Berliner Jazzfest geht neue Wege

Berliner Jazzfest geht neue Wege

Das Jazzfest Berlin geht neue Wege. In ihrer ersten Saison will Leiterin Nadin Deventer ganze Abende unterschiedlichen Stilen und Weltregionen widmen, wie die Berliner Festspiele am 29. Juni mitteilten.

Jazzfest Berlin 2017: WDR Big Band

© Ines Kaiser

So beginnt die 55. Ausgabe des Festivals am 1. November mit einem auf fünf Stunden angesetzten Eröffnungsabend auf fünf Bühnen im Haus der Berliner Festspiele. Bis zum 4. November stehen unter anderem der Jazz aus Chicago und Europa sowie die afroamerikanische Musik auf dem Programm. Auch wird diesmal beim Jazzfest getanzt - unter anderem zu Ragtime aus Polen sowie zum Musik-Cocktail der französischen Band Freaks und den Punk-Jazzern des britischen WorldService Project.

Prominente Gäste aus New York und Chicago

Zu den Gästen des diesjährigen Jazzfests zählen die New Yorker Gitarristin Mary Halvorson, die auch als Bandleaderin auftritt. Aus Chicago kommt Rob Mazurek mit seinem Exploding Star Orchestra, außerdem wird der Saxophonist, Klarinettist und Komponist Roscoe Mitchell erwartet. Mit zwölf Formationen widmet sich das Jazzfest der europäischen Szene - von Griechenland bis Norwegen. Das komplette Programm soll am 03. September veröffentlicht werden.

Deventer will mit dem Jazzfest Freiräume schaffen

Sie wolle in ihrer ersten Präsentation Begegnungs- und Freiräume für Künstler und Publikum schaffen, erklärte Deventer. Sie hatte im April die Nachfolge von Richard Williams bei dem seit 1964 bestehenden Festival übernommen. Die Musikerin, Kuratorin und Dramaturgin hat zuvor unter anderem beim Festival van Vlaanderen in Brüssel und der Ruhrtriennale gearbeitet.
Ambrose Akinmusire
© Camille Blake

Jazzfest Berlin

01. bis 04. November 2018

Zwischen Progressivität und Traditionsbewusstein: eingebunden in die Berliner Festspiele bildet das Jazzfest Berlin den krönenden Abschluss eines jeden Jazzjahres. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 29. Juni 2018