Solitaire

Solitaire

Der Klassiker unter den Kartenspielen: Berlin.de-Nutzer können Solitaire kostenlos, online und ohne Anmeldung spielen.

Beim Solitaire (oder Solitär) handelt es sich um eine Variante des Patience-Kartenspiels. Der Name ist Programm: Das Spiel ist für Einzelspieler gedacht und verlangt diesen einiges an Geduld ab (Patience= fr. für Geduld).

Rot auf Schwarz und klein auf groß: Spielregeln für Solitaire

Die Regeln des Spiels sind nicht kompliziert. Zu Beginn des Spieles sind alle Spielkarten auf dem Feld wie folgt sortiert: Im Mittelfeld befinden sich sieben Stapel unterschiedlicher Länge, bei welchen alle Karten bis auf die letzte verdeckt sind. Auf der linken Seite (mobil: oben rechts) befindet sich ein weiterer Stapel mit den restlichen Karten. Rechts des mittleren Feldes (mobil: oben links) sehen Spieler vier leere Felder.

Grundsätzlich gilt es, alle Karten in die vier Felder oben rechts einzusortieren. Dabei gelten folgende Regeln:
  • Jede Farbe bekommt eines der vier Felder.
  • Die vier Felder werden aufsteigend sortiert - beginnend mit dem As.
  • Die Karten im Mittelfeld werden absteigend und farblich wechselnd sortiert. So muss beispielsweise auf eine rote 10 eine schwarze 9 folgen.
  • Um eine verdeckte Karte im mittleren Spielfeld aufzudecken, muss die darauf liegende Karte versetzt werden.
  • Wird ein Stapel komplett "abgetragen", kann dessen leerer Platz nur von einem König besetzt werden.

Solitaire online spielen: Bedienung und Besonderheiten

Karten können bei dem kostenlosen Online-Spiel per Drag and Drop (Karte antippen oder anklicken, zur richtigen Stellen schieben und dort loslassen) bewegt werden. So wie eine Karte über einen passenden Ablageort bewegt wird, leuchtet ein grüner Rahmen auf. Alternativ wird die Karte durch ein einfaches Anklicken oder -tippen automatisch zu einer passenden Stelle verschoben. Ebenfalls mit einem einfachen Klick werden Karten auf die vier Stapel im rechten Spielfeld abgelegt.

Um verdeckte Karten aufzudecken, werden diese angeklickt. Selbiges gilt für das Durchblättern des Stapels an der linken Seite.

Oberhalb des Spielfeldes sehen Spieler, wie lange die aktuelle Partie dauert und wie viele Züge bereits gemacht wurden. Wie bei der analogen Variante von Solitaire gibt es kein Game Over-Signal. Wenn man nicht mehr weiter weiß, bleibt nur, ein neues Spiel zu starten.

Solitaire erfolgreich spielen: Strategien für Gewinner

Solitaire ist kein Spiel mit Gewinngarantie: Spieler können durchaus in einer Sackgasse stecken, aus der sie nicht mehr herausfinden. Folgende Strategien helfen dabei, ausweglose Situationen zu verhindern:

  • Zunächst das mittlere Spielfeld abarbeiten: Bevor neue Karten durch aufdecken des Extra-Stapels ins Spiel gebracht werden, sollten sämtliche möglichen Züge mit den bestehenden Karten ausgeführt werden.
  • Neue Stapel mit Bedacht anlegen: Leere Stellen sollten nicht mit dem erstbesten König besetzt werden. Es gilt zu schauen, welche Farbe dem aktuellen Spiel am besten dient.
  • Asse und Zweien sofort ablegen: Auf diesen Karten können nur Asse oder gar keine Karten gestapelt werden. Es ergibt sich also keinen Strategischen Vorteil daraus, sie im Spiel zu behalten. Bei höheren Karten gilt das Prinzip des sofortigen Ablegens nicht.
  • Bei mehreren Optionen überlegt vorgehen: Haben Spieler die Möglichkeit, mehrere Stapel zu verschieben, ist es in der Regel sinnvoll, den Stapel mit den meisten verdeckten Karten zu wählen.
  • Zwei Schritte vor, einen zurück: Karten, die bereits erfolgreich im Zielstapel abgelegt wurden, können zurückgeholt werden. Auf diesem Weg ist es mitunter möglich, das Spiel im Gang zu halten.

Spiel mit Vergangenheit: Entstehungsmythos der Patiencen

Die Entwicklung der verschiedenen Patiencen-Spielarten, zu denen auch Solitaire gehört, ist historisch nicht eindeutig belegt. Einer vielfach verbreiteten Entstehungsgeschichte zufolge fanden die Patiencen im 18. Jahrhundert in der französischen Bastille ihren Ursprung. Während er auf seine Hinrichtung wartete, soll ein Adliger das Spielprinzip erfunden haben, um sich in Geduld zu üben.

Aktualisierung: 20. Dezember 2019