Making von der Couch: Online-Workshops, Tutorials, Streaming-Angebote der Stadtbibliothek Berlin-Mitte

Makerspace

Makerspace - deine idee. dein ding. dein ort.

Workshops

Der Makerspace der Philipp-Schaeffer-Bibliothek bietet die Möglichkeit, bequem und sicher zu Hause an Online-Workshops teilzunehme. Über ein digitales Klassenzimmer können so neue Techniken kennengelernt und kostenfrei erprobt werden.

    • Programmieren lernen mit Scratch – Online-Workshop
    • Eine eigene Webseite mit Wordpress erstellen
    • Häkeln – Schals, Mützen und allerlei Wärmendes für Herbst und Winter
    • Mini-PC Arduino – wir bauen einen Tee-Time
    • Einführung in den 3D-Druck
    • Einführung in den Textildruck
    • Zendoodle I-V
Tutorials

Tutorials

Tutorials: FreeLab – Makerspace in der Schiller-Bibliothek

    • Bling, bling – designe deinen Schmuck selbst!
      • In einem Schmuck-Workshop werden unter Anleitung Lederarmbänder und Gliederketten gefertigt.
    • Näh-Workshop
      • Gestalte deinen individuellen Schlüsselanhänger
    • 3D-Druck
      • Ein kurzes Tutorial zum 3D Druck im FreeLab in der Schiller-Bibliothek
    • Nasen-Mund-Maske
      • In dieser Nähanleitung zeigen wir euch, wie ihr schnell eine einfache Gesichtsmaske nähen könnt.
    • Textildruck
      • T-Shirts selber bedrucken einfach erklärt.
    • Unboxing 3D
      • Unser neuer 3 D-Drucker, ausgepackt und zusammengebaut von Katharina und Sigrid.
    • Unboxing Stickmaschine
      • Unsere neue Stickmaschine, ausgepackt und zusammengebaut von Katharina und Sigrid.
    • Beanie Workshop
      • Stylische Beanie Mütze selber nähen: Katharina und Sigrid zeigen dir alle Schritte vom Zuschnitt bis zum Besticken mit unserer neuen Stickmaschine und dem Nähen mit der Overlock-Nähmaschine.
Dance Coach mit Manuel Neubauer

Manuel Neubauer

  • Lernt hier und jetzt mit Manu von der FLYING STEPS ACADEMY, einem der bekanntesten Breakdance Unternehmen der Welt, Milly Rock, Cosby Walk, Swag Bounce und noch einiges mehr!
    Viel Spaß beim Ausprobieren!

YouTube

Stadtbibliothek Berlin-Mitte – Zu lesen fängt man in der Mitte an!

Detlef Bluhm: Die Architektur der Fünfzigerjahre

Detlef Bluhm

Detlef Bluhm

Detlef Bluhm stellt sein neues Buch zur Architektur der Fünfzigerjahre in Berlin vor. Aus den Trümmern des Weltkriegs sollte die modernste Stadt der Welt entstehen. Von der zeitlosen Modernität der damals in Ost und West gebauten Architektur zeugen heute noch Meisterwerke wie das Telefunken-Hochhaus, der Zoopalast und das Kino International, das Haus der Kulturen der Welt und das Corbusier-Haus, das Café Moskau, das Hansaviertel, die Kunsthochschule Weißensee und viele mehr.
In brillanten und großformatigen Fotografien präsentiert Detlef Bluhm die Highlights der Nachkriegsmoderne von ihrer schönsten Seite – inklusive einiger zum Teil öffentlich nicht zugänglicher Innenräume.

Gespräch mit Wladimir Kaminer & Juliane Fürst: Ist es leicht, jung zu sein?

Gespräch mit Wladimir Kaminer & Juliane Fürst: Ist es leicht, jung zu sein?

Ein Gespräch mit Wladimir Kaminer und Juliane Fürst über die sowjetische Jugend, die Perestroika und das Ende der Sowjetunion.

Ist es leicht, jung zu sein?, fragte Juris Podnieks 1986 in seinem gleichnamigen Dokumentarfilm über die junge Generation der 80er Jahre. Der Film brach mit vielen Tabus: Er zeigte ein Konzert einer verbotenen Punkband; junge Hooligans, die sich in Vorortzügen flegelten und randalierten; kaputte und orientierungslose Afghanistanrückkehrer; junge Mütter, die sich um die Folgen von Tschernobyl sorgten. Trotzdem, oder gerade deshalb, wurde der Film schnell Kult, genau wie die Rockikonen der jungen Perestroikageneration – Viktor Tsoi, Boris Grebenschikow, Jurij Schewtschuk. Neue Subkulturen, die unter dem Begriff Neformaly fungierten, schossen bald wie Pilze aus dem unstabilen Boden der untergehenden Sowjetunion. Politisch gab es bald für jede Ideologie – vom Faschismus über den Zionismus bis zum Anarchismus – eine Vereinigung. Stilistisch wurde alles ausprobiert, von Retro-Teddy-Boys bis Punk und Glamrock. Aber die Geschichte der wilden sowjetischen Jugend ist dreißig Jahre nach dem Ende der Sowjetunion in Vergessenheit geraten, obwohl sie gerade jetzt, wo junge Leute in Russland und Belarus auf die Straße gehen, ihre Kunst als Protest verstehen und sich versteckte Nischenexistenzen aufbauen, wieder neue Relevanz hat.

Der Schriftsteller und Zeitzeuge Wladimir Kaminer war 23 Jahre alt, als er Moskau 1990 in Richtung Berlin verließ. Die Jahre davor verbrachte er in der wilden spätsowjetischen Jugendszene, in der man an allen Ecken Musik, Protest und jugendliche Identitätsfindung machte und die er in Form seiner Russendisko mit sich nach Berlin brachte. Einige seiner Erinnerungen von der Götterdämmerung des sowjetischen Imperiums finden sich in seinen Werken wieder.
Die Historikerin Juliane Fürst besuchte in den späten 80ern noch eine Klosterschule in München. Sie kam erst durch ein Projekt über die sowjetische 1968er Generation mit dem alternativen Milieu in der Sowjetunion in Berührung und schrieb darüber ein Buch, das in diesem Jahr unter dem Titel “Flowers through Concrete: Explorations in Soviet Hippieland” erschien.

Moderiert wurde das Gespräch von Gabriele Freitag, der Leiterin der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde.

Eine Kooperationsveranstaltung von OFFEN FÜR KULTUR, Leibniz-Zentrum für zeithistorische Forschung Potsdam, Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e. V. und Krach 1991.

Die „grünen“ Angebote der Bibliothek Tiergarten-Süd

Die „grünen“ Angebote der Bibliothek Tiergarten-Süd

„Video: VöBB“

Insektenfreundliche Schauflächen und Hochbeete, eine Saatgut-Bibliothek, die „Bibliothek der Dinge“ mit Werkzeugen und Gartengeräten und themenrelevante Medien geben Anregungen für eine naturnahe und nachhaltige Lebensweise.
Die „grünen“ Angebote der Bibliothek Tiergarten-Süd

Bärbel Högner: Das Corbusierhaus – ein Berliner Original

Bärbel Högner

Bärbel Högner

Le Corbusier entwarf für die Interbau 1957 ein Wohnhochhaus nach dem Vorbild seiner ersten »Wohnmaschine« in Marseille. Für den riesigen Bau fand sich ein Platz außerhalb des Hansaviertels.
Live aus dem Courbusierhaus stellt Bärbel Högner gemeinsam mit Wolfgang Köhler ihr neues Buch „Le Corbusier: Unité d’habitation »Typ Berlin«“ vor, das die besondere Geschichte der Charlottenburger Unité d’habitation und ihre eigenwilligen Qualitäten würdigt.

Isabell Lütkehaus: Umgang im Wechselmodell: Eine Familie, zwei Zuhause

Isabell Lütkehaus

Isabell Lütkehaus präsentiert ihren neuen Ratgeber ‘Umgang im Wechselmodell: Eine Familie, zwei Zuhause: Gleichberechtigte Eltern bleiben nach Trennung und Scheidung’ und beantwortet Fragen.
Unter dem Wechselmodell versteht man eine Regelung zum Umgang nach einer Trennung oder Scheidung, bei der beide Elternteile dem Kind ein Zuhause bieten, in dem es sich abwechselnd aufhält.
Der Ratgeber behandelt psychologische, praktische und rechtliche Fragen von Eltern, wenn sie sich für das sog. Wechselmodell entschieden haben oder darüber nachdenken. Er unterstützt Eltern und Kinder, um einen guten Weg als gemeinsame Familie in neuer Form zu finden und bietet rechtliche Vorgaben sowie praktische Erfolgsfaktoren für eine gelungene Umsetzung. Das Wohl des Kindes bildet dabei die Klammer um die Darstellung.

Umgang im Wechselmodell: Eine Familie, zwei Zuhause

Lesung mit Alexander Osang: Fast hell - live aus der Philipp-Schaeffer-Bibliothek in Berlin-Mitte

Lesung mit Alexander Osang in der Stadtbibliothek Berlin-Mitte

Alexander Osang, Journalist und Romanautor, entwirft in seinem aktuellen Buch FAST HELL ein Doppelporträt von Uwe, den er in Brooklyn kennenlernte, und sich selbst. Bei reichlich Wodka tauchen beide auf der Fähre von Helsinki nach Sankt Petersburg ein in Erinnerungen und unglaubliche Geschichten über ihre ostdeutsche Herkunft und die rauschhafte Wendezeit. Doch wie schreibt man diese Geschichten wahrhaftig auf? Entstanden ist sein bisher persönlichstes Buch.

Das Märchen von der schlauen Mama Sambona

Loretta Lopez und Frieda Hartmann

Loretta Lopez und Frieda Hartmann

“Zu Mama Sambona, einer klugen alten Königin, kommt eines Tages ein eleganter Herr, der möchte sie holen, um sie zu ihren Ahnen zu bringen: Es ist der Tod. Die kluge Alte aber macht dem Tod einen Strich durch die Rechnung. So viele Dinge sind noch zu tun…”

Loretta Lopez und Frieda Hartmann erzählen diese schöne Geschichte aus Afrika in spanisch und deutscher Sprache. Mit musikalischer Untermalung und handgemachten Soundeffekten wird diese Erzählstunde zu einem echten Erlebnis, nicht nur für Kinder!

Martin Feifel liest Kim Young-ha: „Aufzeichnungen eines Serienmörders“

Martin Feifel

Der Schauspieler Martin Feifel liest Kim Young-ha: „Aufzeichnungen eines Serienmörders“ und ist im Gespräch mit der Verlegerin Katja Cassing (cass Verlag).

Mauer mit Banane

Meine freie Deutsche Jugend

Meine freie Deutsche Jugend

Die Graphic Novel „Meine Freie Deutsche Jugend“ von Susanne Buddenberg und Thomas Henseler – eine künstlerische Bearbeitung des autobiografischen Bestsellers von Claudia Rusch, aus dem Jahr 2003 – ist in diesem Jahr im Christoph Links Verlag erschienen.

Beschrieben wird eine fast normale, glückliche Kindheit in Ostberlin. Die Umstände sind jedoch besondere, da die Mutter des Mädchens aktiv in der Bürgerrechtsbewegung ist.

Merle Kröger: Die Experten | Offen für Kultur Auftaktveranstaltung

Online-Lesung “Die Experten”: Merle Kröger (Thriller) im Gespräch mit Stefanie Schulte Strathaus.

Die Auftaktveranstaltung von „Offen für Kultur“ in der Hansabibliothek bildet die Online-Lesung von Merle Kröger und Stefanie Schulte Strathaus, die live aus dem Garten der Hansabibliothek auf dem YouTube Kanal der Stadtbibliothek Mitte zu sehen ist.
In ihrem im Februar 2021 erschienen dokumentarischen Kriminalroman „Die Experten“ begibt sich Merle Kröger auf Spurensuche nach Ägypten in die frühen 60er Jahre und beleuchtet damit Kairo als einen Schauplatz des kalten Krieges. Die Protagonistin des Romans ist die 17-jährige Rita Hellberg. Sie folgt Anfang der 1960er Jahre nicht ganz freiwillig ihrer Familie nach Kairo, weil ihr Vater dort eine lukrative Stelle antritt. Der gefragte deutsche Ingenieur hat schon für die Nazis militärische Flugzeugtechnik entwickelt und soll jetzt in Ägypten moderne Kampfjets bauen.
Den Hintergrund für den Roman bildet dabei die Familiengeschichte von Stefanie Schulte Strathaus, die Merle Kröger fiktionalisiert und mit dokumentarischem Material wie Geheimdienstakten, Fotobeschreibungen und Zeitungsartikel kombiniert.

Thilo Geisler: Salto vom Aalto

Thilo Geisler

Thilo Geisler stellt seinen aktuellen Hansathriller in der Hansabibliothek vor

Titus Müller: Die goldenen Jahre des Franz Tausend

Titus Müller

Titus Müller

Der Autor Titus Müller stellt seinen aktuellen Roman “Die goldenen Jahre des Franz Tausend” (Blessing 2020) vor. Die wahre Geschichte des Franz Tausend weitet sich in diesem Roman zu einem Panorama Deutschlands in den 1920er und 1930er Jahren. Ein Gesellschaftsporträt der “Goldenen Zwanziger” mit Carl von Ossietzky, Thomas Mann und anderen.

Andreas Ulrich: Die Kinder von der Fischerinsel

Die Kinder von der Fischerinsel

Andreas Ulrich im Gespräch mit Knut Elstermann live aus der Philipp-Schaeffer-Bibliothek in Mitte.
Zwischen 1969 und 1973 entstand im Zentrum Ost-Berlins ein einzigartiger Hochhauskiez. In die markanten Neubauten auf der Fischerinsel zogen neben kinderreichen Familien vor allem Künstler, Wissenschaftler, Funktionäre und Diplomaten ein – DDR-Alltag traf hier auf Prominenz und Extravaganz. An keinem Ort in der DDR wohnten einst so viele VIPs wie in dieser Hochhaussiedlung. Jedes Kind, dass dort lebte, konnte mit den Namen von Prominenten prahlen, die im eigenen Haus wohnten. So auch Andreas Ulrich, der eine Zeitlang mit seiner Familie auf der Fischerinsel lebte.
Fünf Jahrzehnte später begibt sich der Journalist auf die Suche nach seinen einstigen Mitschülern, um herauszufinden, was aus ihnen geworden ist. Die Recherchen führen ihn weit über Berlin hinaus und offenbaren komische und dramatische, mitunter auch tragische Lebensgeschichten.

Die Kinder von der Fischerinsel

Wölfe (er)hören - Sprecher Frank Arnold und Autorin Petra Ahne

Frank Arnold

Erbittert verfolgt und bis zum 19. Jahrhundert nahezu vollständig ausgerottet, kehrt der Wolf langsam wieder zurück – und sorgt dabei für Staunen, Empörung und hitzige Diskussionen. Was machte den Isegrim für den Menschen zur furchteinflößenden Bestie? Was hat sich verändert, dass wir nun bereit sind, ihm seinen Lebensraum zurückzugeben? Und wie viel Wildnis können wir ertragen?
In ihrem klugen und feinfühligen Tierportrait nimmt Petra Ahne die kultur- und naturgeschichtliche Fährte des bernsteinäugigen Wanderers auf und durchstreift die Motivgeschichte von Rotkäppchen bis zum Werwolf. Gemeinsam mit der Autorin folgt der Schauspieler und Sprecher Frank Arnold der Spur von Canis Lupus [lat.] und spricht über seine Lebensweise, seinen Kampf ums Überleben und seine Verwandtschaft zum Hund.
Es moderiert Katrin Machulik, Lektorin der NATURKUNDEN-Hörbuchreihe bei DAV.

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