Alba gegen Oldenburg: Der zähe Kampf geht weiter

Alba gegen Oldenburg: Der zähe Kampf geht weiter

Die Basketballer von Alba Berlin benötigen nur noch einen Sieg zum Einzug ins Playoff-Halbfinale. Gegner Oldenburg hat sich allerdings noch nicht aufgegeben. Die Rückkehr eines angeschlagenen Profis ist nicht in Sicht.

Marco Baldi

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Marco Baldi, Geschäftsführer der Alba Basketball GmbH.

Alba Berlin hat die Verhältnisse in den Playoffs wieder zurechtgerückt. Mit dem 96:79 gegen die Ewe Baskets Oldenburg am 12. Mai holte sich der Hauptstadtclub die Führung im Viertelfinale der Basketball-Bundesliga zurück. Mit einem dritten Sieg in der Best-of-five-Serie können die Berliner bereits am Dienstag in Niedersachsen den Einzug ins Halbfinale perfekt machen.

Baldi: Harter Kampf

Von der klaren Überlegenheit aus dem 114:88-Auftakterfolg in der ersten Partie war aber nichts mehr zu sehen. «Harter Kampf, nichts geht von allein, keine Geschenke, sehr viel Physis im Spiel», beschrieb Manager Marco Baldi die Duelle seit dem zweiten Aufeinandertreffen, das Oldenburg gewann.

Oldenburg wird nicht ohne Kampf aufgeben

So wird es auch am 15. Mai in Spiel vier erwartet. «Wir müssen schnell spielen, aber wenn wir nur 20 Sekunden nachlassen, sind sie wieder dran», sagte Baldi. «Oldenburg steht mit dem Rücken zur Wand, da werden die alles aus dem Repertoire rausholen, nicht nur basketballerisch. Da müssen wir voll konzentriert sein. Keiner will ein fünftes Spiel.»

Jeder Fan zählt

Ein entscheidender Faktor dabei könnten die Zuschauer werden. Die knapp über die Hälfte gefüllte riesige Berliner Arena ist dabei bei weitem nicht so ein Hexenkessel wie die enge Halle in Oldenburg. «Die Fans können entscheidend sein, das sah man bei dem Auswärtsspiel. Ich freue mich über jeden Fan, der mitkommt», forderte Trainer Aito Garcia Reneses die Reiselust der Alba-Anhänger heraus. «Sie unterstützen uns zu Hause toll, auch wegen ihnen haben wir zweimal gewonnen», fügte der Spanier hinzu.

Schneider erstmal aus dem Spiel

Verzichten muss Berlin weiterhin auf Tim Schneider. Der 20-Jährige hatte sich vor den Playoffs eine Knöchelverletzung zugezogen. Vergangenen Donnerstag versuchte der Center zu trainieren, musste aber die Einheit abbrechen. «Es ging einfach nicht. Alles, was er an Belastung tut, kann ihn zurückwerfen. Er versucht sich ranzutasten, hat aber Schmerzen und musste aufhören. Da darf man nichts überstürzen», erklärte Baldi. Selbst, ob es für ein Comeback im eventuellen Halbfinale reicht, ist zurzeit unklar.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 14. Mai 2018