Inhaltsspalte

Le Corbusier und die Nachkriegsmodernen in Marseille und Berlin

Fotografien zweier Le Corbusier-Bauten
21. Oktober
Bild: © B. Högner, Werk © FLC/VG-Bildkunst, Bonn

AUSGEBUCHT: Vortrag mit Buchvorstellung von Bärbel Högner

Beim Wiederaufbau Berlins übernahm der Ostteil der Stadt die Führung: Entlang der Stalinallee entstanden ab 1951 prachtvolle Wohnblöcke. Der Westen der Stadt antwortete mit einem sachlichen Statement in Anlehnung an den International Style: 1957 eröffnete die internationale Bauausstellung im Hansaviertel. Auch Le Corbusier war eingeladen und bestand darauf, ein Scheibenhochhaus von gleicher Dimension wie die erste berühmte Unité d’habitation in Marseille zu errichten.
Herausgeberin Bärbel Högner stellt eine neue Publikation über die Geschichte seiner Berliner Wohneinheit vor. Leitgedanke ihres Vortrags ist die Gegenüberstellung Marseille-Berlin: Die beiden »Wohnmaschinen« und die Gesamtsituation der Nachkriegszeit in den beiden Städten. Welche politischen, sozialen und ökonomischen Gegebenheiten lagen vor? Wo zeigen sich historisch und konstruktiv Gemeinsamkeiten? Und wie wurden Le Corbusiers Entwürfe – im Westen wie im Osten – diskutiert?

Bezirkszentralbibliothek Pablo Neruda
21. Oktober 2020, 19:30 Uhr
Eintritt frei
Nur mit Anmeldung unter info-stadtbibliothek@ba-fk.berlin.de

Eine Kooperation mit Stalinbauten e.V.