Ikea verschärft Rückgaberecht

Ikea verschärft Rückgaberecht

Ab September nimmt Ikea nur noch Neuware zurück. Mit dem Schritt will der Möbelkonzern Betrug verhindern und Ressourcen schonen.

Ikea

© dpa

Außenansicht des Einrichtungshauses IKEA-Tempelhof (Archiv)

Der schwedische Möbelriese Ikea passt deutschlandweit das Rückgaberecht an. Ab dem 1. September 2018 sollen Produkte nur noch zurückgebracht werden dürfen, wenn sie unbenutzt sind. Deutschland-Chef Dennis Balslev sagte der überregionalen Tageszeitung "Die Welt" dazu: "Durch die Einschränkung des Rückgaberechts auf unbenutzte Produkte wollen wir auch sicherstellen, dass Kunden Möbel und Einrichtungsgegenstände nicht nach kurzem Gebrauch entsorgen, sondern den Wert des Produkts schätzen im Sinne des Ressourceneinsatzes, der dafür nötig war."

Zustand der Produkte für Erstattung bisher egal

Zudem wolle Ikea mit der Maßnahme Missbrauch vorbeugen. "Wir hören aus den Häusern, dass Jahr für Jahr kurz vor dem Ablauf der Umtauschfrist immer die gleichen Leute auftauchen und ihr Geld zurückverlangen", so Balslev. Bisher konnten Kunden gebrauchte Waren ein Jahr lang ohne Angabe von Gründen zurückgeben und sich den Kaufpreis erstatten lassen - egal in welchem Zustand. In und um Berlin gibt es derzeit vier Ikea-Filialen: In Tempelhof, Lichtenberg, Spandau und in Waltersdorf am südöstlichen Stadtrand.
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Aktualisierung: 19. Juli 2018