Violetter Schnee

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Der Pygmalion-Effekt
© Evgeny Matveev

Tipp: The Pygmalion Effect

Die Geschichte des Künstlers, der sich in seine eigene Schöpfung verliebt, ist bereits vielfach in der Kunstwelt behandelt worden. Meisterchoreograph Boris Eifman präsentiert mit «The Pygmalion Effect» eine neue, subtile Interpretation des mystischen Stoffes. mehr

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Violetter Schnee - Staatsoper Unter den Linden

Prohaska | Dreisig | Orendt | Nigl | Katzameier | Gedeck

Fünf Menschen sind eingeschlossen in einem unaufhörlichen Schneewehen. Die Zeit scheint stillzustehen. Wird das jemals enden?

Bild 1
  • Monika Rittershaus
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Jacques bleibt inmitten der Gruppe für sich, er bejaht den Schneefall wie das Nichts, dem er sich weiht – indem er Zwiesprache hält mit dem Schnee, einverstanden mit seinem unheimlichen Wirken. Peter und Silvia dagegen sind bedrückt, ängstlich, pessimistisch. Jan und Natascha versuchen, die Übersicht zu behalten, weiterhin zu hoffen und tätig zu bleiben im Glauben an eine neue Zeit. Zusehends schwerer fällt allen die Fähigkeit, sich mitzuteilen. Was da namenlos geschieht, befremdet alle; sie haben keine Sprache dafür. Als eine Fremde erscheint und spricht – Tanja, die wie in einem Bild durch die Landschaft geht – löst sie zunächst Euphorie aus, gefolgt von tiefer Vereinsamung. Wie ein Projektionskörper, als ein Erinnerungsraum wirkt sie; Jacques meint, in ihr seiner verstorbenen Frau zu begegnen – er rührt an die Membran zwischen Leben und Tod. Nichts aber ist stärker als die Sonne. Im violetten Aufleuchten des Schnees erfährt die Gruppe ihre Auslöschung. Der Schweizer Komponist Beat Furrer – kürzlich mit dem Ernst-von-Siemens Musikpreis ausgezeichnet – gilt als einer der bedeutendsten Komponisten der Gegenwart. In seinen zahlreichen Musiktheaterwerken steht das Verhältnis von Sprache und Klang besonders im Zentrum. »Violetter Schnee« reflektiert die existenziellen Erfahrungen des Fremdwerdens und des Verlusts der Sprache angesichts einer drohenden Katastrophe und übersetzt diese in eine suggestive musikalisch-sprachliche Struktur.

Künstler/Beteiligte: Beat Furrer (Musik), Klaus Händl (Text), Matthias Pintscher (musik. Ltg.), Claus Guth (Inszenierung), Étienne Pluss (Bühne), Ursula Kudrna (Kostüme), Olaf Freese (Licht), Arian Andiel (Video), Anna Prohaska (als Silvia), Elsa Dreisig (als Natascha), Gyula Orendt (als Jan), Georg Nigl (als Peter), Otto Katzameier (als Jaques), Martina Gedeck (als Tanja), Vocalconsort Berlin, Staatskapelle Berlin

Laufzeit: Fr, 10.01.2020 bis So, 12.01.2020

ca. 1:45 h, keine Pause 

Alternative Veranstaltungen

©andrys lukowski - stock.adobe.com

La traviata

Ein Welterfolg– Giuseppe Verdis Meisterwerk aus dem Jahr 1853 stellt die großen Fragen des modernen Lebens nach Liebe und Freiheit angesichts bigotter Moral und der Kürze des Daseins. Sein Siegeszug über die Bühnen dieser Welt dauert bis heute an und... mehr

Nächster Termin:
La Traviata - Oper Von Giuseppe Verdi
Termin:
Freitag, 10. Januar 2020, 19:30 Uhr (6 weitere Termine)
Ort:
Komische Oper Berlin
Adresse:
Behrenstraße 55, 10117 Berlin-Mitte
Preis:
ab 51,55 €
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© Eventim

Das Wirtshaus im Spessart - Staatstheater Cottbus

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Das Wirtshaus im Spessart
Termin:
Freitag, 10. Januar 2020, 19:30 Uhr
Ort:
Theaterscheune Ströbitz
Adresse:
Ströbitzer Hauptstraße 39, 03046 Cottbus
Preis:
ab 31,60 €
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Die Zauberflöte – Iko Freese / drama-berlin.de
Iko Freese / drama-berlin.de

Die Zauberflöte

Über 300.000 Menschen in der ganzen Welt haben Die Zauberflöte in der gefeierten Inszenierung der britischen Theatertruppe »1927« und Barrie Koskys mit ihrer »köstlich-absurden Mischung aus Stumm- und Zeichentrickfilm« mittlerweile gesehen. Nach Stationen... mehr

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Oper Von W.A. Mozart
Termin:
Samstag, 11. Januar 2020, 19:30 Uhr (6 weitere Termine)
Ort:
Komische Oper Berlin
Adresse:
Behrenstraße 55, 10117 Berlin-Mitte
Preis:
ab 51,55 €
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Andrea Chenier – Bettina Stöß
Bettina Stöß

Andrea Chenier

Sommer 1789. Im Schloss der Gräfin de Coigny wird ein Fest vorbereitet. Charles Gérard, Diener im Hause der Gräfin, schreit seinen Hass auf die Dekadenz der französischen Aristokratie heraus. Sein alter Vater muss von früh bis spät schuften, er selbst,... mehr

Termin:
Samstag, 11. Januar 2020, 19:30 Uhr (2 weitere Termine)
Ort:
Deutsche Oper Berlin
Adresse:
Bismarckstraße 35, 10627 Berlin-Charlottenburg
Preis:
ab 31,60 €
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Alma Sadé (Sopran)
Jan Windszus Photography

Farges Mihk Nit! - Vergiss mich nicht! - Komische Oper Berlin

Ein virtuoser Liederabend zwischen mitreißender Komik, leiser Melancholie und tief berührender Verzweiflung: Nach den umjubelten Konzerten 2015 und 2018 kehrt Farges mikh nit – vergiss mich nicht in dieser Saison auf die Vorbühne der Komischen Oper Berlin... mehr

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Farges Mihk Nit! - Vergiss Mich Nicht! - Jiddische Operettenlieder
Termin:
Sonntag, 12. Januar 2020, 18:00 Uhr
Ort:
Komische Oper Berlin
Adresse:
Behrenstraße 55, 10117 Berlin-Mitte
Preis:
ab 30,85 €
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