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Anna Karenina
© Evgeny Matveev

Tipp: Anna Karenina

Mit «Anna Karenina» widmen sich das Eifman Ballet St. Petersburg und Choreograph Boris Eifman der zeitlosen Geschichte des Strebens nach Glück. mehr

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Teil von:

Die Zauberflöte

Mozarts Zauberflöte, die meistgespielte Oper im deutschen Sprachraum, das vielschichtige Meisterwerk in der ungewöhnlichen Mischung aus Wiener Volkstheater und Freimaurermysterium, Märchen und Mythen, gibt uns bis heute Rätsel auf.

Wolfgang Amadeus Mozart: Die Zauberflöte (2019) – Ruth Tromboukis

Ruth Tromboukis

Wolfgang Amadeus Mozart: Die Zauberflöte (2019) – Ruth Tromboukis

Prinz Tamino wird von einem wilden Drachen bedroht. In letzter Minute retten ihn drei geheimnisvolle Frauen, Abgesandte der Königin der Nacht. Als der Vogelfänger Papageno auftaucht und sich mit der Heldentat brüstet, bestrafen sie ihn. Dem Prinzen überreichen sie ein Bild von Pamina, der Tochter der Königin, die vom Herrscher des Sonnentempels, Sarastro, gefangen gehalten wird. Tamino verliebt sich in sie. Da erscheint die Königin selbst und befiehlt ihm, zusammen mit Papageno Pamina zu retten. Eine Zauberflöte soll ihn vor Gefahren schützen, der widerstrebende Papageno erhält ein magisches Glockenspiel. Von drei Knaben geführt, machen sich die beiden auf den Weg zu Sarastros Burg. Während Tamino von den Burgwächtern zweimal zurückgewiesen und beim dritten Mal darüber belehrt wird, dass Sarastro nicht der grausame Despot sei, als den ihn die Königin hingestellt hat, findet Papageno Pamina und versucht mit ihr zu fliehen. Ihren Bewacher Monostatos kann er zwar mit Hilfe des Glockenspiels in Schach halten, aber das Erscheinen Sarastros macht alle Anstrengung zunichte. Papageno, Pamina und Tamino müssen in Sarastros Tempel bleiben. Sie werden aufgefordert, sich lebensgefährlichen Prüfungen zu unterziehen. Als erstes müssen sie schweigen lernen, ein vor allem für Papageno schwieriges Unterfangen. Als ein altes Weiblein daherkommt, hält er es nicht mehr aus und fragt sie nach ihrem Namen. Mit einem Donnerschlag verschwindet sie wieder. Papageno tröstet sich mit Speis und Trank, die den beiden auf wundersame Weise serviert werden, nur Tamino schweigt und spielt auf seiner Flöte. Pamina kommt und ist verzweifelt, weil Tamino nicht mehr mit ihr spricht. Ihre Mutter hat zuvor vergeblich versucht, sie zum Mord an Sarastro zu überreden. Als sie ihrem Leben ein Ende machen will, entreißen ihr die drei Knaben den Dolch und führen sie zu Tamino. Beide durchschreiten, von der Flöte geschützt, Feuer und Wasser, und haben damit alle Prüfungen bestanden. Unterdessen wünscht Papageno in seiner Einsamkeit das alte Weib wieder herbei und verspricht ihr, »solange sich nichts Besseres findet«, sie zur Frau zu nehmen. Da verwandelt sie sich plötzlich in ein junges, hübsches Mädchen, aber die Zeit ist noch nicht gekommen, sie wird ihm wieder entrissen. Vor Verzweiflung will er sich das Leben nehmen, doch die drei Knaben erinnern ihn an das Glockenspiel. Sein Klang ruft Papagena herbei, und beide träumen von einer glücklichen Zukunft. Auch das andere Paar ist glücklich: Tamino und Pamina werden in die Gemeinschaft der Eingeweihten aufgenommen und verherrlichen die Ideale von Natur, Weisheit, Vernunft. Nur die Königin der Nacht nimmt ein böses Ende: Als sie versucht, mit ihrem Gefolge in den Tempel einzudringen, wird sie von den Mächten der Finsternis verschlungen.

Mozarts ZAUBERFLÖTE, die meistgespielte Oper im deutschen Sprachraum, das vielschichtige Meisterwerk in der ungewöhnlichen Mischung aus Wiener Volkstheater und Freimaurermysterium, Märchen und Mythen, gibt uns bis heute Rätsel auf: Haben Mozart und sein Textdichter Schikaneder mitten im Werk die Fronten gewechselt zwischen der Königin der Nacht und Sarastro? Ist nicht Misstrauen angezeigt gegenüber der allzu heilen Priesterwelt und ihrer Ideologie, die die Welt einteilt in Gut und Böse? Gibt es nicht sogar Spuren einer Distanz zwischen Text und Musik, wie von manchen Mozart-Spezialisten vermutet wird? Gleichwohl ist es gerade die Musik, die die Widersprüche der Handlung ins Welthafte erhebt. Sie denunziert ihre Figuren nicht, sondern verleiht ihren Konflikten eine existentielle Dimension. Ohne sie würde die Oper wie ein irrationales Märchen klingen.

3 Stunden / Eine Pause

Künstler/Beteiligte: Daniel Carter (Musikalische Leitung), Günter Krämer (Inszenierung), Andreas Reinhardt (Bühne, Kostüme), Thomas Richter (Chöre), Tobias Kehrer (Sarastro), Attilio Glaser (Tamino), Derek Welton (Sprecher), Stephen Bronk (1. Priester), Gideon Poppe (2. Priester), N. N. (Königin der Nacht), Siobhan Stagg (Pamina), Flurina Stucki (1. Dame), Annika Schlicht (2. Dame), Ronnita Miller (3. Dame), Meechot Marrero (Papagena), Philipp Jekal (Papageno), Burkhard Ulrich (Monostatos), Clemens Bieber (1. Geharnischter), Patrick Guetti (2. Geharnischter), Solisten des Tölzer Knabenchores (Drei Knaben), Chor der Deutschen Oper Berlin (Chöre), Orchester der Deutschen Oper Berlin (Orchester)

Laufzeit: Do, 03.10.2019 bis Di, 23.06.2020

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Mit Unterstützung des Förderkreises der Deutschen Oper Berlin e.V.

Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts

Alternative Veranstaltungen

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Der fliegende Holländer

Ruhelos durch die Weltmeere zu streifen, nur einmal in sieben Jahren an Land gehen zu können, um sich der Hoffnung hinzugeben, eine bis in den Tod treue Frau zu finden, um stets wieder enttäuscht zu werden – das ist das Schicksal des Fliegenden Holländers,... mehr

Termin:
Dienstag, 23. Juni 2020, 19:00 Uhr (3 weitere Termine)
Ort:
Staatsoper Unter den Linden
Adresse:
Unter den Linden 7, 10117 Berlin-Mitte
Preis:
ab 13,20 €
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Frühlingsstürme

Die »letzte Operette der Weimarer Republik« kehrt zurück! Das Werk des zu seiner Zeit überaus erfolgreichen jüdisch-tschechischen Komponisten Jaromír Weinberger wurde am 20. Januar 1933, knapp einen Monat nach Paul Abrahams Ball im Savoy und zehn Tage... mehr

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Operette Von Jaromir Weinberger - Komische Oper Festival
Termin:
Mittwoch, 24. Juni 2020, 19:30 Uhr (1 weiterer Termin)
Ort:
Komische Oper Berlin
Adresse:
Behrenstraße 55, 10117 Berlin-Mitte
Preis:
ab 56,15 €
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L’elisir d’amore (Der Liebestrank)
Staatstheater Cottbus

L’elisir d’amore (Der Liebestrank) - Staatstheater Cottbus

Seit ältesten Zeiten träumen daher Menschen von einem Liebestrank, der in der Lage ist, die Gefühle des oder der Angebeteten künstlich zu erwecken. In Donizettis Oper „L’elisir d’amore“ versetzt der Glaube an die Wirksamkeit des magischen Elixiers Berge. mehr

Nächster Termin:
L’elisir d’amore
Termin:
Donnerstag, 25. Juni 2020, 19:30 Uhr
Ort:
Staatstheater Cottbus - Großes Haus
Adresse:
Schillerstraße 1, 03046 Cottbus
Preis:
ab 20,70 €
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Jephtha

»Es geschieht, was recht ist!« – Der international renommierte Regisseur Richard Jones widmet sich einer ebenso tiefsinnigen wie virtuosen Barockkomposition: Georg Friedrich Händels Oratorium Jephtha ist eine radikale Befragung der Menschenexistenz mit... mehr

Nächster Termin:
Oratorium Von Georg Friedrich Händel - Komische Oper Festival
Termin:
Donnerstag, 25. Juni 2020, 19:30 Uhr (1 weiterer Termin)
Ort:
Komische Oper Berlin
Adresse:
Behrenstraße 55, 10117 Berlin-Mitte
Preis:
ab 56,15 €
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Stefan Herheim – Paula Winkler
Paula Winkler

Das Rheingold

Als „Vorabend“ seines Bühnenfestspiels DER RING DES NIBELUNGEN bezeichnete Richard Wagner DAS RHEINGOLD – eine Bezeichnung, die sicher nicht zufällig an die Prologe der Barockoper erinnert. Denn hier wie dort haben die Götter das Wort und schaffen die... mehr

Termin:
Donnerstag, 25. Juni 2020, 19:30 Uhr (1 weiterer Termin)
Ort:
Deutsche Oper Berlin
Adresse:
Bismarckstraße 35, 10627 Berlin-Charlottenburg
Preis:
ab 31,60 €
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