Berliner Philharmoniker

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Berliner Philharmoniker

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Mit Berliozʼ „Roméo et Juliette“ präsentieren die Berliner Philharmoniker, der Rundfunkchor Berlin und Daniel Harding eine dramatische Symphonie mit Chor auf dem Musikfest Berlin.
„Ich sah die Liebe, die so rasch wie ein Gedanke entsteht, die wie Lava brennt, die gebieterisch, unwiderstehlich, gewaltig und rein und schön wie eines Engels Lächeln ist; ich war Zeuge jener wütenden Racheszenen, jener glühenden Umarmungen, jener verzweifelten Kämpfe der Liebe und des Todes. Das war zu viel, und schon im dritten Aufzug, nur mühsam atmend und leidend, als ob eine eiserne Hand mein Herz umklammerte, sagte ich mit voller Überzeugung zu mir selbst: ,Ach! Ich bin verloren!‘“ So erlebte Hector Berlioz seinen Memoiren zufolge Shakespeares „Romeo and Juliet“, gespielt von einer englischen Theatertruppe in Paris. Damit nicht genug. „Soeben hatte ich Shakespeare erlebt; kurz darauf sah ich an einem anderen Punkt des Horizonts den gewaltigen Beethoven auftauchen. Er erschütterte mich fast so stark, wie Shakespeare es getan hatte. Er eröffnete mir in der Musik eine neue Welt, wie der Dichter mir in der Poesie ein neues Weltall enthüllt hatte.“

Ein Dutzend Jahre dauerte es, bis Hector Berlioz die Erschütterungen zu einer Komposition sublimieren konnte – zu „Roméo et Juliette“, einer abendfüllenden „Dramatischen Symphonie“. Die Form gab und gibt es sonst nicht. Manches lässt er als chorisches Rezitativ singen wie in einer alten Passion, manches wie ein Lied, anderes wie Oper im Konversationsstil oder wie ein veritables Opernchorduell. Nur eine Rolle ist mit einem Sänger besetzt: nicht die der Protagonisten, sondern diejenige des Vermittlers, des Paters Lorenzo, der auf der Seite der Liebenden steht. Das meiste ereignet sich allein in Musik, symphonisch in allen Satztypen, die das Genre zur Verfügung stellt. Das Gesamtkunstwerk appelliert an alle Formen der Wahrnehmung: der konkreten, bei der das Wort dominiert, und der abstrakten, wie sie die Musik verlangt. Nur die allerkonkreteste, die visuelle, überlässt der Komponist der Fantasie.

Hector Berlioz (1803 – 1869)
Roméo et Juliette
Symphonie dramatique
für Soli, Chöre und Orchester op. 17 (1839)
Text von Émile Deschamps nach William Shakespeare

Künstler/Beteiligte: Berliner Philharmoniker (Orchester), Daniel Harding (Dirigent), Kate Lindsey (Mezzosopran), Andrew Staples (Tenor), Shenyang (Bassbariton), Rundfunkchor Berlin (Orchester), Gijs Leenaars (Chor-Einstudierung)

Laufzeit: Sa, 07.09.2019 bis Sa, 14.09.2019

Eine Veranstaltung der Stiftung Berliner Philharmoniker in Kooperation mit Berliner Festspiele / Musikfest Berlin

Einführungsveranstaltung 19:15 bzw. 19:15 bzw. 18:15

Alternative Veranstaltungen

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Termin:
bis 31.12.2019
Ort:
Schloss Ribbeck (Nauen b. Berlin)
Adresse:
Theodor-Fontane-Straße 10, 14641 Nauen OT Ribbeck
Preis:
ab 50,00 €
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Quelle: Reservix-System

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Nächster Termin:
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Termin:
bis 31.12.2019
Ort:
Schloss Ribbeck (Nauen b. Berlin)
Adresse:
Theodor-Fontane-Straße 10, 14641 Nauen OT Ribbeck
Preis:
ab 25,00 €
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Tippett & Bernstein

Termin:
Donnerstag, 12. September 2019, 20:00 Uhr
Ort:
Konzerthaus Berlin - Großer Saal
Adresse:
Gendarmenmarkt, 10117 Berlin-Mitte
Preis:
ab 19,25 €
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Pierre-Laurent Aimard & Yuko Kakuta

Der Pianist Pierre-Laurent Aimard und die Sopranistin Yuko Kakuta performen auf dem Musikfest 2019 Schubert ist Sehnsuchtsland. Kaum ein Exponent der Moderne oder der Avantgarde, der sich nicht irgendwann auf ihn bezogen hätte. Der Anfang seiner G-Dur-Sonate... mehr

Termin:
Donnerstag, 12. September 2019, 20:00 Uhr
Ort:
Philharmonie Berlin – Kammermusiksaal
Adresse:
Herbert-von-Karajan-Straße 1, 10785 Berlin-Tiergarten
Preis:
ab 13,20 €
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Evangelische Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirchengemeinde Berlin

The Berlin Orchestra: Vivaldi, Bach, Händel, Mozart, Beethoven u.a.

In der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche werden Meisterwerke aus 300 Jahren europäischer Musikgeschichte präsentiert. Die Stücke werden vom Streicherensemble "The Berlin Orchestra" und drei preisgekrönten Solisten gespielt. mehr

Termin:
Donnerstag, 12. September 2019, 20:00 Uhr (5 weitere Termine)
Ort:
Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
Adresse:
Breitscheidplatz, 10789 Berlin-Charlottenburg
Preis:
ab 29,75 €
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