The Project – Once to be realised

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  • Samir Odeh-Tamimi – Harald Hoffmann
    Harald Hoffmann

    Samir Odeh-Tamimi – Harald Hoffmann

  • Barblina Meierhans – Agentur
    Agentur

    Barblina Meierhans – Agentur

  • Christian Wolff – Henrik Beck
    Henrik Beck

    Christian Wolff – Henrik Beck

  • Younghi Pagh-Paan – Chen Park
    Chen Park

    Younghi Pagh-Paan – Chen Park

  • Beat Furrer – David Furrer
    David Furrer

    Beat Furrer – David Furrer

Ende der 60er Jahre beschäftigten zwei Großprojekte den griechischen Komponisten Jani Christou: Eine »Oresteia«-Vertonung sowie ein monumentales, multimediales Großprojekt, das er einfach nur »The Project« nannte. Dieses sollte sich aus über 130 einzelnen Werken zusammensetzen, von denen er jeweils eine kurze Beschreibung der formalen oder auch klanglichen Grundidee niederschrieb. Ausarbeiten konnte er von diesen Stücken lediglich zwei. Christou starb am 8. Januar 1970, an seinem 44. Geburtstag, bei einem Autounfall.

Christou versuchte, mit »The Project« das zu realisieren, was er unter »Metapraxis « verstand: Er integrierte Theater und bildende Kunst in sein Komponieren, arbeitete mit großen Chorgruppen, um Massenphänomene darzustellen, und dachte über musikalische Zeitwahrnehmung nach, indem er Stücke von der Dauer eines Tages, einer Woche oder gar eines Jahres entwarf. Sein Ziel war dabei, mit »Metapraxis« ein archaisch-rituelles Kunsterleben zu ermöglichen.

Die Skizzen zu den über 130 nicht realisierten Teilen von »The Project« waren knapp 50 Jahre nicht zugänglich. Erst jetzt ist es möglich, sie nicht nur zu erforschen, sondern sie zudem zur Grundlage eines neuen Musiktheaters zu machen: Zusammen mit dem renommierten griechischen Regisseur und Christou-Experten Michael Marmarinos entsteht ein Werk in sechs Teilen, geschrieben von sechs Komponistinnen und Komponisten, die zu den profiliertesten Schöpfern aktuellen Musiktheaters zählen. Mit ihrer je eigenen Musiksprache werden sie auf Christous visionäre Entwürfe zurückgreifen, um diese mit ihren eigenen Mitteln und ihrer eigenen Idee zeitgenössischen Musiktheaters in die Zukunft fort- und weiterzuschreiben.

Produziert wird ONCE TO BE REALISED in Kooperation mit der Münchner Biennale und dem Onassis Cultural Center. Nach seiner Uraufführung im Rahmen der Münchner Biennale 2020 sowie der Berliner Premiere im September 2020 in Athen zu erleben sein.

ca. 75 Minuten / keine Pause

Künstler/Beteiligte: Michael Marmarinos (Inszenierung), Michael Marmarinos (Konzept), Lenio Liatsou (Konzept), Yorgos Sapountzis (Bühne), Sebastian Hanusa (Dramaturgie), Karis Tucker (Mezzospran), Matthew Cossack (Bariton)

Laufzeit: Sa, 06.06.2020 bis Fr, 12.06.2020

In deutscher Sprache

Eine Koproduktion mit der Münchner Biennale und dem Onassis Cultural Center.Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes.Die Ernst von Siemens Musikstiftung fördert die Kompositionsaufträge an Olga Neuwirth, Samir Odeh-Tamimi, Younghi Pagh-Paan und Christian Wolff

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