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Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

Oper in drei Akten mit Text von Bertolt Brecht

Erleben Sie eines der radikalsten und berühmtesten Musiktheaterwerke des 20. Jahrhundertsneunzig Jahre nach seiner brisanten Uraufführung in einer Neuinszenierung von Barrie Kosky.

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny – Jan Windszus Photography

Jan Windszus Photography

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny – Jan Windszus Photography

Drei Gauner gründen auf der Flucht vor der Polizei mitten in der Wüste die Stadt Mahagonny. Es soll ihr gelobtes Land sein, ein Ort der Utopie und der unbegrenzten Sünde – denn nichts Geringeres als der Verkauf von Liebe und Alkohol soll für den Fluss des Geldes sorgen. Fressen, Lieben, Boxen, Saufen! Doch wehe, es bleibt kein Geld, um die Zeche zu bezahlen … Menschen, die vor Sklaverei, Verbrechen oder Armut fliehen, eine leere Wüste, gefüllt mit Träumen und Sehnsüchten, apokalyptische Naturkatastrophen, strenge Regeln und wollüstige Exzesse. Zeitgleich zu Arnold Schönbergs alttestamentarischer Oper Moses und Aron entstand mit Brechts und Weills Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny ein Werk, dessen Bezüge zu den Büchern Moses versteckter, aber letztlich doch unverkennbar sind. Oper und Anti-Oper zugleich, thematisiert Mahagonny die Fallstricke der menschlichen Existenz anhand biblischer Bilder getragen und vorangetrieben von der Musik Kurt Weills, die in ihrer Absorbierung zahlreicher ganz unterschiedlicher Einflüsse und Stilrichtungen der Zeit ebenso unvergleichlich wie unnachahmlich ist.


Künstler/Beteiligte: Ainārs Rubiķis (Musikalische Leitung), Barrie Kosky (Inszenierung), Klaus Grünberg (Bühnenbild und Licht), Anne Kuhn (Bühnenbildmitarbeit), Klaus Bruns (Kostüme), Maximilian Hagemeyer (Dramaturgie), David Cavelius (Chöre), Nadine Weissmann (Leokadja Begbick), Ivan Turšić (Fatty, der »Prokurist«), Jens Larsen (Dreieinigkeitsmoses), Nadja Mchantaf (Jenny Hill), Allan Clayton (Jim Mahoney), Peter Renz (Jack O’Brien), Günter Papendell (Bill, genannt Sparbüchsenbill), Tijl Faveyts (Joe, genannt Alaskawolfjoe), Alexander Fedorov (Toby Higgins), (Chorsolisten der Komischen Oper Berlin u. a.), (Es spielt das Orchester der Komischen Oper Berlin.)

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