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Eine Frage des Materials

Über städtische Ruinen und natürliche Ressourcen

Welche Bedeutungen Gestein, Sand und Schutt tragen, damit befasst sich die Ausstellung Eine Frage des Materials. Sieversammelt drei künstlerische Positionen, die sich vorgefundenen Stoffen und Substanzen der natürlichen und gebauten Umwelt widmen.

Während der Land-Art-Pionier Robert Smithson im Jahr 1970 eine gigantische Spirale aus Basaltfelsen baute und sie filmisch dokumentierte, liegt Lara Almarceguis Augenmerk auf der Sichtbarmachung von Rohstoffen und verbauten Materialien. Stefan Shankland hat das natürliche und anthropogene mineralische Erbe des Spreeparks dokumentiert und jene Materialien gesammelt, die beim Abriss ehemaliger Parkgebäude angefallen sind. Indem er dem sogenannten Abfall einen neuen Zweck und Wert zuschreibt, verwandelt Shankland diese Stoffe in Kunst. Seine charakteristische künstlerische Praxis im Umgang mit dem Material des Spreeparks können Besucher*innen direkt vor Ort live beobachten: Im Open-Air Atelier RE.USE.UM (mit raumlaborberlin) finden Bauworkshops oder Künstler*innengespräche statt. Für die Ausstellung im Eierhäuschen entwickelt Shankland zwei neue Werke, u.a. in Zusammenarbeit mit der Wissenschaftlerin und Designerin Anna Saint-Pierre.

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler: Lara Almarcegui, Stefan Shankland, Robert Smithson, in Zusammenarbeit mit Anna Saint-Pierre und raumlaborberlin

Laufzeit: Sa, 08.06.2024 bis So, 04.08.2024

Findet hier statt:

Sibylle Bergemann (4)

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