Chowanschtschina

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Der Pygmalion-Effekt
© Evgeny Matveev

Tipp: The Pygmalion Effect

Die Geschichte des Künstlers, der sich in seine eigene Schöpfung verliebt, ist bereits vielfach in der Kunstwelt behandelt worden. Meisterchoreograph Boris Eifman präsentiert mit «The Pygmalion Effect» eine neue, subtile Interpretation des mystischen Stoffes. mehr

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Chowanschtschina

In den Jahren zwischen 1682 und 1687 wird Moskau zum Schauplatz eines politischen Chaos, in dem schließlich Peter der Große die Macht übernimmt und zum neuen Zaren ernannt wird. Die verschiedensten Parteien tragen brutale Kämpfe um den Thron aus: fanatische Sektierer, sogenannte »Altgläubige«, die Strelitzen, die historische Leibwache der Zaren, anarchistische Einzelkämpfer und überzeugte Anhänger Peters. Der eigentliche Protagonist der Oper aber ist das Volk.

In dem Entwurf zu seiner fünfaktigen Oper »Chowanschtschina« (»Die Sache Chowanski«) ging es Modest Mussorgsky nicht darum, die politischen Ereignisse detailgetreu nachzuzeichnen, sondern in einer gewaltigen Collage aus historischen Dokumenten »das Vergangene im Gegenwärtigen« darzustellen – eine Art Meditation über die Geschichte mit den Mitteln der Oper. Der Plan wurde virulent, als 1872 die 200-Jahrfeiern zu Ehren Peters des Großen stattfanden. An dieser Herrscherfigur entzündete sich die umstrittene Frage nach der Gestalt des modernen Russlands.

Als Mussorgsky 1881 mit nur 42 Jahren starb, war seine Oper weder vollendet noch instrumentiert und von diesem Zeitpunkt an offen für vielfältige Diskussionen. Fünf Jahre später brachte Nikolai Rimsky-Korsakow das Werk mit großen Kürzungen und auf Grundlage eines von der Zensurbehörde bearbeiteten Librettos zur Uraufführung. 1913 komponierte Igor Strawinsky eine neue Version des Finales. Erst in den frühen 1930er Jahren wurde eine authentische Klavierversion veröffentlicht, die das Werk in seiner ursprünglichen Form und Länge präsentierte.

Laufzeit: So, 07.06.2020 bis Di, 30.06.2020

Vorwort 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn, Referent: Roman Reeger
Einführungsmatinee am 24. Mai 2020

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Termin:
Mittwoch, 10. Juni 2020, 19:30 Uhr (1 weiterer Termin)
Ort:
Deutsche Oper Berlin
Adresse:
Bismarckstraße 35, 10627 Berlin-Charlottenburg
Preis:
ab 24,00 €
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Barrie Kosky hat mit Puccinis "La Bohème" ein Meisterwerk über das moderne Leben im Paris des 19. Jh. inszeniert – als Porträt einer Existenz zwischen Kunst, Liebessehnsucht und moderner Vereinzelung im Angesicht des Todes. mehr

Nächster Termin:
Oper Von Giacomo Puccin
Termin:
Freitag, 12. Juni 2020, 19:30 Uhr (2 weitere Termine)
Ort:
Komische Oper Berlin
Adresse:
Behrenstraße 55, 10117 Berlin-Mitte
Preis:
ab 46,95 €
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Stefan Herheim – Paula Winkler
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Termin:
Freitag, 12. Juni 2020, 19:30 Uhr (5 weitere Termine)
Ort:
Deutsche Oper Berlin
Adresse:
Bismarckstraße 35, 10627 Berlin-Charlottenburg
Preis:
ab 66,80 €
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©andrys lukowski - stock.adobe.com

Jephtha

»Es geschieht, was recht ist!« – Der international renommierte Regisseur Richard Jones widmet sich einer ebenso tiefsinnigen wie virtuosen Barockkomposition: Georg Friedrich Händels Oratorium Jephtha ist eine radikale Befragung der Menschenexistenz mit... mehr

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Oratorium Von Georg Friedrich Händel
Termin:
Samstag, 13. Juni 2020, 19:30 Uhr (3 weitere Termine)
Ort:
Komische Oper Berlin
Adresse:
Behrenstraße 55, 10117 Berlin-Mitte
Preis:
ab 51,55 €
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Nabucco – Bernd Uhlig
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Nabucco

Das Drama um die babylonische Gefangenschaft des Volkes Israel unter König Nebukadnezar ist eine der beliebtesten Opern Verdis. mehr

Termin:
Samstag, 13. Juni 2020, 19:30 Uhr
Ort:
Deutsche Oper Berlin
Adresse:
Bismarckstraße 35, 10627 Berlin-Charlottenburg
Preis:
ab 29,40 €
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