Golfen macht fit und gesund

Golfen macht fit und gesund

Das verbreitete Vorurteil, Golf sei ein gemütlicher Altherren-Sport und erfordere keine besondere Fitness, ist leicht widerlegt: Auf einer 18-Löcher-Runde werden zwischen 100 und 200 Schwüngen absolviert und zwischen acht und zehn Kilometer zurückgelegt. Während einer Runde sind die Spieler gut vier Stunden unterwegs und beanspruchen dabei Kondition und Konzentration.

Golfspieler

© picture alliance / dpa

Profi-Golfspieler Martin Kaymer beim Schwung

Wer mit Spaß und Vergnügen auf die Runde geht, trainiert den Körper und findet gleichzeitig auch Ruhe, Ausgleich und Entspannung beim Spiel. Diese weichen Gesundheitsfaktoren helfen gegen Stress im Alltag und sind zugleich eine gute Prävention.

Gute Ausdauer ist von Vorteil

Personen mit guter Grundlagenausdauer sind dabei im Vorteil, denn sie können sich während des gesamten Spiels besser konzentrieren, um ihre Schläge technisch optimal auszuführen. Besonders am Ende der Runde schlägt das zu Buche. Um die Kondition zu verbessern, sind beispielsweise das Training am Ergometer, leichtes Joggen oder Walken geeignet.

Golf eignet sich auch als Rehabilitationssport

Golf nützt nicht nur der allgemeinen Fitness, sondern auch dem Herzen. Wer drei bis vier Stunden Golf pro Woche spielt, erzielt vergleichbare kardioprotektive Effekte wie jemand, der etwa zweieinhalb bis drei Stunden walkt. Auch als Rehabilitationssport, beispielsweise nach einem Schlaganfall, ist Golf aufgrund der hohen Konzentrations- und Koordinationsanforderungen inzwischen auf dem Vormarsch.

Vorteil: Geringes Verletzungsrisiko

Zu all den positiven Trainingseffekten kommt hinzu, dass Golf eine eher ungefährliche Sportart mit geringem Verletzungsrisiko ist. Trotzdem sollte vor dem Beginn einer Runde ein kurzes Aufwärmprogramm absolviert werden, um Verletzungen des Bewegungsapparates vorzubeugen.

Quelle: DGV

| Aktualisierung: 3. Mai 2016