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Violanta

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Korngold traf mit VIOLANTA genau den zwischen Endzeitgefühl, Jugendstil und Psychoanalyse, zwischen Freud, Klimt und Schnitzler oszillierenden Tonfall des Jahrhundertwende-Wiens und bewies, dass er – nur 18jährig – über eine eigenständige, vielfältige orchestrale Klangfarbenpalette verfügte und expressive wie eingängige Melodien schreiben konnte … Dirigent: Sir Donald Runnicles; Regie: David Hermann; Mit u. a. Ólafur Sigurdarson, Laura Wilde, Mihails Culpajevs
Mit einem Schlage wurde der erst 18-jährige Erich Wolfgang Korngold mit der Uraufführung seines Einakters VIOLANTA an der Wiener Hofoper vom verheißungsvollen Wunderkind zu einem der maßgeblichen Opernkomponisten seiner Generation. Denn VIOLANTA zeigte nicht allein, dass hier ein junger Meister am Werk war, der über eine ebenso eigenständige wie vielfältige orchestrale Klangfarbenpalette verfügte, einen Instinkt für Bühnenwirkung besaß und darüber hinaus sogar ebenso expressive wie eingängige Melodien schreiben konnte. Das knapp fünfundsiebzigminütige Werk auf ein Libretto des später als Textautor des WEISSEN RÖSSL bekannt gewordenen Hans Müller zeigte auch, dass Korngold genau den zwischen Endzeitgefühl, Jugendstil und Psychoanalyse, zwischen Freud, Klimt und Schnitzler oszillierenden Tonfall traf, der das Lebensgefühl im Wien seiner Zeit kennzeichnete. Für all das liefert die Handlung des Stücks eine perfekte Folie: Die Venezianerin Violanta schmiedet während des Karnevals einen Plan, um den Selbstmord ihrer Schwester an deren Verführer, dem Prinzen Alfonso, zu rächen. Doch schließlich muss sie erkennen, dass sie damit nur ihr eigenes Verlangen nach erotischer Hingabe abtöten will, und opfert sich, um sich so von „Lust und Schuld“ zu befreien.

An der Deutschen Oper Berlin, die 2018 mit der Wiederentdeckung der (ebenfalls auf ein Libretto von Hans Müller geschriebenen) Oper DAS WUNDER DER HELIANE für Furore gesorgt hat, liegt die Neuinszenierung von VIOLANTA in den Händen von Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles und David Hermann, die gemeinsam bereits die Neuproduktionen von DIE SACHE MAKROPULOS und FIDELIO gestalteten.

SpotlightIhre erste Erfahrung mit der Musik von Erich Wolfgang Korngold machte Laura Wilde schon zu Beginn ihrer Karriere. 2018 bekam sie die Chance, an der Dallas Opera die Hauptpartie in DER RING DES POLYKRATES zu singen, jener Komischen Oper, die 1916 zusammen mit VIOLANTA ihre Uraufführung erlebte. Inzwischen hat die die junge Sopranistin aus South Dakota eine beachtliche Karriere gemacht, die sie an Häuser wie die Metropolitan Opera, das Staatstheater Stuttgart und die English National Opera geführt hat. Gravitationszentrum ihres Repertoires, das von Mozart bis Britten reicht, ist dabei das deutsche Fach mit Partien wie Wagners Sieglinde oder Strauss Salome. Jetzt ist es Zeit für Violanta – und damit dürfte Wilde die einzige Sängerin sein, die je in beiden Teilen von Korngolds Debüt als Opernkomponist auf der Bühne gestanden ist.

1 Stunde 30 Minuten / Keine Pause

Künstler/Beteiligte: Sir Donald Runnicles (Musikalische Leitung), David Hermann (Inszenierung), Jo Schramm (Bühne, Video), Sybille Wallum (Kostüme), Ulrich Niepel (Licht), Jörg Königsdorf (Dramaturgie), Jeremy Bines (Chöre), Ólafur Sigurdarson (Simone Trovai, Hauptmann der Republik Venedig), Laura Wilde (Violanta, seine Gattin), Mihails Culpajevs (Alfonso, Sohn des Königs von Neapel), Kangyoon Shine Lee (Giovanni Bracca, Maler), Lilit Davtyan (Bice, Violantas Kammerzofe), Stephanie Wake-Edwards (Barbara, Violantas Amme), Andrei Danilov (Matteo), Hye-Young Moon (Erste Magd), Lucy Baker (Zweite Magd), Michael Dimovski (Erster Soldat), Paul Minhyung Roh (Zweiter Soldat), Pedro Alcàcer (Laute), Chor der Deutschen Oper Berlin (Chöre), Orchester der Deutschen Oper Berlin (Orchester), Opernballett der Deutschen Oper Berlin (Tänzer*innen des)

Laufzeit: So, 25.01.2026 bis Fr, 13.02.2026

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Präsentiert von radio 3 vom rbb sowie taz.

45 Minuten vor Vorstellungsbeginn: Einführung im Rang-Foyer rechts

Alternative Veranstaltungen

Das schlaue Füchslein - Staatstheater Cottbus

Das schlaue Füchslein Oper in drei Akten (9 Bildern) von Leoš Janácek Text vom Komponisten nach Rudolf Tesnohlídeks „Abenteuer des Füchsleins Schlaukopf“ Für die deutsche Bühne bearbeitet und übersetzt von Max Brod Eine der anrührendsten, glaubhaftesten... mehrzu: Das schlaue Füchslein - Staatstheater Cottbus

Nächster Termin:
Das schlaue Füchslein
Termin:
Donnerstag, 29. Januar 2026, 19:30 Uhr
Ort:
Staatstheater Cottbus - Großes Haus
Adresse:
Schillerplatz 1, 03046 Cottbus
Preis:
ab 20,70 €

Frau Luna – Operette in zwei Akten von Paul Lincke

Das TIPI AM KANZLERAMT hebt wieder ab in den Berliner Operettenhimmel und präsentiert erneut Paul Linckes Meisterstück „Frau Luna“. Einmal Mond und zurück – mit „Schenk mir doch ein kleines bisschen Liebe“, „Schlösser, die im Monde liegen“ und „Das macht... mehrzu: Frau Luna – Operette in zwei Akten von Paul Lincke

Termin:
Donnerstag, 29. Januar 2026, 20:00 Uhr (40 weitere Termine)
Ort:
Tipi am Kanzleramt
Adresse:
Große Querallee, 10557 Berlin-Tiergarten
Preis:
ab 54,91 €

Der Schatzgräber

Seelenverwandt jagen Els und Elis unterschiedlichen Schätzen nach. Doch selbst der Besitz allen Goldgeschmeides stillt beider Verlangen nicht. Und so geht es auch in dieser Schreker-Oper einmal mehr um das Sehnen selbst, das der Komponist als den eigentlichen... mehrzu: Der Schatzgräber

Termin:
Freitag, 30. Januar 2026, 18:00 Uhr (2 weitere Termine)
Ort:
Deutsche Oper Berlin
Adresse:
Bismarckstraße 35, 10627 Berlin-Charlottenburg
Preis:
ab 40,90 €

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