Nach verlorenem Finale: Berliner Team bleibt zusammen

Nach verlorenem Finale: Berliner Team bleibt zusammen

Trotz der Finalpleite gegen die Bayern überwiegt bei den Berlinern der Stolz über eine starke Saison. Deshalb soll das Kernteam bleiben und punktuell verstärkt werden.

Anton Gavel und Peyton Siva kämpfen um den Ball

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Anton Gavel von München (l.) und Peyton Siva von Berlin kämpfen um den Ball.

Während die Alba-Spieler nach der 85:106-Pleite bei Bayern München und der damit verpassten neunen Basketball-Meisterschaft ziemlich geknickt waren, konnte der Manager schon wieder lächeln. Zu jedem einzelnen Spieler ging er hin und nahm ihn in den Arm. «Ich habe den Jungs gesagt, dass sie eine überragende Saison gespielt haben», berichtete Marco Baldi.

Fazit des Alba-Managers: Erwartungen übertroffen

Denn trotz der bitteren Niederlage im entscheidenden Spiel der Best-of-five-Serie hat Albain dieser Saison mehr erreicht als alle gedacht hatten. «Das hatte vor der Saison niemand erwartet. Im Prinzip ist alles aufgegangen», fand Baldi. Mit dem jüngsten Team der Alba-Geschichte hatte der Club das Meisterschafts- und Pokalfinale erreicht. «Und das ist in dieser Liga nicht selbstverständlich», glaubt Baldi.

Berliner feierten Saison in München

«Lang und ausdauernd», wie Baldi berichtete. Und «mit ein bisschen mehr Abstand kann man sicherlich auch stolz sein», sagte Nationalspieler Joshiko Saibou. Am Montag soll noch ein Treffen mit den Fans in Berlin stattfinden.

Nach dem letzten Finalspiel brach das Team auseinander

Baldi gibt aber Entwarnung. «Ich denke, dass das Gerüst zusammenbleibt», kündigte der Manager an. Erste Gespräche hat es bereits gegeben, in den nächsten Wochen werden weitere folgen. Bis Ende Juli soll der Großteil der Personalien geklärt sein.

Veränderungen soll es aber dennoch geben

«Wir werden versuchen, uns punktuell zu verstärken», kündigte Baldi an. Denn den Berlinern ist klar, dass es nicht einfach wird, diese erfolgreiche Saison einfach zu wiederholen. «Das ist ja keine Selbstverständlichkeit», sagt Baldi. Zumal immer etwas untergeht, dass Bayern und Bamberg das dreifache des Budgets haben als Alba. «Wir werden in den nächsten Jahren wirtschaftlich sicherlich nicht mithalten können», glaubt Baldi. «Und fertige Topspieler können wir nicht verpflichten.»

Nachwuchs soll die Berliner stärken

Deshalb setzt Alba weiter auf seine Jugendarbeit und Trainer Aito Garcia Renesees, der wie kein anderer Trainer der Liga Talente formen und weiterbringen kann. «Diese Durchlässigkeit hat sich herumgesprochen», glaubt Baldi. Und so wird Alba auch kommende Saison versuchen, mit talentierten jungen Spielern oben anzugreifen.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 18. Juni 2018