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"zurückGESCHAUT"

Erste Deutsche Kolonialausstellung 1896 im Treptower Park

Bild 1
  • Kwelle Ndumbe mit Opernglas
    Lena Ziyal

    Kwelle Ndumbe mit Opernglas

  • Blick in die Ausstellung "zurückGESCHAUT"
    Museen Treptow-Köpenick

    Blick in die Ausstellung "zurückGESCHAUT"

Die Ausstellung "zurückGESCHAUT" ist das Ergebnis einer vom Bezirksmuseum Treptow-Köpenick initiierten und auf Nachhaltigkeit angelegten Kooperation mit der Initiativer Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) und Berlin postkolonial e. V.
Bundesweit ist dabei erstmalig eine Dauerausstellung zur Geschichte von Kolonialismus, Rassismus und Schwarzem Widerstand erarbeitet worden.  Die Beteiligung Schwarzer Menschen hatte dabei nicht nur Einfluss auf Details , sondern war entscheidend für die Entwicklung des Ausstellungskonzeptes, die Auswahl der Bilder und das Verfassen der Ausstellungstexte.
Die Erste Deusche Kolonialausstellung fand als eigenständiger Teil der Berliner Gewerbeausstellung von 1896 im Treptower Park statt. Von der deutschen Kolonialwirtschaft initiiert, wurde sie mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes zu einer aufwendigen Inszenierung des deutschen Kolonialstaates.
Im Mittelpunkt der Ersten Deutschen Kolonialausstellung und auch der Ausstellung "zurückGESCHAUT" standen und stehen die 106 in den deuschen Kolonien "angeworbenen" Kinder, Frauen und Männer. Einen Sommer lang mussten sie sich vom Publikum in Berlin anstarren lassen. Doch sie schauten auch aufmerksam zurück. Gemeinsam wehrten sie sich gegen die ihnen zugewiesene Rolle in der Kolonialausstellung und die Ungerechtigkeiten des Kolonialstaates.

Laufzeit: seit Januar 2020

Findet hier statt:

Cofo Entertainment (2)
© Cofo Entertainment

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© Eventim

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Termin:
Sonntag, 18. April 2021, 10:00 Uhr (91 weitere Termine)
Ort:
Station Berlin
Adresse:
Luckenwalder Straße 4-6, 10963 Berlin-Kreuzberg
Preis:
ab 22,00 €
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© Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Ute Franz-Scarciglia; CC NC-BY-SA

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