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Musiktheater über eine Insel, die es nicht mehr gibt

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Ada Kaleh

Musiktheater über eine Insel, die es nicht mehr gibt

Die Ordnung der Dinge

Die Ordnung der Dinge

Gemeinsam mit dem Ensemble für aktuelles Musiktheater DieOrdnungDerDinge taucht die Regisseurin Franziska Seeberg ein in die Erinnerung an einen mystischen Ort. Die Inszenierung spürt einer versunkenen Donauinsel in Rumänien nach und begibt sich auf die Spuren von nostalgischen Erzählungen und Bildern, die im Verlauf der Zeit immer unschärfer wurden.

DieOrdnungDerDinge entwickelt mit „Ada Kaleh“ einen musikalischen Abend am Rande der Erinnerung und rekonstruiert anhand von Interviews akribisch einen Ort, der niemals so war. Dafür verwebt das Ensemble rumänische Schlager, Soundaufnahmen aus dem Donaugebiet und das Rauschen der Glühlampenmusik von Michael Vorfeld.Die Insel Ada Kaleh wurde 1971 durch den Bau des Staudammes „Eisernes Tor I“ hinweggespült. Rumänien erlangte durch dieses prestigeträchtige Kraftwerk Strom. Bis dahin war die knapp zwei Kilometer lange Insel eine türkische Enklave, die zwischen Rumänien und dem damaligen Jugoslawien lag. Sie war ein florierender Ausflugsort und galt bei Tourist:innen von überallher als „exotisch“. Heute ist sie mehr denn je für viele Menschen ein Sehnsuchtsort.DieOrdnungDerDinge geht von einem erweiterten Musikbegriff aus und komponiert visuelle und akustische Aspekte gleichermaßen. In den letzten Jahren entwickelte das Ensemble neue digitale Formate, die zeitgenössische Musik auch für ein breiteres Publikum zugänglicher machte. Mit „Ada Kaleh“ entsteht wieder ein Stück für den analogen Raum.----DieOrdnungDerDingeDas vielseitige Berliner Ensemble DieOrdnungDerDinge wurde 2011 von den Schauspieler:innen und Musiker:innen Iñigo Giner Miranda, Vera Kardos und Cathrin Romeis geründet. Gemeinsam widmen sie sich der Entwicklung neuer Formen des Musiktheaters auf höchst visuelle, oft spielerische Weise. Ihre Kompositionen aus Klang, Sprache, Objekten, Licht und Bewegung schafft Musik, die erst durch die ausgewogene Anordnung aller Elemente spürbar wird. Aus sichtbaren Klängen und hörbaren Bildern entsteht poetisches Musiktheater, das mit Witz, Ironie und philosophischen Untertönen neue Wahrnehmungswelten öffnet.

Künstler/Beteiligte: DieOrdnungderDinge (Produktion), Aurora Rodriguez Costilla (Technische Assistenz), Nora Gores (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), Janina Janke (Bühnen- und Kostümbild), Vera Kardos (Künstlerische Mitarbeit), Manuel Kinzer (Dokumentation), Gustav Kleinschmidt (Zwek) (Licht und Technische Leitung), Norbert Lang (Klangdramaturgie), Iñigo Giner Miranda (Arrangements), Michael Vorfeld (Glühlampenmusik) Cathrin Romeis (Cello), Inigo Giner Miranda (Klavier) (Musik & Perfomance), Johanna Rolshausen (Regieassistenz), Cathrin Romeis (Künstlerische Mitarbeit), Katri Saloniemi (Bühnen- und Kostümassistenz), Franziska Seeberg (Konzept und Regie), Kristina Stang (Dramaturgie), Ayako Toyama (Künstlerische Produktionsleitung), Santiago da Silva (Grafikdesign), Gigi Marga u.a. (Werke von)

Eine Produktion von DieOrdnungDerDinge in Kooperation mit dem Theater im Delphi. Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt und vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien Unterstützung durch Kulturinitiative Förderband gGmbH. Medienpartner ist taz.die tageszeitung

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Adresse:
Grabenstraße 14, 14776 Brandenburg an der Havel
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ab 30,70 €

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