Einzelhandel pessimistisch: «So bringt das nichts»

Einzelhandel pessimistisch: «So bringt das nichts»

Die neuen Corona-Regeln haben dem Einzelhandel in Berlin einen Verkaufstag mit weitgehend leeren Läden zwischen den Feiertagen beschert. «Die Auslastung lag zwischen zwei und zehn Prozent», sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Berlin-Brandenburg, Nils Busch-Petersen, der dpa am 03. April 2021.

Einkaufen mit negativem Corona-Test

© dpa

Ein Schild, das auf das Einkaufen ausschließlich mit negativem Corona-Test hinweist, hängt in einem Schaufenster.

«So bringt das nichts, das kann kein Modell für länger sein.» Die Kosten lägen für solche Nachfrage zu hoch. «Eigentlich müssten wir die Bude zumachen», umschrieb Busch-Petersen die Stimmung in vielen Häusern. Aus Sicht des Einzelhandels hätte es früher eine Teststrategie geben müssen, kritisierte er.
Wer shoppen will, muss seit Mittwoch einen tagesaktuellen negativen Corona-Schnelltest in Geschäften vorweisen, ebenso für Besuche im Friseur- oder Kosmetiksalon, in Museen und Galerien. Davon ausgenommen sind Supermärkte, Apotheken oder Drogerien, die auch im Lockdown offen waren. Der Senat versteht die Regelung trotz steigender Corona-Zahlen als Alternative zu neuerlichen Schließungen.
Front.jpg
© Sofacompany

Modulsofas von Sofacompany

Modulare Möbel bieten die Möglichkeit, das eigene Zuhause flexibel neu zu erfinden. Sofacompany beweist, Design und Komfort sind auch mit kleinem Budget möglich. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 4. April 2021