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Richard Artschwager: Cornered

Celebrating the Artist’s Centennial

Das Werk von Richard Artschwager hat sich schon immer den Kategorien entzogen und ist nach wie vor von einem Geist der Nonkonformität geprägt.

  • Splatter office, 2000 – Courtesy Sprüth Magers; Photo: Hrvoje Franjić

    Splatter office, 2000 – Courtesy Sprüth Magers; Photo: Hrvoje Franjić

  • Exclamation Point (Chartreuse), 2008 – Courtesy Sprüth Magers

    Exclamation Point (Chartreuse), 2008 – Courtesy Sprüth Magers

  • Splatter Chair B, 2008 – Courtesy Sprüth Magers

    Splatter Chair B, 2008 – Courtesy Sprüth Magers

Monika Sprüth und Philomene Magers freuen sich freuen sich, Cornered, eine Einzelausstellung von Artschwagers Werk in der Berliner Galerie zu Ehren des hundertsten Geburtstags des Künstlers zu präsentieren. Gezeigt werden Arbeiten aus seinen Serien "Crates" (1995) und Splatter (2000-08), Formica-Skulpturen (1964-2008) und ein großformatiges Gemälde (1997) sowie ein überschwängliches Ausrufezeichen (2008), bietet die Schau einen Überblick über eine Praxis, die sich mit den Gewohnheiten und Mechanismen des Sehens beschäftigt.

Ein Dualismus zwischen gegensätzlichen Kräften ist in vielen von Artschwagers Arbeiten präsent, die die oft alltägliche Gegenstände in ungewöhnlichen und industriellen Materialien wie Formica, Celotex und Acrylborsten. Die in der Galerie im Obergeschoss gezeigten Werke - einige zum ersten Mal gezeigt werden, sind geprägt von Polaritäten wie faux versus real, nützlich Nützliches versus Nutzloses und Gewöhnliches versus Kunst, die die Wahl von Material und Komposition.

Cornered, der Titel der Ausstellung, bringt Artschwagers typischen trockenen Witz und Humor auf den Punkt. Artschwagers typischen trockenen Witz und Humor und verweist auf die Aufmerksamkeit, die der Künstler den Ecken Schnittpunkt zweier Ebenen, die Verbindung zwischen zwei Wänden eines Raumes, scharfe Kanten, als auchals auch auf seine unerschütterliche Individualität anspielt. Die Arbeiten erinnern an Elemente des Pop, lehnen sich aberder glatten, reduzierten Sprache des Minimalismus an und weigern sich, sich in kunsthistorischeund sich nicht in kunsthistorische Kategorien pressen zu lassen.

Laufzeit: Sa, 10.02.2024 bis So, 24.03.2024

Findet hier statt:

Sibylle Bergemann (4)

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