Minustemperaturen: Wann das Lauftraining zum Risiko wird

Minustemperaturen: Wann das Lauftraining zum Risiko wird

Sinken die Temperaturen zu tief in den Keller, kann Lauftraining dem Körper schaden. Ein Sportmediziner erklärt, ab welcher Temperatur es kritisch wird - und warum.

Jogger im Schnee

© dpa

Schneewetter muss für Jogger kein Hindernis sein. Doch sinken die Temperaturen unter zehn Grad minus, leidet die Durchblutung.

Bei eisigen Temperaturen sollten Sportler ihr Lauftraining unterbrechen. Zeigt das Thermometer weniger als minus zehn Grad Celsius, leidet die Durchblutung von Sehnen, Bändern und Gelenken, erklärt Prof. Sven Ostermeier, Sportmediziner an der Gelenk-Klinik Gundelfingen.

Joggen beugt Erkältungen vor

Ist das Wetter allerdings nur schmuddelig, aber die Lufttemperatur nicht ganz so kalt, spricht nichts gegen das Lauftraining. Im Gegenteil: Regelmäßiges Joggen an der frischen Luft beugt Ostermeier zufolge Erkältungen vor.

Vor dem Training bei Kälte gut aufwärmen

Bei weniger als null Grad sollte sich der Sportler aber vor dem Training mit Koordinationsübungen aufwärmen - und ein dünnes Tuch über Mund und Nase tragen. Die eisige Atemluft kann sonst die Schleimhäute austrocknen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 16. Januar 2017