus. Dann folgte der Einbruch im dritten Viertel. «Wir haben den Faden verloren. Und plötzlich war alles gegen uns: der Spielverlauf, die Atmosphäre. Bursa verteidigte besser und plötzlich trafen sie. Das kann gegen einen solchen Gegner passieren», sagte Ojeda.
ALBA zeigte Moral und kämpfte sich in die Verlängerung. «Weil wir als Team zusammen gehalten haben», sagte Rokas Giedraitis, der mit 21 Punkten einmal mehr bester Berliner Schütze war.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 8. November 2018