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7 Deaths of Maria Callas

7 Death of Maria Callas – Christoph Niemann

Christoph Niemann

7 Death of Maria Callas – Christoph Niemann

An der dramatisch sterbenden Frau kommt keine Sängerin vorbei, ihr gehören die bekanntesten Arien der Operngeschichte. Auch Maria Callas ist in ihrer Karriere oft gestorben. Sieben ihrer Operntode nimmt die Performance- Ikone Marina Abramović als Ausgangspunkt: Sie löst sie vom Rest der übrigen Handlung und durchlebt sie selbst, projiziert auf einer Videoleinwand. Jedes Mal wird die Künstlerin dabei auf eine andere Weise getötet. Der ritualisierte Schmerz ist Analogie zu Maria Callas, der ein Mann immer wieder das Herz brach. Parallel zur Videohandlung singen sieben Sopranistinnen live die berühmten Callas-Arien. Am Ende des Abends steht Abramović selbst auf der Bühne, wenn es um den Tod der Privatperson Callas geht und Realität und ihre Darstellung verschmelzen. In 7 DEATHS OF MARIA CALLAS dekonstruiert die serbische Künstlerin die Oper und setzt sie in Dialog mit der Performance- Kunst: als ihre persönliche Hommage an eine der größten Sängerinnen der Zeit, aber auch als eine Momentaufnahme eines Lebens für die Kunst; samt Schmerz und Faszination, die sie verursachen kann.

Die im damaligen Jugoslawien geborene Marina Abramović hat die internationale Kunstszene und vor allem die Performance-Kunst seit den 1970er-Jahren maßgeblich geprägt. Ihr Partner in dieser Produktion ist auf der Videoleinwand der US-amerikanische Filmschauspieler Willem Dafoe, u.a. bekannt für seine Darstellung von Vincent van Gogh in »At Eternity’s Gate« und seine Mitgliedschaft in der Whooster Group. Die neue Komposition des jungen Serben Marko Nikodijević ergänzt die originalen Arien aus den sieben Opern.

2 Stunden / Keine Pause

Künstler/Beteiligte: Marina Abramovic (Regie und Bühne), Lynsey Peisinger (Regie Mitarbeit), Yoel Gamzou (Musikalische Leitung), Marko Nikodijevic (Musik), Marina Abramovic (Autoren), Petter Skavlan (Autoren), Nabil Elderkin (Filmregie), Marco Brambilla (Video Intermezzos), Riccardo Tisci (Kostüme), Urs Schönebaum (Licht), Marina Abramovic (Filmdarstellerin und Performerin), Benedikt Stampfli (Dramaturgie), Willem Dafoe (Filmdarsteller), Nadezhda Karyazina (Carmen), Whitney Morrison (Floria Tosca), Leah Hawkins (Desdemona), Adela Zaharia (Lucia Ashton), Selene Zanetti (Norma), Gabriella Reyes (Cio-Cio-San), Mané Galoyan (Violetta Valéry), Orchester der Deutschen Oper Berlin (Orchester)

Mit deutschen und englischen Übertiteln

Koproduktion mit der Bayerischen Staatsoper, Maggio Musicale Fiorentino, Greek National Opera, Opéra national de ParisGefördert von Bernhard und Julia Frohwitter

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Foto: Barbara Braun / drama-berlin

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Preis:
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