Opernsänger Domingo will nicht in die Politik

Opernsänger Domingo will nicht in die Politik

Den spanischen Opernsänger Plácido Domingo (77) zieht es auch nach dem Regierungswechsel in Spanien nicht in die Politik.

Plácido Domingo

© dpa

Sänger Plácido Domingo bei der Pressekonferenz für die Aufführung «Staatsoper für alle».

«Das ist eine sehr komplizierte Sache», sagte Domingo zu Fragen spanischer Journalisten am 07. Juni in Berlin. «Ich habe sehr viel zu tun, so etwas muss man Fachleuten überlassen». Er hoffe aber, dass seine Heimat weiter politisch stabil bleibt - auch mit Blick auf die vielen regionalen Unterschiede. «Spanien ist eine vereinte Nation, auf die ich sehr stolz bin», sagte der Sänger.

Auftritt in der Hauptstadt

Domingo singt am 17. Juni in Berlin zusammen mit der Starsopranistin Anna Netrebko in der Premiere von Giuseppe Verdis Oper «Macbeth» in der Staatsoper Unter den Linden. Die musikalische Leitung hat Daniel Barenboim, die Regie führt Harry Kupfer. Die Premiere wird live ab 18.00 Uhr auf den Bebelplatz vor der Staatsoper übertragen. Am 16. Juni (12.00 Uhr) dirigiert Barenboim bei einem Sinfoniekonzert die Staatskapelle Berlin unter offenem Himmel auf dem Bebelplatz.

Musikalische Begleitung zum Anpfiff

Zuvor tritt Domingo zum Beginn der Fußballweltmeisterschaft auf dem Roten Platz in Moskau mit dem Tenor Juan Diego Flórez auf. In der vergangenen Woche war die Madrider Regierung des konservativen Mariano Rajoy durch ein Misstrauensvotum abgesetzt worden. Neuer Regierungschef ist der Sozialist Pedro Sánchez.
Parsifal in der Deutschen Oper Berlin
© dpa

Oper

Termine, Informationen und Vorverkauf von Eintrittskarten für fast alle Oper Veranstaltungen in Berlin. mehr

Yanis Varoufakis
© dpa

Aktuelle Kulturnachrichten

Nachrichten und Hinweise aus der Berliner Kulturszene aus der Bereichen Kunst, Musik, Literatur, Theater und Film. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 8. Juni 2018