To Germany, With Love (The Worst Thing)

Filmpremiere im Rahmen der Restorative Justice Woche mit Gespräch mit einigen Filmprotagonist*innen

1985 verlor Kathleen ihren Bruder Eddie, einen US-amerikanischen Soldaten, durch einen Anschlag der Roten Armee Fraktion (RAF). Viele Jahre später beschließt sie, die Gruppe zu suchen, die für seinen Mord verantwortlich ist.

Quelle: Reservix-System

Der Film "The Worst Thing" (deutscher Titel: "To Germany, With Love") begleitet Kathleen auf ihrer Reise nach Deutschland, um mit ehemaligen Mitgliedern der RAF Frieden zu schließen. Die Dokumentation, eine Krimi-Geschichte und ein psychologisches Drama, entfaltet sich durch die Augen der Filmemacherin Desireena Almoradie, Kathleens Freundin aus Kindheitstagen. Während Kathleen nach Versöhnung mit ehemaligen Terroristen sucht, werden Erinnerungen neu erzählt, Absichten aufgedeckt und Vergebung und Erlösung auf unerwartete Weise offenbart.

D/USA 2019, R: Desireena Almoradie, 84 Min., OmU

Restorative Justice ist ein umfassender Ansatz, der darauf abzielt, die durch Verbrechen oder andere Missstände verursachten Schäden so weit wie möglich zu beheben. Anders als im Justizsystem liegt der Fokus nicht auf dem Täter und der rechtlich vorgesehenen Strafe. Ein Kernelement dieses opferorientierten Ansatzes ist das Zusammenbringen und aktive Beteiligen des Geschädigten, des Beschuldigten und möglicherweise indirekt betroffener Parteien (der Gemeinschaft). Restorative Justice dient als ein Forum, in dem sie alle ihre Probleme, Anliegen und Bedürfnisse in Bezug auf die Folgen des Verbrechens frei äußern
können. Ziel ist die Wiederherstellung der als gerecht akzeptierten Ordnung in der sozialen Gemeinschaft ( to restore justice ). Der Prozess beinhaltet auch, dass sich alle Parteien auf Vereinbarungen zur Wiedergutmachung der materiellen und immateriellen Schäden einigen und den Täter ermutigen, für sein Handeln durch die Behebung des verursachten Schadens Verantwortung zu übernehmen.

Hinweise zu Ermäßigungen: Ermäßigte Eintrittspreise: Rentner, Pensionäre, Schwerbehinderte (Karten für die Begleitpersonen erhalten Sie nur in der Urania), Schüler, Studenten, Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger sowie Mitglieder kultureller und anderer Organisationen mit denen eine entsprechende Vereinbarung getroffen wurde.
Bitte halten Sie den entsprechenden Nachweis am Einlass bereit.
Urania-Mitglieder geben ihre Mitgliedsnummer in dem Feld "Aktionscode" ein und erhalten dann ihre ermäßigten Tickets zum Mitgliedspreis.

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Günter Grass: "Wir spülen und spülen, die Scheiße kommt dennoch hoch" (2002 ff.)

Günter Grass trug mit seiner Novelle "Im Krebsgang" 2002 zur veränderten Selbstwahrnehmung der Deutschen als Volk der Opfer bei. mehr

Nächster Termin:
Günter Grass. »Wir spülen und spülen, die Scheiße kommt dennoch hoch« [2002 ff.]
Termin:
Sonntag, 24. Mai 2020, 11:00 Uhr
Ort:
Urania Berlin - Kleist-Saal
Adresse:
An der Urania 17, 10787 Berlin-Schöneberg
Preis:
ab 0,00 €
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"Der Brandstifter" - Martin Walsers Rede in der Frankfurter Paulskirche (1998)

Die Debatte um Martin Walser wurde durch eine Rede ausgelöst, in der der Schriftsteller 1998 das öffentliche Gedenken an den Holocaust als "Dauerpräsentation unserer Schande" angegriffen hatte. mehr

Nächster Termin:
»Der Brandstifter«. Martin Walsers Rede in der Frankfurter Paulskirche [1998]
Termin:
Sonntag, 26. April 2020, 11:00 Uhr
Ort:
Urania Berlin - Kleist-Saal
Adresse:
An der Urania 17, 10787 Berlin-Schöneberg
Preis:
ab 0,00 €
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Quelle: Reservix-System

Der Klavierspieler vom Gare du Nord

Mathieu Malinski spielt täglich ganz für sich an einem öffentlichen Klavier im Pariser Bahnhof, bis eines Tages jemand im Publikum sein Talent wahrnimmt. Pierre Geithner, Leiter des Pariser Konservatoriums, meldet ihn heimlich zum renommiertesten Klavierwettbewerb... mehr

Termin:
Mittwoch, 11. September 2019, 16:00 Uhr
Ort:
Urania Berlin - Humboldtsaal
Adresse:
An der Urania 17, 10787 Berlin-Schöneberg
Preis:
ab 13,00 €
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Der Papst und die Kirchen, die zum Völkermord schwiegen: Rolf Hochhuths Theaterstück "Der Stellvertreter" (1963-1965)

Papst Pius XII. weigerte sich während des Krieges, gegen die Verbrechen Nazideutschlands öffentlich zu protestieren. Er schwieg selbst dann noch, als die römischen Juden 1943 nach Auschwitz deportiert wurden. mehr

Nächster Termin:
Der Papst und die Kirchen, die zum Völkermord schwiegen. Rolf Hochhuths Theaterstück »Der Stellvertreter « [1963-1965]
Termin:
Sonntag, 03. November 2019, 11:00 Uhr
Ort:
Urania Berlin - Kleist-Saal
Adresse:
An der Urania 17, 10787 Berlin-Schöneberg
Preis:
ab 0,00 €
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Festival des DEFA-Films 2019

Am Wochenende vom 10. bis 13. Oktober 2019 erleben Sie im neuen Film-Theater der Kurstadt unvergessliche Filmklassiker aus 50 Jahren Deutscher Film-AG. Treffen Sie in Podiumsdiskussionen im Anschluss an die Filme hautnah auf Filmschaffende. Moderiert... mehr

Nächster Termin:
Mephisto (1981, R: István Szabó, 144 min, Überlänge
Termin:
Donnerstag, 10. Oktober 2019, 19:00 Uhr (3 weitere Termine)
Ort:
Hof-Theater Bad Freienwalde
Adresse:
Königstraße 11, 16259 Bad Freienwalde (Oder)
Preis:
ab 10,00 €
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