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Antikrist

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  • Werkstattbesuch: Antikrist – Ruth Tromboukis
    Ruth Tromboukis

    Werkstattbesuch: Antikrist – Ruth Tromboukis

  • Werkstattbesuch 2: Antikrist – Ruth Tromboukis
    Ruth Tromboukis

    Werkstattbesuch 2: Antikrist – Ruth Tromboukis

  • Antikrist ... Ein Teaser – Ruth Tromboukis
    Ruth Tromboukis

    Antikrist ... Ein Teaser – Ruth Tromboukis

  • Antikrist – Jonas Grundner-Culemann als Gottes Stimme Thomas Aurin
    Thomas Aurin

    Antikrist – Jonas Grundner-Culemann als Gottes Stimme Thomas Aurin

  • Antikrist – Thomas Lehman als Luzifer, Flurina Stucki als Die große Hure, AJ Glueckert als Das Tier in Scharlach Thomas Aurin
    Thomas Aurin

    Antikrist – Thomas Lehman als Luzifer, Flurina Stucki als Die große Hure, AJ Glueckert als Das Tier in Scharlach Thomas Aurin

  • Antikrist – u. a. Andrew Dickinson als Die Lüge, Flurina Stucki als Die große Hure Thomas Aurin
    Thomas Aurin

    Antikrist – u. a. Andrew Dickinson als Die Lüge, Flurina Stucki als Die große Hure Thomas Aurin

  • Antikrist – Thomas Lehman als Luzifer, Clemens Bieber als Der Mund, der große Worte spricht Thomas Aurin
    Thomas Aurin

    Antikrist – Thomas Lehman als Luzifer, Clemens Bieber als Der Mund, der große Worte spricht Thomas Aurin

  • Antikrist – Gina Perregrino als Der Missmut Thomas Aurin
    Thomas Aurin

    Antikrist – Gina Perregrino als Der Missmut Thomas Aurin

  • Antikrist – Jordan Shanahan als Der Hass Thomas Aurin
    Thomas Aurin

    Antikrist – Jordan Shanahan als Der Hass Thomas Aurin

In eine gottlose Welt tritt der Antichrist. Angerufen von Luzifer selbst offenbart er sich in vielerlei Gestalt: Durch Hoffart, Missmut, Begierde, Lüge und Hass wird die Menschheit im „Streit aller gegen alle“ geprüft und versucht. Doch am Schluss setzt die Stimme Gottes dem Antichrist ein Ende: „Hephata!“ / „Öffne dich!“ – die Welt scheint gereinigt.

Rued Langgaards Anfang der 1920er Jahre komponierte und bis 1930 grundlegend überarbeitete „Kirchenoper“ ist ein Monolith im Schaffen des Komponisten, das an aufregenden und ungewöhnlichen Werken nicht arm ist. Ausgehend von der Offenbarung des Johannes entwirft er ein endzeitlich geprägtes Mysterienspiel, das den Zeitgeist des Fin de Siècle nicht verhehlen kann. Dementsprechend geschichtspessimistisch lässt sich sein hochsymbolistischer, voller Assoziationen steckender Text lesen. Doch die schillernde Musik – vom spätromantischen, großen Orchesterklang geprägt, der aber auch immer wieder in sich zusammenfällt und aus dem karg und nüchtern Details herausgearbeitet werden – bringt Hoffnung in die dunkle Welt. Der künstlerische Einzelgänger Langgaard hat hier zu einem Personalstil gefunden, der zwar an Strauss und Wagner erinnert, aber auch seine Zeitgenossen Hindemith und Schönberg nicht verleugnet.

Regisseur Ersan Mondtag gibt sein Berliner Operndebüt – die ungemein kräftige Bildsprache des mehrfach ausgezeichneten Regisseurs, dessen Arbeiten mehrfach beim Theratertreffen zu sehen waren, scheint mit ihrer Überästhetisierung wie geschaffen für Langgaards Endzeit-Mysterium.

90 Minuten / Keine Pause

Künstler/Beteiligte: Stephan Zilias (Musikalische Leitung), Ersan Mondtag (Inszenierung, Bühne), Annika Lu Hermann (Kostüme), Ersan Mondtag (Kostüme), Jeremy Bines (Chöre), Rainer Casper (Licht), Rob Fordeyn (Choreografie), Carolin Müller-Dohle (Dramaturgie), Thomas Lehman (Luzifer), Jonas Grundner-Culemann (Gottes Stimme), Valeriia Savinskaia (Das Echo der Rätselstimmung), Irene Roberts (Die Rätselstimmung), Clemens Bieber (Der Mund, der große Worte spricht), Gina Perregrino (Der Missmut), Flurina Stucki (Die große Hure), AJ Glueckert (Das Tier in Scharlach), Andrew Dickinson (Die Lüge), Jordan Shanahan (Der Hass), Thomas Lehman (Eine Stimme), György Jellinek (Tänzer*innen), Giorgia Bovo (Tänzer*innen), Joel Donald Small (Tänzer*innen), Vasna Felicia Aguilar (Tänzer*innen), Ana Dordevic (Tänzer*innen), Ulysse Zangs (Tänzer*innen), Juan Corres Benito (Tänzer*innen), Yuri Shimaoka (Tänzer*innen), Shih-Ping Lin (Tänzer*innen), Ashley Wright (Tänzer*innen), Sakura Inoue (Tänzer*innen), Derrick Amanatidis (Tänzer*innen), Chor der Deutschen Oper Berlin (Chöre), Orchester der Deutschen Oper Berlin (Orchester)

Laufzeit: So, 30.01.2022 bis Fr, 11.02.2022

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Präsentiert von rbbKultur, taz, tip und Fleurop

Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts

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Termin:
Samstag, 02. April 2022, 16:00 Uhr
Ort:
Stadttheater Köpenick (im Hauptmannsklub)
Adresse:
Wendenschloßstraße 103, 12559 Berlin-Köpenick
Preis:
ab 14,61 €
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