Aktuelle Sprache: Deutsch

Elektra

Termin-Details

Tickets für diesen Termin buchen

Karte

Es folgt eine Kartendarstellung.Karte überspringen

Zum Stadtplan

Ende der Karte.

Verkehrsanbindungen

1 weiterer Termin

Teil von:

Elektra

In einem Hinterhofschacht des mykenischen Hinterhofpalastes äußern sich Mägde verächtlich über Elektra; sie kann die Ermordung des Vaters Agamemnon nicht verwinden, Rache ist ihr einziges Verlangen.

  • Elektra – Catherine Foster als Elektra Bettina Stöß

    Elektra – Catherine Foster als Elektra Bettina Stöß

  • Richard Strauss: Elektra – Ruth Tromboukis

    Richard Strauss: Elektra – Ruth Tromboukis

  • Elektra – Catherine Foster als Elektra Bettina Stöß

    Elektra – Catherine Foster als Elektra Bettina Stöß

  • Elektra – Manuela Uhl als Chrysothemis, Catherine Foster als Elektra Bettina Stöß

    Elektra – Manuela Uhl als Chrysothemis, Catherine Foster als Elektra Bettina Stöß

  • Elektra – Manuela Uhl als Chrysothemis, Catherine Foster als Elektra Bettina Stöß

    Elektra – Manuela Uhl als Chrysothemis, Catherine Foster als Elektra Bettina Stöß

  • Elektra – Siobhan Stagg als Die Schleppträgerin, Waltraud Meier als Klytämnestra, Alexandra Hutton als Die Schleppträgerin, Catherine Foster als Elektra Bettina Stöß

    Elektra – Siobhan Stagg als Die Schleppträgerin, Waltraud Meier als Klytämnestra, Alexandra Hutton als Die Schleppträgerin, Catherine Foster als Elektra Bettina Stöß

  • Elektra – Doris Soffel als Klytämnestra, Alexandra Hutton als Schleppträgerin Frank Wentzel

    Elektra – Doris Soffel als Klytämnestra, Alexandra Hutton als Schleppträgerin Frank Wentzel

  • Elektra – Waltraud Meier als Klytämnestra, Catherine Foster als Elektra Bettina Stöß

    Elektra – Waltraud Meier als Klytämnestra, Catherine Foster als Elektra Bettina Stöß

  • Elektra – Waltraud Meier als Klytämnestra, Catherine Foster als Elektra Bettina Stöß

    Elektra – Waltraud Meier als Klytämnestra, Catherine Foster als Elektra Bettina Stöß

  • Elektra – Catherine Foster als Elektra, Seth Carico als Der Pfleger des Orest, Tobias Kehrer als Orest Bettina Stöß

    Elektra – Catherine Foster als Elektra, Seth Carico als Der Pfleger des Orest, Tobias Kehrer als Orest Bettina Stöß

  • Elektra – Tobias Kehrer als Orest, Catherine Foster als Elektra Bettina Stöß

    Elektra – Tobias Kehrer als Orest, Catherine Foster als Elektra Bettina Stöß

  • Elektra – Tobias Kehrer als Orest, Catherine Foster als Elektra Bettina Stöß

    Elektra – Tobias Kehrer als Orest, Catherine Foster als Elektra Bettina Stöß

  • Elektra – Jürgen Müller als Aegisth, Catherine Foster als Elektra Bettina Stöß

    Elektra – Jürgen Müller als Aegisth, Catherine Foster als Elektra Bettina Stöß

  • Elektra – Tobias Kehrer als Orest, Jürgen Müller als Aegisth Bettina Stöß

    Elektra – Tobias Kehrer als Orest, Jürgen Müller als Aegisth Bettina Stöß

  • Elektra – Catherine Foster als Elektra u. a. Bettina Stöß

    Elektra – Catherine Foster als Elektra u. a. Bettina Stöß

Im permanenten Erinnern an die Ermordung des Vaters tyrannisiert Elektra das Leben am Hof und gerät in einen wahren Rache-Rausch. Um seiner Oper die Wucht der attischen Tragödie zu verleihen, schöpfte Strauss die Möglichkeiten des Orchesters bis ins Extreme aus und fordert von seiner Heldin nicht weniger als das Maximum an Dramatik.

In einem Hinterhofschacht des mykenischen Hinterhofpalastes äußern sich Mägde verächtlich über Elektra; sie kann die Ermordung des Vaters Agamemnon nicht verwinden, Rache ist ihr einziges Verlangen. Nur die Jüngste der Mägde zeigt Mitleid mit ihr und wird deshalb gestraft. Elektra sehnt den Augenblick der Rache herbei, die nach ihrer festen Überzeugung von ihrem in der Ferne aufgewachsenen Bruder Orest vollzogen werden wird. Ihre Schwester Chrysothemis kann das Dasein Elektras kaum ertragen und versucht, sie vor der Mutter zu schützen, die etwas Schreckliches vorhabe. Sie will mit ihr diesen furchtbaren Ort verlassen, um in Freiheit zu leben. Klytämnestra, ihre Mutter, ist seit der Ermordung ihres Gatten gequält von Albträumen und fragt ihre Tochter Elektra um Abhilfe. Während des Gesprächs scheint eine Annäherung zwischen den beiden Frauen möglich; doch als Klytämnestra die Tochter offensichtlich mit Bezug auf den Verbleib ihres Sohnes Orest belügt, bricht Elektras Hass wieder auf. Die zweideutige Antwort auf die Frage Klytämnestras nach dem Mittel gegen die quälenden Ängste: Sie werde nicht länger träumen, wenn erst das rechte Opfertier unter dem Beil gefallen sei. Zwei Fremde sind gekommen, um den Tod von Elektras Bruder Orest zu melden. Elektra will schließlich die Tat gemeinsam mit Chrysothemis begehen. Doch die sieht sich dazu nicht in der Lage. Entschlossen zur Rache entscheidet Elektra: „Nun denn, allein!“ Einer der Fremden nähert sich ihr; bestürzt über Elektras körperlich-seelischen Zustand gibt er sich zu erkennen: Orest. Er schreitet zur Tat – von innen dringen die Todesschreie Klytämnestras nach außen Anschließend lockt Elektra Aegisth in den Palast,wo auch er von Orest umgebracht wird. Agamemnon ist gerächt. Dennoch verharrt Elektra unerlöst im Palast und tanzt sich zu Tode.

„Bei allen Ausmaßen der Partitur ist Elektra ein Kammerspiel. Es geht mir nicht um das Entwerfen von Schreckensbildern, sondern um die Fühlbarmachung des Horror vacui, in dem Menschen leben. Die Grenze zwischen Passion und Obsession ist gefährlich fließend. Das erleben wir jeden Tag in der Weltpolitik und im Alltag. An Elektra berührt mich die Unfähigkeit zu trauern. Sie hat sich die Trauer verboten und ihr Leben so gestaltet, dass keine Trauerarbeit mehr stattfinden kann. Tiefe und existenzielle Gefühle wie Schmerz brauchen ein Ventil. Wer trauern kann, muss nicht hassen. Das Erschütternde an Elektra ist, welche verheerenden Ausmaße unhinterfragbare Verhaltensmuster annehmen können. Chrysothemis weiß um den Ausweg aus der Gewaltspirale, doch sie kann sich nicht gegen ihre Schwester durchsetzen und sie aus ihrer mentalen Gefangenschaft befreien. Während sich Elektra am Schluss in Spiegelwesen ihres verwüsteten Inneren spaltet, und sich ihre Persönlichkeit in einem Pandämonium eskalierender Emotionen verliert, bleibt Chrysothemis als einzige Überlebende der Sippe inmitten eines unentrinnbaren Palastes voll Phantomen zurück…“ (Kirsten Harms, 2007)

1 Stunde 45 Minuten / Keine Pause

Künstler/Beteiligte: David Afkham (Musikalische Leitung), Kirsten Harms (Inszenierung), Bernd Damovsky (Bühne, Kostüme), Jeremy Bines (Chöre), Silvana Schröder (Choreographie), Karita Mattila (Klytämnestra), Catherine Foster (Elektra), Flurina Stucki (Chrysothemis), Burkhard Ulrich (Aegisth), Tobias Kehrer (Orest), Jared Werlein (Der Pfleger des Orest), Aleksandra Meteleva (Die Vertraute), Lucy Baker (Die Schleppträgerin), John Irvin (Ein junger Diener), Michael Bachtadze (Ein alter Diener), Maria Motolygina (Aufseherin), Stephanie Wake-Edwards (1. Magd), Martina Baroni (2. Magd), Arianna Manganello (3. Magd), Maria Vasilevskaya (4. Magd), Nina Solodovnikova (5. Magd), Chor der Deutschen Oper Berlin (Chor), Orchester der Deutschen Oper Berlin (Orchester), Opernballett der Deutschen Oper Berlin (Tänzer)

Laufzeit: Sa, 21.02.2026 bis Fr, 27.02.2026

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Mit Unterstützung des Förderkreises der Deutschen Oper Berlin e. V.

Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts

Alternative Veranstaltungen

Hänsel und Gretel - Oper von Engelbert Humperdinck | Komische Oper Berlin

Es ist der Albtraum aller Eltern: Gerade noch mit den Kindern geschimpft – und plötzlich sind sie verschwunden! Eigentlich wollten Hänsel und Gretel ja nur ein paar Beeren sammeln, um den schlimmsten Hunger zu stillen. Da stoßen sie mitten im Wald auf... mehrzu: Hänsel und Gretel - Oper von Engelbert Humperdinck | Komische Oper Berlin

Nächster Termin:
Hänsel und Gretel - Oper von Engelbert Humperdinck
Termin:
Samstag, 21. Februar 2026, 19:00 Uhr (7 weitere Termine)
Ort:
Schiller Theater
Adresse:
Bismarckstraße 110, 10625 Berlin-Charlottenburg
Preis:
ab 71,60 €

Frau Luna – Operette in zwei Akten von Paul Lincke

Das TIPI AM KANZLERAMT hebt wieder ab in den Berliner Operettenhimmel und präsentiert erneut Paul Linckes Meisterstück „Frau Luna“. Einmal Mond und zurück – mit „Schenk mir doch ein kleines bisschen Liebe“, „Schlösser, die im Monde liegen“ und „Das macht... mehrzu: Frau Luna – Operette in zwei Akten von Paul Lincke

Nächster Termin:
Frau Luna - Operette in zwei Akten
Termin:
Samstag, 21. Februar 2026, 20:00 Uhr (24 weitere Termine)
Ort:
Tipi am Kanzleramt
Adresse:
Große Querallee, 10557 Berlin-Tiergarten
Preis:
ab 60,66 €

Madame Butterfly

Meinen zwei Menschen wirklich dasselbe, wenn sie einander Liebe versprechen? Schwören sie das Gleiche, wenn sie sich auf eine gemeinsame Zukunft einlassen? Wie sehr können sie darauf vertrauen, dass die Träume des anderen mit den eigenen übereinstimmen?... mehrzu: Madame Butterfly

Termin:
Sonntag, 22. Februar 2026, 18:00 Uhr
Ort:
Hans Otto Theater Potsdam - Großes Haus
Adresse:
Schiffbauergasse 11, 14467 Potsdam
Preis:
ab 28,60 €

Madama Butterfly

Meinen zwei Menschen wirklich dasselbe, wenn sie einander Liebe versprechen? Schwören sie das Gleiche, wenn sie sich auf eine gemeinsame Zukunft einlassen? Wie sehr können sie darauf vertrauen, dass die Träume des anderen mit den eigenen übereinstimmen?... mehrzu: Madama Butterfly

Termin:
Sonntag, 22. Februar 2026, 18:00 Uhr
Ort:
Hans Otto Theater Potsdam - Großes Haus
Adresse:
Schiffbauergasse 11, 14467 Potsdam
Preis:
ab 28,60 €

Mehr Veranstaltungen der Kategorie "Oper" anzeigen…

Fragen zum Veranstaltungskalender beantwortet unsere Hilfe. Nutzungsbedingungen finden Sie unter Informationen zu unseren Partnern und Nutzungsbedingungen.