Donatello: Erfinder der Renaissance

Nach fast vierzig Jahren und erstmals in Deutschland wird dem Ausnahmekünstler Donatello eine eigene große Sonderausstellung gewidmet.

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  • Donatello, Maria mit dem Kind („Pazzi-Madonna“), Detail, ca. 1422, Marmor – Relief der Pazzi-Madonna, Marmor. Die Madonna hält das Kind Stirn an Stirn.
    © Staatliche Museen zu Berlin, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst

    Donatello, Maria mit dem Kind („Pazzi-Madonna“), Detail, ca. 1422, Marmor – Relief der Pazzi-Madonna, Marmor. Die Madonna hält das Kind Stirn an Stirn.

  • Donatello, Putto mit Tamburin, 1429, Bronze
    © Staatliche Museen zu Berlin, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst / Antje Voigt

    Donatello, Putto mit Tamburin, 1429, Bronze

  • Donatello, Thronende Madonna, ca. 1410-15, Terrakotta
    © Victoria and Albert Museum, London

    Donatello, Thronende Madonna, ca. 1410-15, Terrakotta

  • Donatello, David, 1408-09 und 1416, Marmor
    © Museo Nazionale del Bargello, Firenze, mit Genehmigung des Ministeriums für Kultur / Bruno Bruchi

    Donatello, David, 1408-09 und 1416, Marmor

  • Donatello, Amor-Attiis, ca. 1435-40, Bronze
    © Museo Nazionale del Bargello, Firenze / mit Genehmigung des Ministeriums für Kultur, Foto: Bruno Bruchi

    Donatello, Amor-Attiis, ca. 1435-40, Bronze

Im Fokus der Ausstellung in der Gemäldegalerie steht dabei neben der Vielschichtigkeit seines Werkes vor allem dessen Einfluss auf die Entwicklung der gesamten Renaissancekunst, nicht zuletzt auch auf die Malerei.

Der Florentiner Bildhauer Donatello (um 1386 – 1466) zählt zu den großen Wegbereitern der italienischen Renaissance. Bereits die Zeitgenossen erkannten seine überragende Bedeutung, und Auftraggeber aus ganz Italien – darunter aus Prato, Siena, Padua, Rom und Neapel – bemühten sich um seine Werke.

Donatello war ein vielseitiger Neuerer, der – stets offen für technische und künstlerische Entwicklungen – unermüdlich mit Materialien und ästhetischen Ausdrucksmöglichkeiten experimentierte. Hierzu zählen die konsequente Anwendung der Zentralperspektive, die Wiederentdeckung der Terrakotta, seine Pionierleistungen auf dem Gebiet des Flachreliefs wie des bronzenen Reitermonuments oder die Auslotung unterschiedlichster menschlicher Gefühle in der Darstellung.

Eine Sonderausstellung der Staatlichen Museen zu Berlin in Kooperation mit der Fondazione Palazzo Strozzi und den Musei del Bargello, Florenz, sowie dem Victoria and Albert Museum, London

Laufzeit: Fr, 02.09.2022 bis So, 08.01.2023

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