Alba-Manager nach Sieg begeistert

Alba-Manager nach Sieg begeistert

Beim Eurocup-Auftakt gegen Bursa zeigt Alba erneut eine bärenstarke Leistung. Auch die Verletzung von Nationalspieler Thiemann wird kompensiert.

Maskottchen Albatros und Spieler von ALBA Berlin

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Maskottchen Albatros und Spieler der Mannschaft versammeln sich vor Spielbeginn.

In bestechender Frühform präsentiert sich ALBA Berlin in diesen Tagen. Dem 112:55-Kantersieg zum Bundesliga-Auftakt ließen die Berliner im Eurocup einen nicht minder beeindruckenden 107:91-Erfolg gegen Bursa folgen. «Das wir zu diesem Saisonzeitpunkt schon so gut sind, da fehlen mir die Worte», zeigte sich selbst der langjährige Manager Marco Baldi verblüfft.
Gegen das türkische Topteam zeigte ALBA erneut eine starke Offensivleistung mit teilweise spektakulären Körben. «Denen war schwindlig zwischendurch», fand Baldi. Auch eine Schwächephase in der Mitte der Partie brachte die Berliner nicht aus dem Konzept. Schon jetzt macht das Team einen sehr gefestigten Eindruck. «Ich bin sehr stolz auf meine Spieler», erklärte dann auch Trainer Aito Garcia Reneses hochzufrieden.
Dabei musste ALBA noch vor Spielbeginn einen herben Rückschlag hinnehmen. Wegen einer Oberschenkelzerrung musste Nationalspieler Johannes Thiemann passen. «Er wir wohl mindestens zwei Wochen ausfallen», prognostiziert Aito. Da Dennis Clifford ebenfalls verletzt ist, mussten die Berliner plötzlich ohne ihren beiden etatmäßigen Center auskommen.
Aber der neuerliche Ausfall konnte kompensiert werden. Auch weil der erst kurz vor Saisonbeginn nachverpflichtete Clint Chapman seine Chance nutzte. 19 Punkte gelangen dem US-Center. Da gab es sogar von Aito ein Extra-Lob: «Er hat sehr gut gespielt. Und wie anderen im Team hat er den Willen zum Sieg gehabt.»
Spielt Chapman weiter so stark, könnte er aber auch zum Problem für die ALBA-Verantwortlichen werden. Denn der Vertrag des 29-Jährigen läuft nur über zwei Monate. Ob er möglicherweise länger bleibt, will Baldi deshalb nicht ausschließen. «Die Möglichkeit besteht immer. Aber es geht darum, ob es sinnvoll ist und ob man es sich leisten kann», sagte der Manager.
Bei aller Euphorie ist Aito bemüht, den Fokus wieder auf das nächste Spiel zu lenken. Denn am Sonntag sind die Berliner in der ersten Runde des DBB-Pokals daheim gegen Bayreuth (15.00 Uhr) gefordert. «Auch dieses Mal dürfen wir uns nicht zu sehr freuen. Gegen Bayreuth müssen wir wieder hochkonzentriert sein», betonte der Chefcoach.
Alba Berlin gegen den Straßburg IG
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 4. Oktober 2018