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Umbo. Fotograf

Werke 1926–1956

Umbo, Ohne Titel (Ruth. Die Hand), um 1926, 2016 erworben mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien – Umbo, Ohne Titel (Ruth. Die Hand), um 1926, 2016 erworben mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien © Phyllis Umbehr/Galerie Kicken Berlin/VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Repro: Anja E. Witte

© Phyllis Umbehr/Galerie Kicken/VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Repro: A. E. Witte

Umbo, Ohne Titel (Ruth. Die Hand), um 1926, 2016 erworben mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien – Umbo, Ohne Titel (Ruth. Die Hand), um 1926, 2016 erworben mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien © Phyllis Umbehr/Galerie Kicken Berlin/VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Repro: Anja E. Witte

Umbo (Otto Umbehr) steht für eine Art „Urknall“ der modernen Fotografie Mitte der 1920er Jahre – so der Kunsthistoriker Herbert Molderings 1995 in seiner Retrospektive des Künstlers. Mit Ideenreichtum und Experimentierfreude prägte Umbo maßgeblich die Fotografie des Neuen Sehens. Er gilt als Erfinder des Bildes der Neuen Frau, des neuen Bildes der Straße und der fotografischen Reportage schlechthin. Sein Name steht auch für den jugendbewegten Aufbruch der Wandervögel aus der Wilhelminischen Ära ins frühe Bauhaus und für die beflügelte Medienmetropole Berlin. Umbo ist zugleich der an sich zweifelnde junge Künstler, der Dank der Impulse durch den BauhauslehrerJohannes Itten und seinen Künstlerfreund Paul Citroen quasi über Nacht berühmt wurde, unddoch ein immer Bohemien, ein ewig Suchender blieb. Mit einer Auswahl von etwa 200 Werken sowie zahlreichen Dokumenten aus dem Nachlass des als Otto Maximilian Umbehr (1902–1980) geborenen Künstlers, präsentiert die Berlinische Galerie nach dem Sprengel Museum Hannover die erste große Retrospektive seit 24 Jahren. Die Ausstellung feiert zudem die Erwerbung des Nachlasses Umbo, die 2016 gemeinsam mit den Kooperationspartnern Bauhaus Dessau und Sprengel Museum Hannover dank der Finanzierung durch zahlreiche Unterstützer (Kulturstiftung der Länder, Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Ernst von Siemens Kunststiftung, LOTTO-Stiftung Berlin, u.a.) möglich wurde. „Umbo. Fotograf - Werke 1926–1956“ ist eine Ausstellung des Sprengel Museum Hannover in Kooperation mit der Berlinischen Galerie und der Stiftung Bauhaus Dessau. Sie wird finanziell unterstützt vom Sparkassen- Kulturfonds des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes und vom Förderverein Berlinische Galerie e.V.

Laufzeit: Fr, 21.02.2020 bis Mo, 20.07.2020

Preisinformationen: Jeden ersten Montag im Monat 6,00 €Zu ausgewählten Sonderausstellungen können erhöhte Eintrittspreise gelten.

Preis: 10,00 €

Ermäßigter Preis: 7,00 €

Informationen zum ermäßigten Preis: Freier Eintritt bis 18 Jahre.

Ermäßigung bei Vorlage eines Tickets des Jüdischen Museums Berlin am Tag des Erwerbs und an den zwei folgenden Tagen. Dieses Angebot gilt auch umgekehrt.

Findet hier statt:

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© Staatliche Museen zu Berlin

Pop on Paper. Von Warhol bis Lichtenstein

Entdecken Sie erstmalig die bedeutende Sammlung US-amerikanischer Pop Art des Kupferstichkabinetts, zudem frühe Warhol-Zeichnungen, Plakate und Papierkleider. mehr

Alternative Veranstaltungen

Büsten der Kleopatra VII. (3. Viertel 1. Jh.v.Chr.) und des C. Iulius Caesar (1. Hälfte 1. Jh.n.Chr.)
© Staatliche Museen zu Berlin, Antikensammlung / Johannes Laurentius

Antike Welten. Griechen, Etrusker und Römer

Antike Welten in vollkommen neuer Darstellung sind im Alten Museum zu erleben: Nach den Etruskern und Römern, die seit Juli 2010 im Obergeschoss Tausende Besucher begeistert haben, präsentiert die Antikensammlung im Hauptgeschoss ihre weltberühmte Sammlung... mehr

Nächster Termin:
Schmelztiegel Rom – Von Fremden lernen
Termin:
Samstag, 27. Juni 2020, 15:00 Uhr
Ort:
Altes Museum
Adresse:
Am Lustgarten, 10178 Berlin-Friedrichshain
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Ansicht der Dauerausstellung "Kulturkontakte. Leben in Europa", 2011
© Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Ute Franz-Scarciglia; CC NC-BY-SA

Kulturkontakte. Leben in Europa

"Kulturkontakte. Leben in Europa" zeigt auf 700 Quadratmetern einen Querschnitt aus den vielfältigen Sammlungen des Museums Europäischer Kulturen. Mit dem thematischen Ansatz greift es Diskussionen über gesellschaftliche Bewegungen und Abgrenzungen auf.Das... mehr

Nächster Termin:
Was ist Heimat?
Termin:
Sonntag, 14. Juni 2020, 14:00 Uhr
Ort:
Museum Europäischer Kulturen
Adresse:
Arnimallee 25, 14195 Berlin-Zehlendorf
Schreitender Löwe von der Prozessionsstraße, Babylon, Zeit König Nebukadnezars II., 604–562 v. Chr.
© Staatliche Museen zu Berlin, Vorderasiatisches Museum / Olaf M. Teßmer

Alter Orient

Das Vorderasiatische Museum ist neben dem Louvre und dem British Museum eines der bedeutendsten Museen orientalischer Altertümer der Welt. Auf 2 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche vermittelt es einen Eindruck von der 6 000 Jahre umfassenden Geschichte,... mehr

Nächster Termin:
Die Museumsinsel – Denkmal und Modernisierung
Termin:
Samstag, 30. Mai 2020, 11:00 Uhr (20 weitere Termine)
Ort:
Museumsinsel Berlin
Adresse:
Am Kupfergraben 10, 10117 Berlin-Mitte

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