We Are The City & Hope

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We Are The City & Hope

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WE  ARE  THE  CITY

Zwei Jahre verbrachten WE ARE THE CITY damit, ihr neues Album „RIP" zu kreieren. Meisterlich gemischt von JUNO-Gewinner Matty Green (The Weeknd, Frank Ocean, Paul McCartney) und Steve Bays (Hot Hot Hot Heat, Mounties) ist es ein emotionales Prog-Pop-Opus voller Hymnen, wie auch intime Auseinandersetzung mit der Sterblichkeit.

Ein gemeinsamer Freund aus Kindertagen, der zu der Zeit plötzlich verstarb, als die Band mit der Arbeit am Album beschäftigt war, setzte tragisch einen neuen Fokus. We Are The City ließen daraufhin ihren Seelen freien Lauf, während sie gemeinsam Texte schrieben. Und sie hielten nichts zurück: "God&Man" ist ein bekenntnishaftes Exposé über vergangene Schamgefühle. Der schmerzende Titeltrack "R.I.P." ist eine so bitteresüße Reflektion über die verlorene Freundschaft, auf dem eine improvisierte One-Take-Aufnahme von Sänger Cayne McKenzie zu hören ist, nur wenige Tage nach Bekanntwerden des plötzlichen Todes seines Freundes.

"Wir gingen dorthin zurück, wo alles für uns begonnen hatte (Kelowna) und das hatte es ziemlich in sich", erinnert sich Schlagzeuger Andrew Huculiak. "Es gibt einige Momente auf der Platte, wo Cayne fast weint, wenn er singt und ich weiß nicht, ob das in einem Studio auf die gleiche Weise funktioniert hätte. Wir fingen ein ehrliches und echtes Gefühl ein, fingen ein, wo wir uns gerade befinden."

Sänger und Keyboarder Cayne McKenzie, Schlagzeuger Andrew Huculiak und Gitarrist David Menzel gründeten We Are The City schon als Teenager und im folgenden Jahrzehnt nutzen sie das Projekt als Ventil für ihre wildesten, kreativen Launen. Sie haben maskierte Alter-Egos enthüllt (High School EP 2011), ein Album mit dazugehörigem norwegischsprachigen Spielfilm (Violent 2013) produziert und einen falschen Live-Stream ihrer Aufnahmesessions inszeniert (Above Club 2015). „Ash", ein neuer Spielfilm, wiederum unter der Regie von Huculiak, feierte gerade seine Weltpremiere auf dem Vancouver International Film Festival. Obwohl „Ash" nicht direkt mit „RIP" in der gleichen Art und Weise verbunden ist, wie es „Violent" war, verfolgt er ähnlich unnachgiebig die Auseinandersetzung mit moralischen Ambiguitäten und menschlichen Fehlern. Er wurde in der Region Okanagan in British Columbia während der verheerenden Waldbrände von 2017 gedreht und enthält wiederum einen Original-Soundtrack von Cayne McKenzie.

HOPE

Marschieren, Gewalt, sklavische Disziplin, Technokratie und Techno, das ist Deutsch. Ironischer: wann immer ausserhalb von Deutschland eine deutsche Band geliebt wird, dann genau dafür. Am deutlichsten wird das bei DAF, Kraftwerk und Rammstein. Aber kann es deutsche Popmusik geben?

Würde Portishead heute in Berlin gegründet werden und Josef Beuys mit einer groben Drahtbürste diBand in Stücke reissen, um sie in einem dunklen, 30 Meter hohen Silo zur künstlichen Produktion für Eisberge auszustellen, käme dieses Gesamtkunstwerk Hope wohl am nächsten. ALGIERS und IDLES waren die ersten, die sich ausserhalb von Deutschland in dieses zerberstende emotionale Monster von Band verliebt haben, und mit denen sie ausgiebig auf Tour gingen. Dann wurden Hope von der Presse beim Eurosonic als neues, weirdes Popwunder gefeiert. („Ballet mixes with Post-Punk better than you think“ - buzz.ie, „a monumental experience“ - NBHAP)

Ihr selbstbetiteltes Debütalbum haben sie mit Olaf Opal (The Notwist) in einer zerfallenen Lungenheilanstalt aufgenommen, um die innere Zerstörung und Kälte einzufangen. Es hat das Zeug zum zeitlosen Klassiker. Songs wie Raw, Cell, Kingdom und Drop Your Knives versprühen mehr dunkle und dystopische Energie als alle Black-Mirror-Staffeln zusammen. Es sind Lieder, die dem entmystifiziertem, gentrifiziertem und kunstfreien Raum „Berlin“ entstanden sind.

Die einzige Antwort auf die Gesellschaft in ihrem derzeitigen Stadium kann nur die radikalste, unmittelbarste und freiste Kunst sein.

Laufzeit: Mi, 19.02.2020 bis So, 08.03.2020

Alternative Veranstaltungen

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Spielhagen - Make The World Dance

SPIELHAGEN begeistert das Publikum mit bekannten Pop- und Dance-Songs, die in neuen Remixen mit 4-stimmigem Satzgesang, energievollen Performances und clubbiger instrumentaler Begleitung auf die Bühne gebracht werden. Unter dem Claim “Club meets Choir”... mehr

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Zusaztermin
Termin:
Sonntag, 08. März 2020, 19:00 Uhr
Ort:
Kulturbrauerei - Maschinenhaus
Adresse:
Knaackstraße 97, 10435 Berlin-Prenzlauer Berg
Preis:
ab 17,20 €
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