Click & Collect: Kombination aus Online- und Offlineshopping

Click & Collect: Kombination aus Online- und Offlineshopping

Im Netz bestellen, im Laden abholen: Das ist für Käuferinnen und Käufer eine attraktive Alternative zum reinen Onlineshopping.

Click&Collect

© dpa

Mitarbeiter suchen im Kassenbereich des Ikea Einrichtungshauses online bestellte Ware, die sie zuvor für bestimmte Abholzeiten zusammengestellt haben. Die Kunden können die Waren am Abholschalter abholen.

Das sogenannte Click & Collect erfreut sich wachsender Beliebtheit - nicht erst seit der Corona-Pandemie samt der Lockdowns. Nicht nur große Ketten mit vielen Filialen bieten diesen Service inzwischen an, sondern auch immer mehr Berliner Einzelhändler.

So funktioniert Click & Collect

Das Konzept

Das Konzept Click & Collect existierte bereits vor der Corona-Pandemie. Es ermöglicht eine Bestellung von Waren im Internet oder telefonisch mit anschließender Selbstabholung beim Händler. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Anbieter stellen die Waren individuell für ihre Kunden zusammen und verpacken sie für den Transport. Kunden zeigen bei Abholung ihren Kaufbeleg, der meist per E-Mail zugestellt wird, vor und bekommen ihre Bestellung ausgehändigt.

Vorteile für Käufer

Ein Vorteil für Kundinnen und Kunden ist die Zeitersparnis, da sie die Waren nun nicht mehr selbst im Geschäft suchen müssen. Zudem entfallen bei einer Selbstabholung die Versandkosten. Ist ein Artikel bestellt, jedoch nicht im ausgewählten Geschäft verfügbar, können in seltenen Fällen auch längere Wartezeiten entstehen.

Händler selbst nutzen das Konzept, um ihren Bekanntheitsgrad im Geschäftsgebiet zu steigern, denn Online-Angebote werden immer häufiger genutzt. Außerdem entlasten die Selbstabholer die Logistikabteilungen der Verkäufer.

Diese Rechte gelten für Käufer und Verkäufer

Online bestellt ist online bestellt

Ist die Ware auf einer Internetseite bestellt worden, gilt auch das bei Onlinekäufen übliche zweiwöchige Widerrufsrecht. Die weiteren Umstände des Vertragsschlusses, zum Beispiel die Abholung im Laden oder die Bezahlart, spielen dafür keine Rolle. Fällt die endgültige Kaufentscheidung erst bei der Abholung, besteht kein Widerrufsrecht. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn die Ware über die Internetseite ausdrücklich nur reserviert worden ist.

Widerruf nicht vergessen

Möchte die Kundin oder der Kunde den Kauf widerrufen, muss sie oder er das gegenüber dem Händler am besten per E-Mail, Fax oder Brief erklären. Die bestellte Ware einfach nicht abzuholen oder zurückzusenden, gilt nicht als Widerruf. Hat jemand nach einem Kauf per Click & Collect rechtmäßig von seinem Widerrufsrecht Gebrauch gemacht, muss er die Ware nicht zwingend zurücksenden, sondern kann sie auch im Geschäft abgeben. Wer sich für die Rücksendung per Paketdienst entscheidet, sollte wissen, dass er oder sie die Kosten für das Paket übernehmen muss, wenn der Händler die Kostenübernahme nicht von sich aus anbietet.

Diese Berliner Geschäfte bieten Click & Collect

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Room & Garden

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 21. April 2021