Außergewöhnliche Sportarten

Außergewöhnliche Sportarten

Berlin ist ein Paradies für außergewöhnliche Sportarten: Ob Jugger, Kubb, Slacklining oder Parkour - sie sind garantiert nicht alltäglich.

  • Balanceakt im Park© dpa
    Slacklining - Balancieren auf einem zwischen zwei Bäumen gespannten Gurtband - fordert den Gleichgewichtssinn und die Muskulatur, denn das Seil hängt nie ruhig.
  • Jugger kämpfen gegeneinander© dpa
    Jugger im Einsatz: Ein «Kettenmann» greift mit seinem selbstgebauten Spielgerät einen mit Kurzpompfe und Schild bewaffneten Gegenspieler an.
  • Trendsportart Parkour© dpa
    Parkour ist eine Trendsportart, die viel Training erfordert.
  • Blackminton© dpa
    Spieler schlagen in Berlin bei einer Blackminton Party in Europas größter Beachvolleyball-Halle einen Ball.
  • Extremsport© dpa
    Basejumper in Kuala Lumpur

Jugger: Die Endzeit-Gladiatoren

Jugger versuchen, den Spielball ins gegnerische Tor zu kriegen. Die Spieler, die den "Jugg" gerade nicht haben, schlagen mit Schwertern oder Stäben (Pompfen) auf die gegnerische Mannschaft ein um sie am Punkten zu hindern. Was auf den ersten Blick aussieht wie eine Mischung aus Gladiatorenkampf und American Football, ist tatsächlich eine offiziell anerkannte Sportart. Und nicht gefährlicher als andere Mannschaftssportarten: Die Waffen bestehen aus Kunststoff und sind dick gepolstert. Es gibt mehrere Sportvereine in Berlin, die Jugger anbieten

Slacklining: Balanceakt auf dem Gummiseil

Sie tun es im Park. Und sie tun es immer öfter. Einfach einen Gurt von Baum zu Baum spannen, fertig ist das Sportgerät. Slacklining, der Balanceakt auf dem schwankenden Gummiseil, hat auch in Berlin schon viele Anhänger. Besonders beliebt bei Slacklinern ist der Volkspark Hasenheide. Auch Workshops sind im Angebot.
Lasergame
© dpa

Action & Abenteuer

Paintball, House-Running, Lasergame & Co.: Die besten Adressen in Berlin für Action, Abenteuer und Trendsportarten. mehr

Parkour: Immer auf direktem Weg

Parkourläufer überwinden in elegantem Sprung Parkbänke, Mauern und Zäune, rollen unter Gittern hindurch, balancieren über schmale Geländer und hangeln sich an Gerüsten und Mauervorsprüngen entlang. Traceure, wie sich die Hindernisläufer nennen, wählen statt dem vorgegebenen den direkten Weg. Auch in Berlin hat der Sport Anhänger. Einige sind in Vereinen organisiert, die auch Kurse für Anfänger anbieten.

Blackminton, Moonlight-Bowling: Schlaflos in Berlin

Blackminton, Moonlight-Bowling, Schwarzlicht-Tischtennis und Minigolf um Dunkeln versprechen nach Sonnenuntergang reichlich Action statt Nachtruhe. Auch Berlin ist bei dem Trend dabei. Gleich mehrere Veranstalter bieten den Schwarzlicht-Spaß zur späten Stunde an.

Base-Jumping: Bis an die Grenzen

Basejumper stürzen sich aus einer Höhe von 120 Metern von Gebäuden, Brücken, Antennen und Klippen - mit Fallschirm im Rucksack. Base-Jumping ist zwar ein Extremsport, lebensmüde Spinner sind Basejumper aber nicht. Jeder Sprung muss perfekt vorbereitet sein und erfordert absolute Konzentration. Sonst war es der letzte. Wo gesprungen werden darf, hängt auch vom Land ab. In Deutschland müssen Sprünge von bestimmten Objekten vom deutschen Fallschirmsportverband genehmigt werden. Auch der Fernsehturm am Alexanderplatz wurde schon zugelassen.

Kubb: Spielen wie die Wikinger

Bei "Kubb" treffen runde Hölzer auf rechteckige Holzklötze. Das bouleähnliche Wurfspiel aus dem hohen Norden hat schon viele Berliner infiziert. Sie spielen es in den Berliner Parks und sogar auf zugefrorenen Seen – und immer geht es darum, den König der Gegner "umzulegen".

Aktualisierung: 25. Juli 2019

Service: Funsport