Mit dem Ziel, die Verbreitung des Coronavirus zu hemmen, gelten in Berlin umfangreiche Abstands- und Hygieneregeln. Weitere Informationen »

Falstaff

Jan Windszus Photography

Jan Windszus Photography

– Jan Windszus Photography

Vollmundige Lebenslust trifft auf Sinnsuche! Mit seinem letzten Meisterwerk, im Alter von fast 80 Jahren geschrieben, hat Giuseppe Verdi der Gattung der italienischen Opernkomödie nicht nur neues Leben eingehaucht, sondern das Genre quasi aus dem Stand revolutioniert und für das 20. Jahrhundert geöffnet. In der Titelpartie kehrt Ausnahme-Bariton und »Bühnentier« Scott Hendricks an die Komische Oper Berlin zurück, als geprellter Ehemann Ford debütiert Publikumsliebling Günter Papendell. Aus seiner prekären finanziellen Situation heraus versucht der von seiner Virilität überzeugte Sir John Falstaff, mit zwei gleichlautenden Liebesbriefen zwei reiche Damen auf einmal für sich zu gewinnen: Alice Ford und Meg Page. Blöd nur, dass die beiden Freundinnen das Spiel durchschauen und beschließen, Falstaff eine Lektion zu erteilen …

Die Vergänglichkeit des Menschen prägt die abendländische Kultur: Sinnsuche und Lebenslust finden Ursprung und Ende in der menschlichen Sterblichkeit. Insofern ist es überraschend und auch wieder nicht, dass Verdi ausgerechnet mit Falstaff den Schlusspunkt unter seine Karriere als Opernkomponist setzt. Seine zweite komische Oper überhaupt ist bis heute ein Meilenstein der Gattung, der Werken wie Gianni Schicchi oder Der Rosenkavalier den Weg bereitet hat. Falstaff, eine Figur, die Shakespeares Drama Heinrich IV. und seiner Komödie Die lustigen Weiber von Windsor entstammt, wird bei Verdi und seinem Librettisten Arrigo Boito zu einem Charakter, der die Widersprüche des menschlichen Daseins in sich vereint: Lebenslust und Melancholie, Bodenständigkeit und Draufgängertum, maßloser Genuss und philosophische Grübelei.

Künstler/Beteiligte: David Cavelius (Chöre), Franck Evin (Licht), Barrie Kosky (Inszenierung), N.N. (Musikalische Leitung), Olaf A. Schmitt (Dramaturgie), Katrin Lea Tag (Bühnenbild und Kostüme), N.N. (Sir John Falstaff), N.N. (Ford), N.N. (Fenton), N.N. (Dr. Cajus), N.N. (Bardolfo), N.N. (Pistola), N.N. (Mrs. Alice Ford), N.N. (Nannetta), N.N. (Mrs. Quickly), N.N. (Mrs. Meg Page), Es spielt das Orchester der Komischen Oper Berlin.

Alle Termine und Tickets

9 von insgesamt 9 Terminen

Alternative Veranstaltungen

Once to be realised – Thomas Aurin
Thomas Aurin

Once to be realised

Eine Frau in Schwarz, ein Klangkontinuum, unterbrochen durch eine Explosion, Menschenmassen, die die Bühne stürmen, Verkehrsampeln, der ohrenbetäubende Gesang der Zikaden auf Chios in der Mittagshitze, das Spiel im Ensemble als Chiffre gesellschaftlicher... mehr

Nächster Termin:
Once To Be Realised
Termin:
Sonntag, 23. Januar 2022, 20:00 Uhr (3 weitere Termine)
Ort:
Deutsche Oper Berlin - Tischlerei
Adresse:
Richard-Wagner-Straße, 10585 Berlin-Charlottenburg
Preis:
ab 24,00 €
Online bestellen
© Eventim

Willkommen in meinem Leben! - Staatstheater Cottbus

Udo Jürgens war und ist mit nichts vergleichbar. Seine Lieder sind bis heute ein fortwährendes Versprechen auf ein besseres Leben. Udo war die menschgewordene Hoffnung, dass das Sein endlich auch Sinn haben möge. Ein Sein, ein Leben, das stets die ganz... mehr

Nächster Termin:
Willkommen in meinem Leben!
Termin:
Samstag, 30. Oktober 2021, 19:30 Uhr (8 weitere Termine)
Ort:
Theaterscheune Ströbitz
Adresse:
Ströbitzer Hauptstraße 39, 03046 Cottbus

Fragen zum Veranstaltungskalender beantwortet unsere Hilfe. Nutzungsbedingungen finden Sie unter Informationen zu unseren Partnern und Nutzungsbedingungen.