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Berliner Geschichten: Der Buddha vom Alexanderplatz

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Ernst Gennat - Berlins weltberühmter Kriminalkommissar

Schon zu Lebzeiten ist der Kriminalpolizist Ernst Gennat (1880 - 1939) eine Legende. Er gilt heute als erster Profiler der Polizeigeschichte und als einer der begabtesten Kriminalisten Deutschlands.

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  • Bild: Polizeihistorische Sammlung Berlin
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1925 baut Gennat die Zentrale Mordinspektionin in der "Roten Burg" am Alexanderplatz auf und leitet sie als Kriminalrat und später als Kriminaldirektor. Er war nicht das damalige Musterformat des preußischen Beamten, sondern war innovationsfreudig, kriminalistisch hochbegabt und wurde von seinen Beamten „Buddha der Kriminalisten“ oder „Der volle Ernst“ genannt. 

"Na, nu erzähl'n Se mal, Ihnen wird viel wohler sein, wenn Se sich ausjesprochen haben." So begann die unumstrittene Nummer 1 der Kriminalkommissare in den 20er und 30er Jahren in Berlin seine Verhöre und die Lösung seiner Fälle: Ernst Gennat, genannt der Dicke oder der Buddha vom Alexanderplatz.

Ein Original, dem Essen und Kombinieren gleichermaßen Genuss bereitete. Seine Ermittlungsmethoden waren völlig neu. Er feilte an einer bis dahin nicht erreichten technischen Genauigkeit bei der Tatortbegehung. Sein "Mordauto", eine große schwarze Limousine mit allen nötigen Geräten, Chemikalien, Behältnissen zur Spurensicherung, war so legendär in Berlin wie er selbst.

Interessierte kamen aus aller Welt, und er teilte seine Erfahrungen kollegial. Zum Erfahrungsaustausch kam Charles Chaplin aus den USA. Der Filmemacher Fritz Lang recherchierte für seinen Film "M - Eine Stadt sucht ihren Mörder" und Gennat diente der Figur des von den Ganoven hochgeschätzten Kommissars als Vorbild. Seine Person wurde die Hauptfigur der ersten Krimis des Journalisten Hans G. Bentz. Heute führt der Autor Volker Kutscher mit seinen Krimis über die Mordkommission Berlin die Bestseller-Listen an, die unter dem Titel "Berlin Babylon" von Tom Tykwer, Achim von Borries und Henk Hanloegten unter anderem als "Babylon Berlin" verfilmt wurden.

Es lesen und spielen
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Künstler/Beteiligte: Barbara Abend (Buch und Regie), Gabriele Streichhahn, Carl Martin Spengler, Ute Falkenau

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