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Madama Butterfly

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Madame Butterfly

Puccini hat "Madame Butterfly" zeitlebens als sein liebstes und auch bestes Werk bezeichnet. Tatsächlich entspricht es seiner selbstgewählten Maxime der „Musik der kleinen Dinge“ geradezu meisterhaft.

Bild 1
  • Madama Butterfly – Bettina Stöß
    Bettina Stöß

    Madama Butterfly – Bettina Stöß

  • Madama Butterfly – Markus Brück, Fabio Sartori Bettina Stöß
    Bettina Stöß

    Madama Butterfly – Markus Brück, Fabio Sartori Bettina Stöß

  • Madama Butterfly – Markus Brück, Jana Kurucová, Fabio Sartori Bettina Stöß
    Bettina Stöß

    Madama Butterfly – Markus Brück, Jana Kurucová, Fabio Sartori Bettina Stöß

  • Madama Butterfly – Svetlana Ignatovich Bettina Stöß
    Bettina Stöß

    Madama Butterfly – Svetlana Ignatovich Bettina Stöß

  • Madama Butterfly – Svetlana Ignatovich Bettina Stöß
    Bettina Stöß

    Madama Butterfly – Svetlana Ignatovich Bettina Stöß

  • Madama Butterfly – Svetlana Ignatovich, Jana Kurucova, Markus Brück Bettina Stöß
    Bettina Stöß

    Madama Butterfly – Svetlana Ignatovich, Jana Kurucova, Markus Brück Bettina Stöß

  • Madama Butterfly – Svetlana Ignatovich, Annie Rosen, Jana Kurucova, Markus Brück Bettina Stöß
    Bettina Stöß

    Madama Butterfly – Svetlana Ignatovich, Annie Rosen, Jana Kurucova, Markus Brück Bettina Stöß

  • Madama Butterfly – Svetlana Ignatovich Bettina Stöß
    Bettina Stöß

    Madama Butterfly – Svetlana Ignatovich Bettina Stöß

  • Madama Butterfly – Svetlana Ignatovich Bettina Stöß
    Bettina Stöß

    Madama Butterfly – Svetlana Ignatovich Bettina Stöß

  • Madama Butterfly – Svetlana Ignatovich Bettina Stöß
    Bettina Stöß

    Madama Butterfly – Svetlana Ignatovich Bettina Stöß

  • Madama Butterfly – Jana Kurucová, Svetlana Ignatovich Bettina Stöß
    Bettina Stöß

    Madama Butterfly – Jana Kurucová, Svetlana Ignatovich Bettina Stöß

  • Madama Butterfly – Svetlana Ignatovich Bettina Stöß
    Bettina Stöß

    Madama Butterfly – Svetlana Ignatovich Bettina Stöß

  • Madama Butterfly – Svetlana Ignatovich Bettina Stöß
    Bettina Stöß

    Madama Butterfly – Svetlana Ignatovich Bettina Stöß

  • Madama Butterfly – Svetlana Ignatovich Bettina Stöß
    Bettina Stöß

    Madama Butterfly – Svetlana Ignatovich Bettina Stöß

  • Madama Butterfly – Svetlana Ignatovich Bettina Stöß
    Bettina Stöß

    Madama Butterfly – Svetlana Ignatovich Bettina Stöß

  • Madama Butterfly – Jana Kurucová, Svetlana Ignatovich Bettina Stöß
    Bettina Stöß

    Madama Butterfly – Jana Kurucová, Svetlana Ignatovich Bettina Stöß

  • Madama Butterfly – Svetlana Ignatovich Bettina Stöß
    Bettina Stöß

    Madama Butterfly – Svetlana Ignatovich Bettina Stöß

  • Madama Butterfly – Jana Kurucová, Burkhard Ulrich Bettina Stöß
    Bettina Stöß

    Madama Butterfly – Jana Kurucová, Burkhard Ulrich Bettina Stöß

  • Madama Butterfly – Svetlana Ignatovich, Markus Brück Bettina Stöß
    Bettina Stöß

    Madama Butterfly – Svetlana Ignatovich, Markus Brück Bettina Stöß

  • Madama Butterfly – Svetlana Ignatovich, Markus Brück, Jana Kurucová Bettina Stöß
    Bettina Stöß

    Madama Butterfly – Svetlana Ignatovich, Markus Brück, Jana Kurucová Bettina Stöß

  • Madama Butterfly – Fabio Sartori, Burkhard Ulrich Bettina Stöß
    Bettina Stöß

    Madama Butterfly – Fabio Sartori, Burkhard Ulrich Bettina Stöß

Feinziselierte musikalische Details, eine berückende Melodik in der Stimmführung, unaufdringlich eingefügte exotische Elemente und eine sensible Mischung der Klangfarben im Orchester haben das Werk nicht nur beim Publikum unsterblich gemacht, sondern es auch vielen Komponisten der nachfolgenden Generationen – wie übrigens auch die anderen Opern Puccinis – zum Vorbild werden lassen. Der Publikumserfolg stellte sich allerdings erst nach manchen Änderungen des Komponisten ein. In der überarbeiteten Form wurde die Oper am 28. Mai 1904 in Brescia dann zum ersten Mal aufgeführt. Sie war nun von ursprünglich zwei auf drei Akte erweitert worden; das Zwischenspiel zwischen dem zweiten und dritten Akt mit dem berühmten „Summ-Chor“ kam ebenfalls neu hinzu. Die Inszenierung der Deutschen Oper Berlin stellt die Tragödie der jungen Frau, die ihrer Liebe, auch wenn sie für alle anderen aussichtslos scheint, treu bleibt, in den Mittelpunkt. In der stimmungsvollen, niemals folkloristisch wirkenden Bühnenausstattung entfaltet sich der Zauber dieses Werkes ganz besonders eindrucksvoll.

Handlung

Der amerikanische Leutnant Pinkerton ist mit seinem Schiff im Hafen von Nagasaki vor Anker gegangen. Um sich die Zeit zu vertreiben, hat er der erst 15-jährigen Geisha Cio-Cio-San, genannt Butterfly, den Hof gemacht, die einer vornehmen, aber verarmten Familie entstammt und ihre Liebe sehr ernst nimmt. Pinkerton will mit ihr eine „Ehe auf Zeit“ – damals zwischen europäischen Männern und Geishas nicht unüblich – eingehen und sucht sogar, unterstützt von dem Heiratsvermittler Goro, ein kleines Haus für die gemeinsamen Flitterwochen aus. Als der amerikanische Konsul Sharpless ihn vor dieser Ehe warnt, macht er sich über seinen Freund lustig und stößt sogar auf den Tag an, an dem er mit einer Amerikanerin seine „echte“ Hochzeit feiern werde.

Für die junge Japanerin, die aus Liebe sogar zum Glauben ihres Geliebten übergetreten ist, hat die Verbindung mit dem Ausländer schmerzhafte Konsequenzen: Sie wird von ihrer Familie verstoßen, nachdem die Trauung vollzogen ist. Nur schwer gelingt es Pinkerton, seinen „Schmetterling" zu trösten. Drei Jahre sind vergangen. Mit ihrer treuen Dienerin Suzuki und ihrem kleinen Kind führt Cio-Cio-San ein Leben in Abgeschiedenheit. Alle Versuche des Fürsten Yamadori, sie um ihre Hand zu bitten, weist sie ab, da sie unbeirrt an die Rückkehr Pinkertons glaubt. Als Sharpless endlich mit einer Nachricht Pinkertons kommt, in dem dieser ihn bittet, sie auf seine bevorstehende Rückkehr nach Nagasaki und seine inzwischen erfolgte Heirat mit der Amerikanerin Kate vorzubereiten, stellt er erschüttert fest, dass sie ein Kind hat. Er wagt es nicht, seinen Auftrag auszuführen und berichtet ihr nur von Pinkertons Ankunft. Cio-Cio-San ist glücklich. Gemeinsam mit Suzuki schmückt sie ihr Haus, legt ihr Hochzeitskleid an und erwartet ihren Geliebten.

Als Pinkerton mit seiner Frau Kate und dem Konsul vor der Tür steht, erfährt Suzuki die ganze Wahrheit. Sie soll Butterfly überreden, ihr Kind herzugeben. Pinkerton will ihr nicht persönlich gegenübertreten und läuft davon. Butterfly erblickt die fremde Frau, und plötzlich wird ihr klar: Pinkerton ist nicht gekommen, um zu ihr zurückzukehren, sondern um das Kind mitzunehmen. Sie bittet um eine halbe Stunde Aufschub und verabschiedet sich von ihrem kleinen Sohn. Dann setzt sie ihrem Leben ein Ende.

2 Stunden 45 Minuten / Eine Pause

Künstler/Beteiligte: Sir Donald Runnicles (Musikalische Leitung), Pier Luigi Samaritani (Inszenierung, Bühne, Kostüme), Thomas Richter (Chöre), Elena Guseva (Cio-Cio-San), Irene Roberts (Suzuki), N. N. (Kate Pinkerton), Brian Jagde (Benjamin Franklin Pinkerton), Dong-Hwan Lee (Sharpless), Burkhard Ulrich (Goro), Jörg Schörner (Yamadori), Byung Gil Kim (Onkel Bonze), Samueol Park (Der kaiserliche Kommissar), Dean Murphy (Der Standesbeamte), N. N. (Cio-Cio-Sans Mutter), N. N. (Cugina), N. N. (Zia), Chor der Deutschen Oper Berlin (Chöre), Orchester der Deutschen Oper Berlin (Orchester)

Laufzeit: Sa, 21.05.2022 bis So, 29.05.2022

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts

Alternative Veranstaltungen

Die Tischlerei – Stephan Bögel
Stephan Bögel

Lieder von Vertreibung und Nimmerwiederkehr

Für die bereits vierte Koproduktion der Deutschen Oper Berlin mit der Münchener Biennale vertont der österreichische Komponist Bernhard Gander ein Libretto des ukrainischen Schriftstellers Serhij Zhadan und entwickelt in gemeinsamer Arbeit mit der Regisseurin... mehr

Termin:
Samstag, 21. Mai 2022, 20:00 Uhr (4 weitere Termine)
Ort:
Deutsche Oper Berlin - Tischlerei
Adresse:
Richard-Wagner-Straße, 10585 Berlin-Charlottenburg
Preis:
ab 24,00 €
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