Senioren: Sportart dem Alter anpassen

Senioren: Sportart dem Alter anpassen

Überlasten sich ältere Menschen beim Sport, bekommen sie die gesundheitlichen Folgen schnell zu spüren. Doch aufgeben müssen sie ihre Lieblingssportart deswegen nicht.

Senioren beim Nordic-Walking

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Viele Senioren halten sich regelmäßig mit Nordic-Walking fit. Wenn jedoch die Gelenke anschwellen oder der Puls am Morgen zu hoch ist, sollten sie sich eine Schonzeit gönnen.

Tennis, Fußball, Wandern - ältere Menschen können viele Sportarten weiterhin betreiben. Sie sollten aber auf ihren Körper hören und das Training anpassen, wenn es zu viel wird, rät Prof. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln.

Überlastung des Körpers erkennen

Aber woran erkennt man eine Überlastung? «Wenn zum Beispiel Gelenke nach 18 bis 24 Stunden rot oder warm werden oder anschwellen, ist das ein Zeichen dafür, dass der Sportler übertrieben hat», erklärt Froböse.

Am Morgen Herzfrequenz messen

Am besten messen ältere Menschen morgens im Bett regelmäßig ihre Herzfrequenz, etwa mit einem Pulsmessgerät. Nach einiger Zeit wissen sie dann, wie hoch der Puls normalerweise ist. «Ist er dann an einem Morgen um vier bis sechs Schläge erhöht, heißt das: Ruhe bewahren.» Ein erhöhter Puls könnte ein Zeichen für einen aufkommenden Infekt sein.

Sport eigener Leistungsfähigkeit anpassen

Den Lieblingssport aufgeben müssen ältere Menschen nicht. Stattdessen können sie die meisten Sportarten gut auf die eigene Leistungsfähigkeit anpassen, rät Froböse. Beim Tennis tauschen sie den Hartplatz gegen einen Ascheplatz ein, bespannen den Schläger anders und trainieren im Doppel statt im Einzel. Fußballer können auf einem Kleinfeld spielen, Skifahrer einen langsameren Ski ausleihen.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 30. Januar 2017