Church for Sale

Werke aus der Sammlung Haubrok und der Sammlung der Nationalgalerie

Zu seinem 25-jährigen Jubiläum zeigt der Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin in einer eigens für diesen Anlass entwickelten raumgreifenden Architektur in der Historischen Halle des Museums bedeutende Werke aus der Sammlung der Nationalgalerie und aus der Sammlung Haubrok.

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  • Ausstellungsansicht Church for Sale. Werke aus der Sammlung Haubrok und der Sammlung der Nationalgalerie, Detail, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, 2021
    © Christoph Büchel © Tom Burr © Alfredo Jaar / VG Bild-Kunst, Bonn 2021 © Rodney McMillian © Cady Noland © Ruben Ochoa © Santiago Sierra / VG Bild-Kunst, Bonn 2021 © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Thomas Bruns

    Ausstellungsansicht Church for Sale. Werke aus der Sammlung Haubrok und der Sammlung der Nationalgalerie, Detail, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, 2021

  • Edgar Arceneaux, Church for Sale, 2013, Sammlung Haubrok
    © Edgar Arceneaux

    Edgar Arceneaux, Church for Sale, 2013, Sammlung Haubrok

  • Tom Burr, Howl, 2004, Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, Haubrok Foundation, Installationsansicht aus der Ausstellung „Political/Minimal“, KW Institute for Contemporary Art, Berlin, 2008/09
    © Tom Burr / Uwe Walter, Berlin

    Tom Burr, Howl, 2004, Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, Haubrok Foundation, Installationsansicht aus der Ausstellung „Political/Minimal“, KW Institute for Contemporary Art, Berlin, 2008/09

  • Kara Walker, Pastoral, 1998, Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, Installationsansicht aus der Ausstellung „Wände / Wall Works“, Museum Villa Stuck, 1999
    © Kara Walker / Jens Weber, München

    Kara Walker, Pastoral, 1998, Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, Installationsansicht aus der Ausstellung „Wände / Wall Works“, Museum Villa Stuck, 1999

  • Siah Armajani, Glass Front Porch for Walter Benjamin, 2001, Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, 2014, Schenkung des Künstlers an die Freunde der Nationalgalerie
    © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Thomas Bruns © The Estate of Siah Armajani and Rossi & Rossi

    Siah Armajani, Glass Front Porch for Walter Benjamin, 2001, Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, 2014, Schenkung des Künstlers an die Freunde der Nationalgalerie

  • Ausstellungsansicht Church for Sale. Werke aus der Sammlung Haubrok und der Sammlung der Nationalgalerie, Detail, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, 2021
    © Alfredo Jaar / VG Bild-Kunst, Bonn 2021 © The Estate of Siah Armajani and Rossi & Rossi © Claire Fontaine © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Thomas Bruns

    Ausstellungsansicht Church for Sale. Werke aus der Sammlung Haubrok und der Sammlung der Nationalgalerie, Detail, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, 2021

  • Ausstellungsansicht Church for Sale. Werke aus der Sammlung Haubrok und der Sammlung der Nationalgalerie, Detail, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, 2021. Abgebildet: Cady Noland, Blank for Serial, 1989, Stahlgerüst, Kissen, Handschellen, amerikanische Flagge, 150 x 300 x 300 cm
    © Sammlung Haubrok © Cady Noland © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Thomas Bruns

    Ausstellungsansicht Church for Sale. Werke aus der Sammlung Haubrok und der Sammlung der Nationalgalerie, Detail, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, 2021. Abgebildet: Cady Noland, Blank for Serial, 1989, Stahlgerüst, Kissen, Handschellen, amerikanische Flagge, 150 x 300 x 300 cm

  • Ausstellungsansicht Church for Sale. Werke aus der Sammlung Haubrok und der Sammlung der Nationalgalerie, Detail, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, 2021. Abgebildet: Ruben Ochoa, Get off my black, 2010.
    © Ruben Ochoa © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Thomas Bruns

    Ausstellungsansicht Church for Sale. Werke aus der Sammlung Haubrok und der Sammlung der Nationalgalerie, Detail, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, 2021. Abgebildet: Ruben Ochoa, Get off my black, 2010.

Die in der Ausstellung vertretenen Künstler*innen begreifen Kunst als politische Tätigkeit, die sich gegen allgegenwärtige Gewalt und Aggression, gegen Ausgrenzung und mangelnden Schutz von lebensrelevanten Gemeingütern richtet. In ihren Werken thematisieren sie die Verletzlichkeit der menschlichen Existenz in ihrer sozialen und kulturellen Umgebung und untersuchen Machtstrukturen im privaten und öffentlichen Raum.

Die Ausstellung „Church for Sale“ ist betitelt nach einer Werkserie von Edgar Arceneaux aus dem Jahr 2013, die Anzeigetafeln aus der vom finanziellen Bankrott bedrohten Stadt Detroit zeigt, auf denen für den Verkauf von Kirchenräumen und mithin von gemeinschaftsbildenden Versammlungsräumen geworben wird. Sie versammelt Kunstwerke, die das Spannungsfeld zwischen Härte und Verletzlichkeit in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten ausloten. Die Schau umfasst Skulpturen, Fotografien, Grafiken, Wand- und Videoarbeiten von Edgar Arceneaux, Siah Armajani, Christoph Büchel, Tom Burr, Claire Fontaine, Jenny Holzer, Alfredo Jaar, Emily Jacir, Carolyn Lazard, Park McArthur, Rodney McMillian, Bruce Nauman, Cady Noland, Ruben Ochoa, Santiago Sierra und Kara Walker. 

Die von b+ (Arno Brandlhuber, Florian Jaritz, Gregor Zorzi) konzipierte Architektur greift die Thematik der Ausstellung auf, indem sie kritisch Bezug nimmt auf den für das Areal rund um das Museum gültigen Bebauungsplan und auf die noch nicht völlig geklärte Zukunft des für die Kunst genutzten Gebäudeensembles des Hamburger Bahnhofs. Sie übersetzt die aus der Flucht der Baugrenze resultierende zweidimensionale Linie in eine dreidimensionale Wand, die die Historische Halle von Norden nach Süden in zwei Teile zerschneidet. 

Die Ausstellung führt die 2009 begonnene Zusammenarbeit mit der haubrok foundation fort. Seitdem besteht ein langfristiger Leihvertrag über dreizehn herausragende Werke der haubrok foundation, die in den vergangenen Jahren im Hamburger Bahnhof und in anderen Häusern der Nationalgalerie zu sehen waren, darunter Werke von Michael Elmgreen & Ingar Dragset, Olafur Eliasson, Paola Pivi, Gregor Schneider, Tino Sehgal, Andreas Slominski und Florian Slotawa. 

Kuratiert von Gabriele Knapstein; Assistenzkuratorin: Franziska Lietzmann

Eine Sonderausstellung der Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin

Laufzeit: So, 28.11.2021 bis So, 18.09.2022

Preisinformationen: Hamburger Bahnhof + Sonderausstellungen

Im Rahmen des Programms Volkswagen Art4All ist der Eintritt in den Hamburger Bahnhof an jedem 1. Donnerstag im Monat von 16 bis 20 Uhr frei.

Preis: 14,00 €

Ermäßigter Preis: 7,00 €

Informationen zum ermäßigten Preis: Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr erhalten freien Eintritt.

Findet hier statt:

Sibylle Bergemann (4)
© dpa

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