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OMNI - VR Film von Ai Weiwei

Key Visual schrecklich schön – Key Visual schrecklich schön

Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss; Getty Images / Parimal Bansode; bpk / Museum für Asiatische Kunst, SMB / Ute Franz-Scarciglia; bpk / Museum für Islamische Kunst, SMB / Jürgen Liepe; Getty Images / Stockbyte

Key Visual schrecklich schön – Key Visual schrecklich schön

Der Konzeptkünstler und politische Aktivist AI WEIWEI beleuchtet in seinem ersten Virtual-Reality-Kunstwerk  die katastrophale Situation von Rohingya und Arbeitselefanten in Myanmar, die regionalen Konflikten und ethnischen Säuberungen zum Opfer fallen und im Exil Zuflucht suchen.

Dieses 12-minütige immersive 360°-Video kombiniert zwei längere Arbeiten, die die Auswirkungen der erzwungenen Migration anhand der Erfahrungen der Rohingya und der Teakholz-Elefanten in Myanmar und Bangladesch zeigen. Durch den Einsatz von 360°-Technologie vertieft Ai Weiwei das Verständnis des Betrachters für die gelebte Erfahrung der Migration und rückt ihn in den Mittelpunkt dieser globalen Krise.

Omni knüpft an die früheren Dokumentarfilme des Künstlers an, die sich mit der aktuellen Notlage der Migration befassen, darunter Human Flow (2017) und The Rest (2018). Mit Omni setzt sich Ai weiter mit der Krise der Migration und der Flüchtlingserfahrung auseinander, einem Thema, das dem Künstler sehr am Herzen liegt.

Omni beleuchtet die katastrophale Situation von Menschen und Tieren, die regionalen Konflikten und ethnischen Säuberungen zum Opfer fallen und dadurch vertrieben werden, während sie im Exil Zuflucht suchen. Durch den Einsatz von VR-Technologie vertieft Ai das Verständnis des Betrachters für die gelebte Erfahrung der Migration und rückt ihn in den Mittelpunkt dieser globalen Krise.

Omni schildert die Rohingya-Migrationskrise, die vor zwei Jahren begann und mehr als 730 000 Flüchtlinge zur Flucht aus Myanmar nach Bangladesch veranlasste, und versetzt den Betrachter in das Zentrum des Migrantenlagers, gleich hinter der Grenze zu ihrem früheren Zuhause in Myanmars Rakhine-Staat, auch "Cox's Bazaar" genannt. Der Betrachter wird Zeuge des geschäftigen Alltags der Migranten, vom Anstehen für Vorräte über die Annahme von Fleisch für das Zuckerfest bis hin zum Umzug innerhalb des Lagers. Die Bedingungen sind für den Betrachter klar ersichtlich: Die aus gefundenen Materialien gebauten Unterkünfte befinden sich auf steilen Hügeln, und grundlegende Annehmlichkeiten wie Lebensmittel und Gas sind heiß begehrt, doch das weitläufige Lager ist zu einem dauerhaften Zuhause für die Rohingya geworden, mit eigens angelegten Spielplätzen für Kinder.

Im zweiten Teil von Omni geht es um die Waldelefanten in Myanmar. Da die Elefanten überaltert sind, müssen sie und ihre Mahouts (Trainer) nun versuchen, in einer feindlichen Umgebung Sicherheit und Geborgenheit zu finden, da die Regierung den Holzeinschlag für Elefanten eingeschränkt hat. Der Zuschauer beobachtet die enge Beziehung zwischen Mensch und Tier, die sich in der Sorgfalt zeigt, mit der die Mahouts die Elefanten in einem örtlichen Fluss reinigen. Tiere, die sich nicht mehr in der Obhut ihrer Mahouts befinden, werden in die Wildnis zurückgelassen. Bei dem Versuch, ihre angestammten Wege zu kreuzen, die durch die Zerstörung ihres natürlichen Lebensraums ausgelöscht wurden, sind diese Elefanten in Konflikt mit den Rohingya-Flüchtlingen geraten, deren Lager auf der Wanderroute der Elefanten errichtet wurden.

- ab 14 Jahre

- Eintritt frei

- Foyer

- Teil des Programms von "schrecklich schön"

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