Kollegah und Farid Bang: Echo-Beirat prüft umstrittenen Text

Kollegah und Farid Bang: Echo-Beirat prüft umstrittenen Text

Der Beirat des Musikpreises Echo prüft umstrittene Textzeilen der nominierten Rapper Kollegah und Farid Bang.

Der deutsche Rapper Kollegah

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Der deutsche Rapper Kollegah.

Man werde prüfen, ob auf dem Song «0815» die Grenze «zwischen künstlerischer Freiheit und gesellschaftlich nicht hinnehmbaren Äußerungen überschritten wurde», teilte der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) am Donnerstag auf seiner Internetseite mit. In einer Textzeile geht es etwa um Auschwitz.

Farid Bang distanziert sich von den Vorwürfen

Farid Bang erklärte bereits am Dienstag bei Facebook, dass Kollegah und er sich von «jeglicher Form des Antisemitismus oder Hass gegen Minderheiten» distanzieren. BVMI-Geschäftsführerin Rebecka Heinz betonte, dass verbale Provokationen im Battle-Rap ein typisches Stilmittel seien. Vorangegangen war der Prüfung ein Bericht der «Bild»-Zeitung, in dem von «Hassparolen» der Musiker gesprochen wurde.

«Jung, brutal, gutaussehend 3» für Album des Jahres nominiert

Die Prüfung solle bis Ende der nächsten Woche abgeschlossen sein, hieß es vom BVMI. Über mögliche Konsequenzen für die Nominierung wolle man nicht spekulieren. Die beiden Künstler sind mit «Jung, brutal, gutaussehend 3» unter anderem für den Echo in der Kategorie Album des Jahres nominiert. «0815» befindet sich auf dem Bonusmaterial des Albums.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 29. März 2018