Goya

Yo lo vi – Ich sah es – I Saw It

„Yo lo vi“ (Ich sah es) kommentierte Francisco de Goya das 44. Blatt seiner „Desastres“ aus dem Jahr 1863.

Bild 1
  • Francisco de Goya, Los desastres de la guerra, Detail, 1810-1820, Blatt 1: Tristes presentimientos de lo que ha de acontecer / Traurige Vorahnungen dessen, was sich ereignen wird / Cloudy premonitions of what will happen, Radierung
    © Sammlung Julietta Scharf, Berlin / Dietmar Katz

    Francisco de Goya, Los desastres de la guerra, Detail, 1810-1820, Blatt 1: Tristes presentimientos de lo que ha de acontecer / Traurige Vorahnungen dessen, was sich ereignen wird / Cloudy premonitions of what will happen, Radierung

  • Francisco de GoyaLos, Caprichos, Detail, 1799, 80 Radierungen, gebunden, Blatt 52: Lo que puede unsastre! / Kleider machen Leute! / What a tailor can do!
    © Sammlung Julietta Scharf, Berlin / Dietmar Katz

    Francisco de GoyaLos, Caprichos, Detail, 1799, 80 Radierungen, gebunden, Blatt 52: Lo que puede unsastre! / Kleider machen Leute! / What a tailor can do!

  • Francisco de Goya, Los desastres de la guerra, Detail, 1810-1820, 80 Radierungen, gebunden, Blatt 44:Yo lo vi / Ich sah es / I saw it
    © Sammlung Julietta Scharf, Berlin / Dietmar Katz

    Francisco de Goya, Los desastres de la guerra, Detail, 1810-1820, 80 Radierungen, gebunden, Blatt 44:Yo lo vi / Ich sah es / I saw it

  • Francisco de Goya, Los Caprichos, Detail, 1799, 80 Radierungen, gebunden, Blatt 38:Brabisimo! / Bravissimo! / Bravo!
    © Sammlung Julietta Scharf, Berlin / Dietmar Katz

    Francisco de Goya, Los Caprichos, Detail, 1799, 80 Radierungen, gebunden, Blatt 38:Brabisimo! / Bravissimo! / Bravo!

  • Francisco de Goya, Los Caprichos, Detail, 1799, 80 Radierungen, gebunden, Blatt 61: Volaverunt / Sie sind davon geflogen / They have flown
    © Sammlung Julietta Scharf, Berlin / Dietmar Katz

    Francisco de Goya, Los Caprichos, Detail, 1799, 80 Radierungen, gebunden, Blatt 61: Volaverunt / Sie sind davon geflogen / They have flown

  • Francisco de Goya, Los desastres de la guerra, Detail, 1810-1820, 80 Radierungen, gebunden, Blatt 2:Con razon ó sin ella / Zu recht oder zu unrecht / Rightly or wrongly
    © Sammlung Julietta Scharf, Berlin / Dietmar Katz

    Francisco de Goya, Los desastres de la guerra, Detail, 1810-1820, 80 Radierungen, gebunden, Blatt 2:Con razon ó sin ella / Zu recht oder zu unrecht / Rightly or wrongly

  • Francisco de Goya, Los desastres de la guerra, 1810-1820, 80 Radierungen, gebunden, Blatt 18:Enterrar y callar / Begraben und schweigen / Bury and shut up
    © Sammlung Julietta Scharf, Berlin / Dietmar Katz

    Francisco de Goya, Los desastres de la guerra, 1810-1820, 80 Radierungen, gebunden, Blatt 18:Enterrar y callar / Begraben und schweigen / Bury and shut up

Angesichts des aktuellen Kriegsgeschehens in Europa widmet sich die Sammlung Scharf-Gerstenberg dem berühmten spanischen Hofmaler, der in seinen Zyklen Kriege und soziale Missstände anprangerte. Die Ausstellung zeigt alle vier Druckzyklen, wobei die ausschließlich in gebundenen Büchern vorliegenden Blätter der „Caprichos“ und „Desastres de la guerra“ erstmals in ihrer Gesamtheit als Großprojektionen zu sehen sind.

Mit dem Verkauf der 80 Radierungen und Aquatinten umfassenden „Caprichos“ wandte sich Francisco de Goya (1746-1828) erstmals an eine neue Klientel und prangerte soziale Missstände an. Zehn Jahre später prangert er in dem 82 Blätter umfassenden Zyklus „Desastres de la guerra“ (1863) den Verlust der Vernunft und die Gewalt im Kampf gegen die Okkupation durch die napoleonischen Truppen und die Hungersnöte Anfang des 19. Jahrhunderts an.

Die Ausstellung zeigt rund drei Dutzend originale Druckgrafiken sowie alle vier Druckzyklen des Künstlers, zu denen auch „La Tauromaquia“ (1814–1816) und „Los Disparates“ (1819–1823) gehören. Mit seiner fantastischen Kunst ist Goya ein wichtiger Vorläufer des Surrealismus, dem sich die Sammlung Scharf-Gerstenberg zentral widmet.

Filmreihe „Goya on Screen“
Anlässlich der Ausstellung findet die Filmreihe „Goya on Screen“ am 29. September, 26. Oktober und 30. November 2022 um jeweils 18.30 Uhr mit Filmen von Konrad Wolf, Carlos Saura und Miloš Forman statt. Tickets 10 Euro, ermäßigt 5 Euro, buchbar im Online-Ticketshop der Staatlichen Museen zu Berlin.

Eine Sonderpräsentation der Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin in Kooperation mit dem Bard College in Berlin.

Laufzeit: Fr, 19.08.2022 bis So, 06.11.2022

Preisinformationen: Museumskarte Sammlung Scharf-Gerstenberg

Preis: 10,00 €

Ermäßigter Preis: 5,00 €

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