Ehemaliger Philharmoniker-Solocellist Ottomar Borwitzky gestorben

Ehemaliger Philharmoniker-Solocellist Ottomar Borwitzky gestorben

Der frühere Solocellist der Berliner Philharmoniker, Ottomar Borwitzky, ist tot. Er sei am Montag (29. März 2021) nach langer schwerer Krankheit im Alter von 90 Jahren gestorben, teilte die Philharmonie am Dienstag in Berlin mit.

Der 1930 in Hamburg geborene Borwitzky war den Angaben zufolge 37 Jahre lang erster Solocellist des weltberühmten Orchesters. In selber Funktion war er bereits beim Hamburger Rundfunkorchester, für das er die Schule vor dem Abitur verlassen hatte. Von 1954 an spielte er als erster Solocellist am Opernhaus Hannover bevor er zwei Jahre später diese Position bei den Philharmonikern in Berlin übernehmen konnte.
Borwitzky gehörte als Gründungsmitglied zu den «12 Cellisten» der Philharmoniker, die sich zu einem der international erfolgreichsten Kammermusik-Ensembles entwickelten. Als Lehrer agierte er an der Karajan-Akademie. Mit den Berliner Philharmonikern interpretierte er zahlreiche Cellokonzerte als Solist. «Mit Ottomar Borwitzky verlieren wir einen prägenden Musiker der Karajan-Ära», hieß es von Seiten der Stiftung Berliner Philharmoniker. Herbert von Karajan war seit den 50er Jahren bis zu seinem Tod 1989 Chefdirigent der Berliner Philharmoniker.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 31. März 2021