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Der fliegende Holländer

Blutrote Segel, eine untote Besatzung und ein verfluchter Kapitän – der fliegende Holländer versetzt jeden gestandenen Seemann in Angst und Schrecken. Richard Wagner fängt den Geist des sagenumwobenen Holländers in einer ebenso geheimnisvollen wie monumentalen Partitur ein.

Jan Windszus Photography

Jan Windszus Photography

– Jan Windszus Photography

Wagners erste Oper zu seinem Lebensthema: der Erlösung im Tod durch die Liebe, inszeniert von Herbert Fritsch.

Der fliegende Holländer ist dazu verdammt auf ewig die Weltmeere zu kreuzen. Um die Liebe einer bis in den Tod treuen Frau zu gewinnen und so seinem Fluch zu entgehen, kehrt er alle sieben Jahre an Land zurück. Doch seine Hoffnung schwindet, er wünscht sich den Tod. Da trifft er auf Daland und seine Besatzung, die in einer Bucht Unterschlupf vor dem wütenden Sturm gefunden haben. Der Holländer schöpft neue Kraft, denn tief beeindruckt von den Reichtümern an Bord des geisterhaften Schiffs des Holländers, lädt Daland ihn ein, seine Tochter Senta kennenzulernen. Herbert Fritsch, das unartige Kind der Regiezunft, der mit seinem hochmusikalischen und ultrakörperlichen Regiestil seit einigen Jahren nicht nur die Schauspiel-, sondern auch die Opernbühnen des Landes aufmischt, inszenierte an der Komischen Oper Berlin zuletzt Mozarts Don Giovanni . Mit Wagners Frühwerk Der fliegende Holländer , in dem folkloristische Chöre, dramatische Balladen und die furiose Wucht der Naturgewalten durchs Orchester brausen, nimmt Fritsch sich eines weiteren Repertoire-Klassikers an und zeigt so dessen enge Verwandtschaft mit anderen geisterhaften Piratengeschichten à la Fluch der Karibik .

Das Besondere Die furchterregenden Erlebnisse einer stür-mischen Seefahrt steckten Wagner bei der Komposition in den Knochen. Lauscht man ganz genau hin, hört man sogar die von den Felsen widerhallenden Rufe der Matrosen!

Künstler/Beteiligte: David Cavelius (Chöre), Herbert Fritsch (Inszenierung und Bühnenbild), Bettina Helmi (Kostüme), Julia Jordà Stoppelhaar (Dramaturgie), Dirk Kaftan (Musikalische Leitung), Andrej Rutar (Bühnenbild-Mitarbeit), Carsten Sander (Licht), N.N. (Holländer), N.N. (Daland), N.N. (Senta), N.N. (Erik), N.N. (Mary, Sentas Amme), N.N. (Steuermann Dalands), Chorsolisten und Komparserie der Komischen Oper Berlin und Vocalconsort Berlin, Es spielt das Orchester der Komischen Oper Berlin.

Laufzeit: So, 27.11.2022 bis So, 25.12.2022

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