Veranstaltungen in der Humboldt-Bibliothek

Regelmäßige Veranstaltungen

Kalender rot

Unsere regelmäßigen Veranstaltungen finden Sie hier.

Einzelveranstaltungen

Einen Flyer mit unseren Veranstaltungen können Sie

oder mit einem Klick auf den Folder auf der linken Seite herunterladen.

Oktober

Brüder Jakob und Wilhelm Grimm
Bild: Elisabeth Jerichau-Baumann gemeinfrei (Wikimedia)

Dienstag, 22. Oktober 2019, 19.00 Uhr

Die Gebrüder Grimm in Berlin – Vortrag mit Dr. Maurice Schuhmann

Im Jahr 1840 wurden die beiden Brüder Jakob und Wilhelm Grimm, die als die
Begründer der Germanistik gelten, nach Berlin geholt. Sie waren zu diesem Zeitpunkt bereits Mitglieder der Preußischen Akademie der Wissenschaften.
In Berlin beginnen sie mit der Herausgabe des Deutschen Wörterbuchs, einem
ambitionierten Projekt, dessen Fertigstellung erst Jahrzehnte nach ihrem Tod abgeschlossen wurde.
In Tagebucheintragungen und Briefen finden sich interessante Beobachtungen und Betrachtungen Berlins, sei es vom Tiergarten oder auch des hiesigen Alltags. In dieser Stadt, die ihnen erstmalig in ihrer Karriere ein, nach ihrer Auffassung angemessenes Einkommen gewährte, verstarben sie beide und fanden ihre letzte Ruhe.
(VHS Reinickendorf)

Begraben wurden die Brüder gemeinsam auf dem Matthäus-Kirchhof
in Berlin Schöneberg. Ihre Grabstätten gehören zu den Ehrengräbern des Landes Berlin. Außerdem sind dort auch die Söhne Wilhelm Grimms, Herman und Rudolf begraben. Seine Tochter Auguste Grimm wurde 1919 ohne Grabinschrift in einer Urne im Grab ihres Vaters beigesetzt.

Nach seiner Amtsübernahme 1840 holte der preußische König Friedrich Wilhelm IV. die Brüder nach Berlin, wo sie 20 Jahre lang unbelastet von finanziellen Nöten lebten. In dieser Zeit entsteht die „Geschichte der deutschen Sprache“, ein erster Versuch, Sprachgeschichte mit Sozialgeschichte zu verknüpfen.

Vortragender ist der Politikwissenschaftler Dr. Maurice Schuhmann. Er ist außerdem Autor eines philosophischen Berlin-Stadtführers.

In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf

Eintritt: 7,50,- €, ermäßigt: 5,55,- €

Judith Kuckart - Kein Sturm nur Wetter
Bild: Dumont Verlag

Mittwoch, 23. Oktober 2019, 19.30 Uhr

Lesezeichen – Literatur live in Tegel
Judith Kuckart liest aus “Kein Sturm, nur Wetter” DuMont Buchverlag.

  • Sonntagabend, Flughafen Tegel: im Café in der Abflughalle kommt sie mit einem Mann ins Gespräch. Robert Sturm ist sechsunddreißig, achtzehn Jahre jünger als sie. Er ist auf dem Weg nach Sibirien. Am Ende ihrer und seiner Arbeitswoche wird er zurückkommen. Am Samstag. Darauf wartet sie…
  • Als sie 1981 mit achtzehn nach Westberlin kam und Medizin studierte, lernte sie Viktor kennen, der doppelt so alt war wie sie. Er war die andere, die politische Generation und eröffnete ihr die Welt. Er selbst blieb jedoch verschlossen. Das Leben mit Viktor war ein Abenteuer, aber eines, dessen Gefahren sie nicht teilten.
  • Mit sechsunddreißig – inzwischen in Neurobiologie promoviert- trifft sie zur Jahreswende Johann. Er ist so alt wie sie. Gemeinsam hangeln sie sich durch ihre Liebe; prekär sind nicht nur ihre Arbeitsbiografien.
  • Samstagvormittag, wieder Flughafen Tegel: Sechs Tage lang haben ihr Alltag und ihre Erinnerungen sich verwoben und einander zu erklären versucht. Warum sind die Männer in ihrem Leben immer sechsunddreißig? Ist sie noch die, an die sie sich erinnert? Oder ist sie, die sich in Sachen Gehirn auskennt, eigentlich das, was sie vergessen hat? (DuMont Buchverlag)
Judith Kuckart wuchs in Schwelm am Rand des Ruhrgebiets auf. Ihr Studium der Literatur- und Theaterwissenschaften an der Universität Köln und der Freien Universität Berlin schloss sie mit dem Magister ab. An der Folkwang-Hochschule Essen absolvierte sie eine Tanzausbildung. 1984 gründete sie das Tanztheater Skoronel, eine freie professionelle Gruppe, mit der sie bis 1988 siebzehn Produktionen realisierte. Seit 1999 arbeitet sie als freie Regisseurin. Judith Kuckarts erster Roman “Wahl der Waffen” erschien 1990. Es folgten unter anderem

Im Herbst erscheint ihr neuer Roman “Kein Sturm, nur Wetter” (Verfügbarkeitscheck im VOEBB), bei DuMont. Judith Kuckart erhielt zahlreiche Preise und Stipendien.

In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf

Eintritt: 7,- €, ermäßigt: 4,- €

Spandau Krimi Connection: Fledermausetot - Hausmeister Pasows erster Fall
Bild: Verlag Karim Pieritz

Freitag, 25. Oktober 2019, 19.30 Uhr

Lesung mit der “Spandau Krimi Connection”*

*Fledermausetot! – Hausmeister Pasows allererster Fall.

Die Autorengruppe Spandau Krimi Connection wurde 2003 als Workshop der VHS von Claudia Johanna Bauer ins Leben gerufen. Die Berlinerin ist Autorin, Dozentin für literarisches Schreiben und Literaturcoach. Gemeinsam schrieb die Gruppe schon Hausmeister Pasows ersten Fall, der 2017 veröffentlicht wurde, Nummer zwei nun im Mai 2019 und im Moment wird bereits am dritten Fall gearbeitet. Zur Spandau Krimi Connection gehören derzeit außerdem Dagmar Kahr, Ramona Karthe, Hans-Peter Nicklasch, Helmut Paske, Gudrun Peters, Rainer Rehme, Frank Hegemann, Claudia Lohse und Martin Rammensee.

  • Berlin, Mai 1982. Im Wehrgang der Spandauer Zitadelle steckt eine Leiche kopfüber im Schlamm. Während der kuriose Fund den Kommissaren Marlin und Lemke Kopfzerbrechen bereitet, räumt einer schon auf: Hausmeister Pasow. Mit Spürsinn, Berliner Schnauze und ganz eigenen Ermittlungsmethoden nimmt er die Fährte des Mörders auf. Der Hausmeister ist zurück – und das mit seinem allerersten Fall!

Da das zweite Buch im Berlin der 80er angesiedelt ist, handelt es sich um den “allerersten” Fall. Der erste spiel 2017, Hausmeister Pasow ist nicht mehr in der Zitadelle Spandau tätig, sondern in einem Spandauer Mehrfamilienhaus.

  • Die alte Kerner konnte keiner leiden, nicht mal ihre eigene Tochter Sandra. Als Hausmeister Pasow im Treppenhaus über die Leiche der verhassten Nachbarin stolpert, entspinnt sich unter den Hausbewohnern ein höchst skurrilles Verwirrspiel gegenseitiger Verdächtigungen. Jeder könnte ein Mörder sein…

Eintritt frei

Jens Johler - Die Stimmung der Welt
Bild: Alexander Verlag Berlin

Montag, 28. Oktober 2019, 19.30 Uhr

Lesung mit Musik *Die Stimmung der Welt – Jens Johler liest aus seinem Bach-Roman, von Barbara Zech-Günther auf dem Cembalo begleitet.

Jeder hat von Johann Sebastian Bachs Wohltemperiertem Klavier gehört – aber über seine Reise nach Fis-Dur weiß kaum jemand etwas.

Im März des Jahres 1700, kurz vor seinem fünfzehnten Geburtstag, macht sich Johann Sebastian Bach auf den Weg. Sein Ziel: die vollkommene Musik zu schaffen, eine Musik, die Himmel und Erde in Harmonie vereint. Seine Suche führt ihn schließlich nach Lübeck, wo er Andreas Werckmeister und die wohltemperierte Stimmung kennenlernt. In dieser Stimmung – das ist neu! – kann man alles spielen, alle Tonarten, in Dur und in Moll. Aber die Vollkommenheit hat ihren Preis: Alle Töne werden ein bisschen »temperiert«, das heißt verfälscht, die Musik hat von nun an einen Hauch von Künstlichkeit. Und nicht nur die Töne, auch die Natur und die Menschen werden temperiert. Gärten werden mit geometrischer Exaktheit angelegt, Flüsse kanalisiert, Städte neu entworfen. Die Nacht wird durch die Straßenbeleuchtung zum Tag, die Taschenuhr erlaubt es, die Zeit mitzunehmen, die Stimmgabel den Orgelton. Der Weg in eine künstliche Welt hat begonnen. Als Bach das Wohltemperierte Klavier vollendet hat, befällt ihn der abgrundtiefe Zweifel: Ist dieses Werk nicht »nur von dieser Welt«, perfekt, künstlich, profan? (Quelle: Alexander Verlag Berlin)

  • »Bachs Leben besteht für uns vor allem aus biographischen Lücken. Man weiß einiges, aber man weiß vieles nicht. Diese Lücken sind die Chance für den Romancier. Die Fakten waren meine Fessel, aber sie waren auch meine Inspirationsquelle. Frei im Sinne von willkürlich erfunden habe ich nichts.«
    (Jens Johler)

Barbara Zech-Günther studierte Rhythmik, Klavier und Cembalo in Berlin und Frankfurt am Main. Mit ihrem Mann Ingo Günther arbeitet sie auf dem Gebiet des Barocktanzes zusammen und ist Mitglied des Ensembles „contretem(p)s berlin“. Sie lehrt an der Musikschule Reinickendorf unter anderem Barocktanz und Cembalo und komponiert Kammermusik für Kinder.
Durch Bach-Stücke, die auf dem Cembalo gespielt werden, rundet Barbara Zech-Günther die Lesung ab.

Eintritt frei

Kerwien, Bettina
Bild: Bettina Kerwien

Mittwoch, 30. Oktober 2019, 19.30 Uhr

Lesung mit Autor:
Bettina Kerwien liest aus ihrem Kriminaloman „Au revoir, Tegel“. Der 33. Kappe-Fall.

Dezember 1974:
West-Berlin ist stolz auf seinen soeben eröffneten Flughafen Tegel-Süd.
Doch da gerät die neueste Errungenschaft der Inselstadt aufgrund einer Schreckensnachricht in die Schlagzeilen:
Als Reisende eines Tages nichts ahnend in der Ankunftshalle auf ihr Gepäck warten, dreht plötzlich ein Toter auf dem Kofferband seine Runden.
Sofort steht fest: Der Mann ist ermordet worden. Just zu dieser Zeit tritt Peter Kappe seine neue Stelle als Kriminalkommissar bei der Mordkommission 6 an.
Gemeinsam mit seinem neuen Kollegen, dem weltgewandten Kriminalmeister
Wolf Landsberger, soll er den Tegeler Fall lösen.

Bettina Kerwien legt mit ihrem ersten Kappe-Band einen äußerst spannenden Kriminalfall um die Anfangszeit des heute heiß diskutierten Flughafens Tegel vor. Mit ihrem speziellen temporeichen Erzählstil bringt sie neuen Schwung in die beliebte Krimi-Reihe.

Bettina Kerwien wurde 1967 geboren und hat Amerikanistik und Publizistik an der Freien Universität Berlin studiert.
Daneben schrieb und fotografierte sie für verschiedene Zeitungen. 1989 gründete sie die Werbeagentur »Horizonte« und hob die Berliner Handball-Fachzeitschrift »HiB« aus der Taufe.
1997 erwarb sie gemeinsam mit sieben Kollegen ein traditionelles Stahlbau-Unternehmen. Nach einer beruflichen Zäsur im Jahr 2004, die sie zur Geschäftsführerin dieses Unternehmens machte, widmete sie sich dem Schreiben.

Mit „Machtfrage“ gab sie ihr kriminelles Debüt im Gmeiner-Verlag. Danach folgten der „Märzwinter“ (Sutton Verlag) (zum Verfügbarkeitscheck ; außerdem über die Onleihe als E-Book entleihbar) und der „Mitternachtsnotar“ (Jaron Verlag) .
Quelle und weitere Informationen: https://bettinakerwien.de/die-autorin/

In der Humboldt-Bibliothek sind zudem vorhanden:

Eintritt frei

November

Harfenist Thomas Siener
Bild: Thomas Siener

Freitag, 08. November 2019, 19.30 Uhr

Konzertvortrag mit Thomas Siener – Eine Stunde mit Anton Tschechow. Kurzgeschichten erzählt zur Harfe

Durch seine Kurzgeschichten erlangte Anton Tschechow weltweites Ansehen und gilt als der Meister der russischen Shortstory. Der gelernte Arzt veröffentlichte bis kurz vor seinem Tod über 600 literarische Werke und ist international vor allem als Dramatiker durch Stücke wie „Der Kirschgarten“ oder „Die Möwe“ bekannt. Dem scherzhaft-ironischen, elegant-klaren Stil seiner Miniaturen, Anekdoten und Alltagsbeobachtungen, dem typischen
„Tschechow-Ton“, liegt eine unterhaltsame und doch bedeutungsreiche Leichtigkeit seiner Geschichten zugrunde.

Thomas Siener ist studierter Musiker und widmet sich seit längerem mit seinen Programmen der klassischen Literatur und der Malerei. Es bereitet ihm große Freude, in seinen Konzertvorträgen die verschiedenen Künste zu verbinden, um sich selbst und seine Zuhörer mit neuen Einsichten
und Erkenntnissen zu bereichern.
So hält er Bildvorträge über das geheimnisvolle Volk der Kelten oder über die Lagunenstadt Venedig, beschäftigt sich aber auch in zwei Programmen mit der Wirkung von Malerei oder liest professionell mit großer Begeisterung Tschechow vor, wie im hier vorliegenden Programm.
Neu hinzugekommen ist ein Programm mit Renaissancemusik und passenden Texten von Shakespeare, Boccaccio, Villon und Petrarca.

In der Humboldt-Bibliothek finden Sie u.a.: * Tschechows “Meistererzählungen” (Buch; Verfügbarkeit in der Humboldt-Bibliothek(Tschechows Meistererzählungen VOEBB)),
  • “Klaus Bednarz liest Anton Čechov : zwei Erzählungen” (Hörbuch)
  • Tschechows “Erzählung eines Unbekannten” (Hörbuch)
  • Tschechows “Ein Duell” (Hörbuch)
  • Tschechiws “Ein unnötiger Sieg” (Hörbuch)

Eintritt frei

Neudecker, Christiane - der Gott der Stadt
Bild: Luchterhand

Mittwoch, 13. November 2019, 19.30 Uhr

Lesezeichen – Literatur live in Tegel
Christiane Neudecker liest aus ihrem Roman “Der Gott der Stadt

Christiane Neudecker: Der Gott der Stadt

Am Anfang steht der Tod.
Jemand versinkt zwischen geborstenen
Eisschollen und eine Leiche baumelt von
der Decke eines Theaters.
Die Todesfälle liegen Jahrzehnte auseinander,
doch es ist der gleiche Todestag:
der 16. Januar. Im Winter 1912 ertrank
Georg Heym beim Schlittschuhlaufen,
1995 werden die Novizen einer elitären Schauspielschule im gerade wiedervereinten Berlin auf sein verrätseltes Faust-Fragment angesetzt. Angestachelt von ihrem Professor verstricken sie sich immer tiefer in den Gedankenlabyrinthen des genialischen Dichters.
Der psychologische Druck steigt,
Konkurrenz entflammt, Wahn und Wirklichkeit beginnen zu verschwimmen.
Dann wird ein Toter auf der Probebühne der Schule gefunden. War es Mord, Selbstmord – oder doch ein Teufelspakt?

Muss man jemanden töten, um einen Mörder zu verstehen? •
Ein brillanter Roman um das so geheimnisumwitterte wie unbekannte
Faust-Fragment Georg Heyms. •
Schon im Vorfeld vielfach ausgezeichnet:
Gefördert durch den Deutschen Literaturfonds,
das Arbeitsstipendium des Berliner Senats,
den EHF und das Spreewaldliteraturstipendium. •
Eine literarische Studie über das Böse, atmosphärisch, spannend und mit der erzählerischen Wucht von Donna Tartts

Luchterhand. In Zusammenarbeit mit der VHS Reinickendorf.

Eintritt: 7,- €, ermäßigt: 4,- €

Nastassja Nass
Bild: Nastassja Nass

Samstag, 16. November 2019, 19.30 Uhr

“Von Humboldt bis heute” – ein Konzert mit den Friday Singers, Nastassja Nass und Band.

Anlässlich des 250. Geburtstags von Alexander von Humboldt präsentieren Nastassja Nass und Oliver Lepinat gemeinsam mit den Friday Singers
„Von Humboldt bis Heute – Eine musikalische Reise vom 19. ins 21. Jahrhundert“

Nastassja Nass ist gebürtige Berlinerin. Ihre musikalische Laufbahn begann mit 5 Jahren mit dem Erlernen des Klavierspiels. Sie war Jungstudentin am Julius-Stern Institut der U.d.K. mit Klavier und Gesang. Später studierte sie an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover, wo sie die Diplomprüfung in Operngesang absolvierte. Sie wird gecoacht und beraten von dem renommierten Vocal Coach David Lee Brewer. Nastassja ist nicht nur im klassischen Gesang zu Hause. Als Gastsängerin ist sie in verschiedenen Big Bands, Jazz-, Reggae- und Hip Hop Formationen aktiv. Sie wird in diversen Studios gebucht, um Backing-Vocals und Chöre einzusingen oder ihre eigenen Songs aufzunehmen. Nastassja Nass gibt international Workshops, Konzerte und wirkt in Opernproduktionen mit. Ihre Schüler wurden im Programm des Friedrichsstadtpalasts engagiert, bestanden die Aufnahmeprüfung an Hochschulen, touren mit ihren Bands oder singen einfach für sich als persönlichen Ausgleich. Ihre solide Ausbildung im Zusammenspiel mit dem sehr vielseitigen Repertoire und der nationalen sowie internationalen Opern-, Konzert- und Studioerfahrung machen die Sopranistin Nastassja Nass mit multikulturellem Hintergrund zu einer Allrounderin und professionellen, Perfektionistin. Seit 2014 ist sie als Gesangsdozentin an der Fachhochschule Clara Hoffbauer, Potsdam und an der Musikschule Reinickendorf Berlin tätig. (www.nastassjanass.com)

Oliver Lepinat
  • 1968 in Berlin geboren
  • 1976 erster Klavierunterricht
  • 1988-90 Kompositionsunterricht
  • 1994 bis 1998 Studium der Jazz- und Popularmusik an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin
  • 1998 Havanna/Kuba: Studium von Tumbaos und kubanischer Musik
  • 2001-2004 Lehrtätigkeit an der Musikschule Potsdam
  • 2004 Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater Rostock
  • 2005-2012 Málaga/Südspanien: verschiedene Projekte mit Musikern aus Spanien, Argentinien, Kuba, Brasilien, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien, USA, Chile, Niederlande, Uruguay, Puerto Rico…
    Konzerte unter anderem in Libreville/Gabon, Shanghai/China, Luxemburg u.a.
  • seit 2013 Lehrtätigkeit an der Musikschule Reinickendorf
  • 2013 und 2014 mit der Band „Now’s the Time“ auf der MS Europa 2
  • 2016 auf Deutschland-Tour mit „Happy Birthday Frank Sinatra“ (The Original Las Vegas Tribute Show)
  • seit 2018 Lehrtätigkeit an der Fachhochschule Clara Hoffbauer Potsdam
Humboldtjahr-Weblink

Mittwoch, 20. November 2019, 19.30 Uhr

Nature Writing – Abschlussveranstaltung des Humboldt-Jahres 2019
*Lesung und Gespräch mit Michael Kleeberg, der einerseits eigene Texte im Sinne des Nature Writing geschrieben hat und andererseits als Übersetzer einiges dazu zu berichten weiß.

Eintritt: 5,- €, ermäßigt: 3,- €

Angela Wingerath und Antoni Anissegos
Bild: Angela Wingerath / Antoni Anissegos

Freitag, 22. November 2019, 19.30 Uhr

“Liebesode” – ein Liederabend mit Angela Wingerath und Antoni Anissegos.

Angela Wingerath (Sopran)
und Antoni Anissegos (Flügel)
präsentieren mit „Liebesode“ ein Konzert- und Liedprogramm, das einen Sog durch Zeit und Raum entfaltet und Traditionelles mit modernen Eigenkompositionen zu verbinden weiß.

Sie hören Lieder und Klavierwerke von
  • Franz Schubert,
  • Johannes Brahms,
  • Claude Debussy,
  • Gabriel Faure,
  • Philip Glass,
    als auch vollständig aus dem Moment heraus entstehende Improvisationen.
    Die Lust am Wechselspiel vom intimen Lied, einer spätromantischen Klaviermusik bis hin zur „unerhörten“ Improvisation verdichtet den Eindruck eines schöpferischen Neuen, eines über die Zeit hinauswachsenden musikalischen Ereignisses.

Hier werden durch feinsinnige Dramaturgie Hörgewohnheiten irritiert.
Ein vom tiefen Wirken getragenes, blindes Verständnis der beiden Musiker im
Wechsel von klassischer Form und Improvisation lässt auf der Bühne eine
einzigartige Atmosphäre entstehen, die gefangen zu nehmen vermag.

Angela Wingerath studierte Opern- und Liedgesang in Berlin. Sie setzte sich Infolge von Zusammenarbeit mit Komponisten der Neuen Musik während ihres Studiums mit erweiterten experimentellen Stimmtechniken auseinander.
Ihr besonderes Interesse gilt dem Liedgesang, der Neuen Musik und der Improvisation.
Angela Wingerath hatte unter anderem Engagements am Berliner Ensemble und dem Deutschen Theater in Berlin und arbeitet mit Komponisten wie Michael E. Edgerton oder Kent Olofsson zusammen.
(angela-wingerath.de)

Antoni Anissegos erhielt 1991 das Klavierdiplom vom Staatlichen Konservatorium Thessaloniki und studierte Komposition an der Franz Liszt Akademie in Budapest und an den Musikhochschulen Wien und Köln.
Parallel studierte er Jazzklavier und erhielt in Köln sein Kompositionsdiplom.
Außerdem war er bis 2001 Meisterschüler von Walter Zimmermann an der UdK Berlin.
Ein Jahr später erhielt er für „Stirrings Still“ (nach Samuel Beckett) den Kompositionspreis des Landes Berlin. Er arbeitet heute als Komponist, Pianist und Elektronischer Musiker und lebt in Berlin.
(enstase.com)

Gefördert von der dezentralen Kulturarbeit beim Bezirksamt Reinickendorf, Abt. Bauen, Bildung und Kultur.

Eintritt: 8,- €, ermäßigt: 6,- €

Dezember