Alba-Manager nach erster Pleite gelassen

Alba-Manager nach erster Pleite gelassen

Relativ gelassen reagierte der Basketball-Bundesligist Alba Berlin auf die erste Niederlage der Saison. Auch wenn die 73:75-Pleite im Eurocup in Zagreb unnötig war.

Marco Baldi

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Marco Baldi, Geschäftsführer von Alba Berlin, spricht während einer Pressekonferenz.

«Wir haben nicht gut gespielt und zu viel liegengelassen. Trotz des guten Saisonstarts ist die Stabilität bei uns noch nicht da. Aber zu diesem Prozess gehören Misserfolge halt mit dazu», sagte Manager Marco Baldi.
Bei den ersten drei Saisonspielen hatte ALBA noch brilliert. Doch in Zagreb konnten die Berliner nicht an das Offensiv-Feuerwerk dieser Partien anknüpfen. Sie fanden eigentlich nie richtig ihren Rhythmus. «So komisch das klingt, aber auch in Auswärtsspiele müssen wir erst noch reinfinden», fand Baldi. Alle bisherigen Siege wurden in eigener Halle eingefahren.
Im Schlussabschnitt hatte ALBA mehrmals die Möglichkeit, das Spiel zu kippen, konnte sie aber nicht nutzen. «Es ist ärgerlich, denn in diesem Wettbewerb musst du alles mitnehmen, was du kriegen kannst. Denn am Ende kann es schon mal eng werden», meinte Baldi. Mit einem Sieg und einer Niederlage steht ALBA in der Sechsergruppe derzeit auf Platz zwei ­ die ersten Vier kommen weiter.
Lange Zeit zum Nachdenken bleibt aber nicht. Am Donnerstag fliegt das Team zurück nach Berlin und Freitag müssen die Berliner schon wieder in eigener Halle in der Basketball-Bundesliga gegen den noch punktlosen Aufsteiger HAKRO Merlins Crailsheim ran. Es bleibt kaum Zeit zur Vorbereitung. «Da müssen wir jetzt jede Minute zur Regeneration nutzen», forderte Baldi.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 11. Oktober 2018