Lebensmittel durch Corona-Krise deutlich teurer

Lebensmittel durch Corona-Krise deutlich teurer

Die Preise für Lebensmittel sind durch die Corona-Krise in gestiegen. Im April waren Nahrungsmittel in Berlin im Schnitt 4,3 Prozent teurer als im Vorjahresmonat, im Brandenburg sogar 6,1 Prozent, wie aus Zahlen des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg vom 26. Mai 2020 hervorgeht.

Fleischtheke im Supermarkt

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Verschiedene Sorten Schweinefleisch (vorn) und Rindfleisch in einer Fleischtheke im Supermarkt.

Körperpflegeprodukte verteuerten sich demnach im Vergleich zum Vorjahresmonat in Berlin um 2,5 Prozent und in Brandenburg um 2,2 Prozent. Den Angaben nach waren vor allem Fleisch sowie frisches Obst und Gemüse deutlich teurer, wobei der Preisanstieg in Brandenburg oftmals größer war als in Berlin. Fleisch kostete demnach in Berliner Supermärkten im Schnitt 9 Prozent mehr, in Brandenburg rund 12 Prozent. Beim Gemüse war der Anstieg in Brandenburg beim Blumenkohl am größten - er kostete fast 74 Prozent mehr als im April 2019. Lediglich Spargel und Gurken waren in Brandenburg günstiger als im Vorjahresmonat. Auch Haarfarbe und -tönungen wurden in beiden Ländern teurer.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 27. Mai 2020