Müller will verkaufsoffenen Sonntag am 4. Advent streichen

Müller will verkaufsoffenen Sonntag am 4. Advent streichen

Die Läden in Berlin dürfen am vierten Advent wohl nicht zum vorweihnachtlichen Sonntagsshopping öffnen. «Das können wir nicht zulassen», sagte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) am 10. Dezember 2020 im Abgeordnetenhaus und verwies auf anhaltend hohe Corona-Infektionszahlen.

Verkaufsoffener Sonntag

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Passanten mit Einkaufstüten an einem verkaufsoffenen Sonntag.

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Er habe sich die Situation am verkaufsoffenen Sonntag am 6. Dezember selbst auf dem Tauentzien angeschaut. «Es geht so nicht. Es ist viel los, es ist eine dichtes Gedränge auf den Straßen», beschrieb Müller seine Eindrücke. Und wenn man sich überlege, dass am 20. Dezember noch Menschen aus Brandenburg in die Stadt strömten und kurz vor dem Fest das «typische Weihnachtsfieber» ausbreche, «dann entstehen Situationen im Einzelhandel und auf den Geschäftsstraßen, die wir nicht akzeptieren können.»
Müller weiter: «Es geht nicht in einer weltweiten Krise, in der Menschen sterben, dass wir sagen, uns ist dieser Adventssonntag wichtiger.» Er bleibe dabei: «Die Gesundheit der Berlinerinnen und Berliner ist mir wichtiger als ein Shoppingerlebnis.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 10. Dezember 2020