Herbst: Outdoor-Sport stärkt Atemwege und Thermoregulation

Herbst: Outdoor-Sport stärkt Atemwege und Thermoregulation

Bewegung im Freien ist gesund - auch im Herbst und Winter. Wer sich überwindet, wird mit einem widerstandsfähigen Körper, einer robusten Psyche und Vitamin D belohnt.

Sport im Herbst

© dpa

Wer in der kalten Jahreszeit regelmäßig draußen Sport treibt, kommt besser mit Temperaturschwankungen zurecht.

Das Bedürfnis nach frischer Luft, Licht und Sonne verspüren viele Menschen, denn sowohl der Psyche als auch dem Körper tut dies merklich gut. Daher sollte man sich auch im Herbst und Winter regelmäßig draußen bewegen, um den Organismus zu stärken.

Temperaturschwankungen mit Sport ausgleichen

«Schon durch einen Spaziergang durch Herbstlaub oder Schnee kann etwa die Thermoregulation im Körper optimiert werden. Das macht den Körper widerstandsfähiger bei Temperaturschwankungen», erklärt Uschi Moriabadi, Gesundheitsexpertin an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement/BSA-Akademie.

Rausgehen im Herbst für mehr Vitamin D

Findet der Spaziergang bei Sonnenschein statt, erhöhe sich gleichzeitig noch die Vitamin-D-Zufuhr. Dieses Vitamin ist wichtig, da es erst die Aufnahme von Kalzium im Körper ermöglicht, das wiederum für die Knochenstabilität notwendig ist.

Frische Luft in Herbst und Winter ist gut für Atemwege

«Des Weiteren ist die frische Luft in Herbst und Winter für die Atemwege eine Wohltat. Diese sind oft durch die trockene Heizungsluft in geschlossenen Räumen gereizt. Zu beachten ist dabei, dass zu Beginn des Outdoor-Trainings durch die Nase eingeatmet wird, um die Luft zuerst zu erwärmen bevor sie in die Bronchen strömt», rät Uschi Moriabadi.

Outdoor-Training im Herbst ist gut für Psyche

Auch eine ausgeglichene Stimmung spielt für ein starkes Immunsystem eine große Rolle. Wer permanentem Stress ausgesetzt ist, schüttet mehr Kortisol aus, was wiederum das Immunsystem hemmt. «Das Outdoor-Training kann helfen, sich psychisch zu entspannen und mit dem Alltagsstress fertig zu werden», erläutert die Dozentin an der Deutschen Hochschule/BSA-Akademie.

Bei extremen Minusgraden auf Sport verzichten

Wer im Herbst oder Winter draußen trainiert, sollte auf ein moderates Pensum achten. Bei extremen Minusgraden ist besser ganz darauf zu verzichten.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 24. Oktober 2017