Viele Menschen nutzten Möglichkeit zum Einkauf in der Stadt

Viele Menschen nutzten Möglichkeit zum Einkauf in der Stadt

Den letzten verkaufsoffenen Tag (15. Dezember 2020) für große Teile des Einzelhandels haben in Berlin zahlreiche Menschen für ihre Weihnachtseinkäufe genutzt.

Letzte Chance vor dem Lockdown

© dpa

Zahlreiche Menschen mit Mund-Nasen-Schutz sind auf der Einkaufsmeile unterwegs.

Wie schon am Vortag bildeten sich etwa am Alexanderplatz vor den Geschäften lange Schlangen, in denen die Menschen aber meistens Abstand zueinander hielten. Auch in der Friedrichstraße warteten am Dienstag viele Kunden vor den Eingängen. Brechend voll waren die Einkaufsstraßen allerdings nicht. In den Geschäften darf pro 20 Quadratmeter Ladenfläche ohnehin nur ein Kunde unterwegs sein. Entsprechend viel Platz hatten die Menschen.

Letzter geplanter verkaufsoffener Sonntag fällt aus

Ab Mittwoch müssen große Teile des Einzelhandels schließen. Nur der Lebensmittelhandel, Drogerien und Apotheken dürfen im Lockdown weiterhin öffnen. Darauf hatten sich Bund und Länder am Wochenende geeinigt. Damit fällt auch der für das kommende Wochenende geplante verkaufsoffene Sonntag in Berlin flach, wie die Senatsverwaltung mitteilte.

Deutlich schlechteres Weihnachtsgeschäft

Auch Friseure und Kosmetik-Salons müssen ab Mittwoch schließen. Deshalb hatten viele von ihnen am Montag, dem eigentlichen Ruhetag der Branche, spontan geöffnet. Wirklich voll war es in den Betrieben aber nicht. Auch wenn viele Menschen die letzten verkaufsoffenen Tage noch einmal nutzten, verzeichnet der stationäre Handel aufgrund der Corona-Krise ein ausgesprochen schlechtes Weihnachtsgeschäft. Sowohl was die Kundenzahl als auch den Umsatz angeht, blieben die Unternehmer an den vergangenen Adventswochenenden laut Handelsverband Berlin-Brandenburg zum Teil deutlich unter dem sonst üblichen Niveau der Vorjahre.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 16. Dezember 2020